Der Duft von Lavendel - Dench,Judi/Smith,Maggie
Statt 13,99**
11,99
versandkostenfrei*

Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort lieferbar
6 °P sammeln

    DVD

4 Kundenbewertungen

Die Schwestern Ursula (Dame Judi Dench) und Janet Widdington (Maggie Smith) verbringen ihre Tage geruhsam mit Spaziergängen, Gartenarbeit und Stickereien. Als eines Tages das Meer einen jungen Mann vor den Klippen ausspuckt, nehmen sie den Schiffbrüchigen auf, pflegen ihn gesund und betrachten ihn bald als Dauergast.
Zwar kann der Fremde, der sich als Pole Andrea Marowski (Daniel Brühl) entpuppt, kaum ein Wort Englisch, was aber die Konversation nicht weniger reizvoll macht. Die beiden Damen leben so richtig auf und lauschen bald verzückt den Klängen des begabten Violinisten.
Dass sich
…mehr

Produktbeschreibung
Die Schwestern Ursula (Dame Judi Dench) und Janet Widdington (Maggie Smith) verbringen ihre Tage geruhsam mit Spaziergängen, Gartenarbeit und Stickereien. Als eines Tages das Meer einen jungen Mann vor den Klippen ausspuckt, nehmen sie den Schiffbrüchigen auf, pflegen ihn gesund und betrachten ihn bald als Dauergast.

Zwar kann der Fremde, der sich als Pole Andrea Marowski (Daniel Brühl) entpuppt, kaum ein Wort Englisch, was aber die Konversation nicht weniger reizvoll macht. Die beiden Damen leben so richtig auf und lauschen bald verzückt den Klängen des begabten Violinisten.

Dass sich ausgerechnet die hübsche Russin Olga (Natascha McElhone) für den Wunderknaben und seine Musik interessiert, macht sie eifersüchtig, ebenso den Dorfdoktor, der sich Chancen bei der Schönen ausrechnet.

Charles Dances Regiedebüt "Der Duft von Lavendel" mit den Schauspiel-Legenden und Oscar-Preisträgerinnen Judi Dench und Maggie Smith sowie "Good Bye, Lenin!"-Star Daniel Brühl ist ein charmantes Melodram, gespickt mit englischem Witz und bestückt mit total skurrilem Personal. Eine bessere Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle hätte es dabei nicht geben können.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Original Kinotrailer, Interviews, Behind the Scenes, Infos zu Cast & Crew
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Concorde Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 100 Min.
  • Erscheinungstermin: 10. Mai 2006
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 78/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • EAN: 4010324024510
  • Artikelnr.: 20798684
Autorenporträt
Daniel Brühls Erfolgsgeschichte begann als Synchron- und Hörspielsprecher beim WDR. Sein Durchbruch als Schauspieler folgte mit dem Kinofilm "Good Bye, Lenin!" (2003).
Rezensionen
Charakterdarsteller Charles Dance ("Gosford Park") präsentiert mit seinem wunderbaren Regiedebüt eine gepflegte, makellose, angenehm altmodische Literaturadaption. Seine ans Herz gehende Liebesgeschichte bezaubert außerdem mit dem typisch britischen, etwas steifen Charme und vor allem viel sanftem Humor. Jungstar Daniel Brühl ("Goodbye, Lenin!") hält sich wacker neben den Leinwandlegenden Maggie Smith ("Zimmer mit Aussicht") und Judi Dench ("Chocolat") in diesem Top-Tipp für unverbesserliche Romantiker mit Anspruch.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Besprechung von 08.10.2005
Kein Mottenschutz: "Der Duft von Lavendel" im Kino

Ein junger Schiffbrüchiger wird an die Küste Cornwalls gespült. Ein älteres Schwesternpaar, das hoch auf den Klippen in einem romantischen Haus zusammenlebt, findet, rettet und pflegt ihn, bis er wieder Geige spielen kann, denn er ist ein begnadeter Violinist. Daß er außerdem Pole ist und nur mühsam Englisch lernt, vergrößert für eine Weile die Chance der beiden Schwestern, ihn der Welt vorzuenthalten und als Objekt ihrer lange vertrocknet geglaubten Sehnsüchte immer weiter zu pflegen, selbst als er längst keiner Pflege mehr bedarf. Doch auch diese Zeit geht vorbei, und irgendwann verschwindet der junge Pole, der Andrzej heißt, und wird ein gefeierter Virtuose. Klingt wie die Geschichte vom "Piano Man", soll aber im Jahr 1936 spielen.

Vielleicht hätte ein radikalerer Filmemacher, als der Schauspieler Charles Dance es in seinem Debüt ist, aus diesem Stoff ein großes Melodram gemacht, möglicherweise sogar mit einigen unheimlichen Einbrüchen, denn die Schwestern könnte man sich auch als etwas böse und leise gewalttätig in ihrem Besitzbegehren vorstellen und nicht nur als libidinös bedürftig und letztlich einsichtig in die Läufte des Lebens. Dance aber behandelt den Stoff, als sei er ein wertvolles Spitzendeckchen, taucht ihn ins warme Abend- oder Herbstlicht, dekoriert ihn mit allem möglichen Zeit- und Lokalkolorit, wozu Szenen mit alten Autos, lustigen Dorfbewohnern, fröhlichen Bauern beim Heumachen und selbstverständlich auch ein englischer Herrenschneider gehören, der für Andrzej einen Tweedanzug empfiehlt.

Derart überraschungsarm schleppt sich der Film "Der Duft von Lavendel" dahin, und man muß sagen, daß der betuliche Titel durchaus mit Bedacht gewählt worden ist. Bloß die Stimmung nicht stören, war offenbar die Devise. Aber gibt es tatsächlich noch Frauen, die sich in einer solchen Stimmung wiederfinden?

Ansehen mag sich den Film, wer wunderbares Schauspiel sehen will. Die beiden großen Damen der englischen Bühne und des englischen Films, Maggie Smith und Judi Dench, bringen ihr Engagement mit Würde hinter sich und bewahren die beiden Schwestern vor der Lächerlichkeit. Wie schwer diese Aufgabe gewesen sein muß, sieht man ihrem Spiel nicht an. Von Daniel Brühl, der den Andrzej gibt, wird hingegen nicht viel erwartet. Als Objekt der Begierde, die hier höchstens ein Begierdchen ist, bleibt er notwendig passiv. Lange liegt er einfach im Bett herum, spricht einige Sätze Polnisch und ist ansonsten hauptsächlich jung. Daß er allein damit die Gefühle vor allem von Judi Dench in Aufruhr bringt, glauben wir nur, weil sie es ist.

lue.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr