Brand's Haide - Schmidt, Arno
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1946: Ein Kriegsheimkehrer, aus britischer Gefangenschaft entlassen, kommt in der Lüneburger Heide in einer Baracke unter. In eine der beiden Frauen, mit denen er sich seine Unterkunft teilt, verliebt er sich. Doch sie zieht es vor, einen reichen Mexikaner zu heiraten. Er bleibt zurück, allein mit der Erinnerung an ihr Gesicht. Das ist der ganze Inhalt dieser autobiographischen Erzählung Arno Schmidts, mit der er seiner Schwester für ihre Care-Pakete dankt, seine Lei-denschaft für Fouque begründet und den Anfang seiner Schriftstellerexistenz ohne Bett, Tisch und Stuhl dokumentiert.…mehr

Produktbeschreibung
1946: Ein Kriegsheimkehrer, aus britischer Gefangenschaft entlassen, kommt in der Lüneburger Heide in einer Baracke unter. In eine der beiden Frauen, mit denen er sich seine Unterkunft teilt, verliebt er sich. Doch sie zieht es vor, einen reichen Mexikaner zu heiraten. Er bleibt zurück, allein mit der Erinnerung an ihr Gesicht.
Das ist der ganze Inhalt dieser autobiographischen Erzählung Arno Schmidts, mit der er seiner Schwester für ihre Care-Pakete dankt, seine Lei-denschaft für Fouque begründet und den Anfang seiner Schriftstellerexistenz ohne Bett, Tisch und Stuhl dokumentiert.
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.9113
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Artikelnr. des Verlages: 1005626
  • 10. Aufl.
  • Seitenzahl: 160
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 16mm
  • Gewicht: 181g
  • ISBN-13: 9783596291137
  • ISBN-10: 3596291135
  • Artikelnr.: 00655817
Autorenporträt
Schmidt, ArnoArno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, war nach dem Abitur und einer kaufmännischen Lehre 1937 - 1940 graphischer Lagerbuchhalter in Greiffenberg (Schlesien) und von 1940 bis 1945 Soldat, überwiegend in Norwegen. Ab 1947 lebte er als freier Schriftsteller u.a. im Saarland und in Darmstadt, ab 1958 in Bargfeld, Kreis Celle. Arno Schmidt starb 1979 in Celle.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Wann ist die Liebe unglücklich? Diese Frage steht über der Besprechung von Arno Schmidt's Roman. Rezensent Rolf Vollmann klärt die Frage nicht. Zwei Menschen finden sich, doch ihre Liebe hat keine Zukunft, denn die junge Frau zieht ein Leben in materieller Sorglosigkeit in Amerika dem entbehrungsreichen Leben im Nachkriegsdeutschland vor. Also ein "Puccini-Schmachtfetzen"?, fragt sich der Rezensent, um dann lapidar in Anlehnung an die Naturmetaphern des Buches zu urteilen: "Ach, einfach eine Liebe in Zeiten, als die Buchen wie gekochter Rotkohl aussahen."

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