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Was ist bloß los mit unseren Kindern? Was ist los mit uns Menschen? In diesem Buch beschäftigen sich die Autoren mit einem aktuellen, gesellschaftsprägenden Phänomen. Immer mehr Kinder gelten als verhaltensauffällig. Immer häufiger erhalten sie psychosoziale Diagnosen. In Jugendämtern steigen die Zahlen von überlasteten Eltern. Menschen weichen also offenbar von der gesellschaftlichen Norm ab. Gelten als gestört, krank oder gar seelisch behindert! In Praxen türmen sich die Fallzahlen von Autisten, AD(H)S-lern, entwicklungsgestörten Kindern und Jugendlichen. Doch was machen die Familien mit den…mehr

Produktbeschreibung
Was ist bloß los mit unseren Kindern? Was ist los mit uns Menschen? In diesem Buch beschäftigen sich die Autoren mit einem aktuellen, gesellschaftsprägenden Phänomen. Immer mehr Kinder gelten als verhaltensauffällig. Immer häufiger erhalten sie psychosoziale Diagnosen. In Jugendämtern steigen die Zahlen von überlasteten Eltern. Menschen weichen also offenbar von der gesellschaftlichen Norm ab. Gelten als gestört, krank oder gar seelisch behindert! In Praxen türmen sich die Fallzahlen von Autisten, AD(H)S-lern, entwicklungsgestörten Kindern und Jugendlichen. Doch was machen die Familien mit den getroffenen Diagnosen und was machen die Diagnosen mit den Familien? Welche Erklärungen gibt es für mögliche Ursachen? Werden Kinder und Familien adäquat unterstützt? Ist das alles noch "normal"? Das Leid und die Verzweiflung, die in vielen Familien herrschen, sind unerträglich geworden. Es muss sich etwas verändern. Aber nicht die Menschen sollten sich ändern, sondern der gesellschaftliche Umgang hat ein Umdenken nötig! Das Verständnis und die Erklärungsmodelle müssen auf den Prüfstand. In diesem Buch beschreiben die Autoren ihre Suche nach Erklärungen und Lösungen. Die Entwicklung einer Metapher wurde zur Antwort. Anschaulich ist es ihnen gelungen zu verdeutlichen, warum es in unserem Leben oftmals so schwer ist, Lösungen für die Herausforderungen zu finden. Diese natürliche Metapher macht Mut und gibt Kraft, um einen anderen Blick und eine andere Haltung zu entwickeln. Sie ermöglicht eine Versöhnung mit sich, der Familie, seinen Mitmenschen. Eine enorme Erleichterung wird spürbar.
Autorenporträt
geb. 1978, Dipl. Sozialarbeiterin, Systemische Therapeutin Ich bin Mama von zwei wunderbaren Kindern und genieße mit meiner Familie das Landleben am Niederrhein. Reisen, Musik, Trödelmärkte gehören zum Beispiel zu meinen Leidenschaften. Ich bin manchmal etwas verrückt und gleichermaßen bodenständig. Schon hier zeigt sich für mich, wie Diversität in einem einzelnen Menschen vorhanden sein kann. Wie spannend wird es dann erst, wenn ich meine Mitmenschen betrachte? Die Trennung meiner Eltern hat mir schon früh gezeigt, wie individuell Familienleben sein kann. Mit einhergehenden Herausforderungen, aber auch Chancen. Grundsätzlich hatten die Gedanken von Toleranz und Nächstenliebe einen hohen Stellenwert in meiner Familie. Das hat mich sehr geprägt. Die Unterschiedlichkeit von Menschen hat mich immer bereichert und fasziniert. Und auch der Mut, wie viele Menschen mit Dingen umgehen, obwohl sie vielleicht von anderen missachtet werden. Menschen, die eher am Rande sind, andere Kulturen, andere Lebensvorstellungen, andere Bilder haben immer mein Interesse geweckt und mich nicht geängstigt. In mir wohnt eine kleine Miss Marple Ich bin einfach neugierig auf Menschen. Warum ist die Welt für jemanden so und warum vertritt er das bzw. welche Konsequenzen hat das für denjenigen? Ich möchte immer verstehen, mit dem Wunsch zu akzeptieren, respektieren und im besten Falle zu verbinden. Dies war auch ein Antrieb für diesen Beruf. Als studierte Sozialarbeiterin mit Zusatzausbildung zur systemischen Familientherapeutin arbeite ich bisher hauptsächlich in der aufsuchenden Arbeit, um Familien in krisenhaften Situationen zu unterstützen und sie wieder in die Selbstwirksamkeit zu bringen. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass Menschen uns vertrauen, uns ihr Leben und ihre Geschichte anvertrauen. Ich lerne immer so viel über andere und gleichzeitig über mich! Was mich in Unruhe versetzt, ist nicht die Unterschiedlichkeit der Menschen, sondern das Verhindern von Unterschiedlichkeit. Dagegen gehe ich von ganzem Herzen an.