Entzifferte Geheimnisse - Bauer, Friedrich L.
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Die Kryptologie, eine jahrtausendealte "Geheimwissenschaft", gewinnt zusehends praktische Bedeutung in Verbindung mit dem Schutz von Kommunikationswegen, Datenbanken und Software. Neben ihre Nutzung in rechnergestützten öffentlichen Nachrichtensystemen ("öffentliche Schlüssel") treten mehr und mehr rechnerinterne Anwendungen, wie Zugriffsberechtigungen und der Quellenschutz von Software. Der erste Teil des Buches behandelt in elf Kapiteln die Geheimschriften und ihren Gebrauch - die Kryptographie. Dabei wird auch auf das aktuelle Thema "Kryptographie und Grundrechte des Bürgers" eingegangen.…mehr

Produktbeschreibung
Die Kryptologie, eine jahrtausendealte "Geheimwissenschaft", gewinnt zusehends praktische Bedeutung in Verbindung mit dem Schutz von Kommunikationswegen, Datenbanken und Software. Neben ihre Nutzung in rechnergestützten öffentlichen Nachrichtensystemen ("öffentliche Schlüssel") treten mehr und mehr rechnerinterne Anwendungen, wie Zugriffsberechtigungen und der Quellenschutz von Software.
Der erste Teil des Buches behandelt in elf Kapiteln die Geheimschriften und ihren Gebrauch - die Kryptographie. Dabei wird auch auf das aktuelle Thema "Kryptographie und Grundrechte des Bürgers" eingegangen. Im zweiten Teil wird in elf weiteren Kapiteln das Vorgehen zum unbefugten Entziffern einer Geheimschrift - die Kryptanalyse - besprochen, wobei insbesondere Hinweise für die Beurteilung der Sicherheit der Chiffrierverfahren gegeben werden. Mit der vorliegenden dritten Auflage wurde das Werk auf den neuesten Stand gebracht.
Das Buch setzt nur elementare mathematische Kenntnisse voraus. Mit einer Fülle spannender, lustiger und bisweilen anzüglicher Geschichten aus der historischen Kryptologie gewürzt, ist es auch für Laien reizvoll zu lesen.
"... ein wahres Lesevergnügen für jedermann... Wenn's schwierig wird, hilft die Fülle von ausgiebig behandelten Beispielen." (Thomas von Randow, "Die Zeit")
"Wer über elementare mathematische Kenntnisse verfügt, wird auch die fachlicheren Kapitel des Buches mit Gewinn lesen." (Norbert Lossau, "Die Welt")
"The best single book on cryptology today" (David Kahn, "Cryptologia")
  • Produktdetails
  • Verlag: Springer, Berlin
  • 3. Aufl.
  • Erscheinungstermin: Januar 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 164mm x 27mm
  • Gewicht: 1010g
  • ISBN-13: 9783540679318
  • ISBN-10: 3540679316
  • Artikelnr.: 05562148
Inhaltsangabe
I: Kryptographie.- Die Leute.- 1 Einleitender Überblick.- 1.1 Kryptographie und Steganographie.- 1.2 Semagramme.- 1.3 Maskierung.- 1.4 Stichwörter.- 1.5 Verschleierung: Würfel.- 1.6 Verschleierung: Raster.- 1.7 Klassifizierung der kryptographischen Methoden.- 2 Aufgabe und Methode der Kryptographie.- 2.1 Charakter der Kryptographie.- 2.2 Chiffrierung.- 2.3 Chiffrierschritt-System.- 2.4 Polyphonie.- 2.5 Zeichenvorräte.- 2.6 Schlüssel.- 3 Chiffrierschritte: Einfache Substitution.- 3.1 Fall V(1) ? W (unipartite einfache Substitutionen).- 3.2 Spezialfall V ? V (Permutationen).- 3.3 Fall V(1) ? Wm (multipartite einfache Substitutionen).- 3.4 Der allgemeine Fall V(1) ? W(m), Spreizen.- 4 Chiffrierschritte: Polygraphische Substitution und Codierung.- 4.1 Der Fall V2 ? W(m) von Bigramm-Substitutionen.- 4.2 Spezialfälle von Playfair und Delastelle: Tomographische Verfahren.- 4.3 Der Fall V3 ? W(m) von Trigramm-Substitutionen.- 4.4 Der allgemeine Fall V(n) ? W(m): Codes.- 5 Chiffrierschritte: Lineare Substitution.- 5.1 Involutorische lineare Substitutionen.- 5.2 Homogene und inhomogene lineare Substitutionen.- 5.3 Binäre lineare Substitutionen.- 5.4 Allgemeine lineare Substitutionen.- 5.5 Zerfallende lineare Substitutionen.- 5.6 Dezimierte Alphabete.- 5.7 Lineare Substitutionen mit Dezimalzahlen und Dualzahlen.- 6 Chiffrierschritte: Transposition.- 6.1 Einfachste Verfahren.- 6.2 Spalten-Transpositionen.- 6.3 Anagramme.- 7 Polyalphabetische Chiffrierung: Begleitende und unabhängige Alphabete.- 7.1 Potenzierung.- 7.2 Verschobene und rotierte Alphabete.- 7.3 Rotor-Maschinen.- 7.4 Verschobene Standardalphabete: Vigenère und Beaufort.- 7.5 Unabhängige Alphabete.- 8 Polyalphabetische Chiffrierung: Schlüssel.- 8.1 Frühe Verfahren mit periodischen Schlüsseln.- 8.2 "Doppelter Schlüssel".- 8.3 Vernam-Chiffrierung.- 8.4 Quasi-nichtperiodische Schlüssel.- 8.5 Maschinen mit eingebauten Schlüsselerzeugern.- 8.6 Bildung von Schlüsselfolgen durch Iteration.- 8.7 Nichtperiodische Schlüssel.- 8.8 Individuelle Einmal-Schlüssel.- 8.9 Schlüsselverwaltung.- 9 Komposition von Chiffrierverfahren.- 9.1 Gruppeneigenschaft.- 9.2 Überchiffrierung.- 9.3 Ähnlichkeit von Chiffrierverfahren.- 9.4 Durchmischung nach Shannon.- 9.5 Durchmischung durch arithmetische Operationen.- 9.6 DES und IDEA ®.- 10 Öffentliche Chiffrierschlüssel.- 10.1 Symmetrische und asymmetrische Chiffrierverfahren.- 10.2 Einweg-Funktionen.- 10.3 RSA-Verfahren.- 10.4 Anmerkungen zur Sicherheit von RSA.- 10.5 Geheimhaltung versus Authentisierung.- 10.6 Sicherheit der öffentlichen Chiffrierverfahren.- 11 Chiffriersicherheit.- 11.1 Chiffrierfehler.- 11.2 Maximen der Kryptologie.- 11.3 Shannons Maßstäbe.- 11.4 Kryptologie und Grundrechte.- II: Kryptanalyse.- Die Maschinerie.- 12 Ausschöpfung der kombinatorischen Komplexität.- 12.1 Monoalphabetische einfache Chiffrierungen.- 12.2 Monoalphabetische polygraphische Chiffrierungen.- 12.3 Polyalphabetische Chiffrierungen.- 12.4 Allgemeine Bemerkungen.- 12.5 Die Exhaustionsmethode.- 12.6 Unizitätslänge.- 12.7 Praktische Durchführung der Exhaustion.- 12.8 Mechanisierung der Exhaustion.- 13 Anatomie der Sprache: Muster.- 13.1 Invarianz der Wiederholungsmuster.- 13.2 Ausschließung von Chiffrierverfahren.- 13.3 Mustersuche.- 13.4 Mustersuche bei polygraphischer Chiffrierung.- 13.5 Die Methode des wahrscheinlichen Wortes.- 13.6 Maschinelle Exhaustion der Belegungen eines Musters.- 13.7 Pangramme.- 14 Polyalphabetischer Fall: Wahrscheinliche Wörter.- 14.1 Negative Mustersuche.- 14.2 Binäre negative Mustersuche bei Porta-Alphabeten.- 14.3 Mustersuche bei bekannten Alphabeten - De Viaris.- 14.4 Zick-Zack-Exhaustion möglicher Wortlagen.- 14.5 Isomorphie-Methode.- 14.6 Verdeckte Klartext-Geheimtext-Kompromittierung.- 15 Anatomie der Sprache: Häufigkeit.- 15.1 Ausschließung von Chiffrierverfahren.- 15.2 Invarianz der Partitionen.- 15.3 Intuitive Häufigkeitserkennung: Häufigkeitsgebirge.- 15.4 Häufigkeitsreihenfolge.- 15.5 Cliqu

I: Kryptographie.- 1 Einleitender Überblick.- 1.1 Kryptographie und Steganographie.- 1.2 Maskierung.- 1.3 Stichworte.- 1.4 Unsichtbare Tarnung.- 1.5 Raster.- 2 Aufgabe und Methode der Kryptographie.- 2.1 Charakter der Kryptographie.- 2.2 Chiffrierung.- 2.3 Chiffriersystem.- 2.4 Polyphonie.- 2.5 Zeichenvorräte.- 2.6 Schlüssel.- 3 Chiffrierschritte: Einfache Substitution.- 3.1 Fall V(1) --? W (monopartite einfache Substitution).- 3.2 Spezialfall V ? V.- 3.3 Fall V --? Wm, m 1.- 3.4 Der allgemeine Fall V(1) --? W(m), Spreizen.- 4 Chiffrierschritte: Polygraphische Substitution und Codierung.- 4.1 Der Fall V2 --? W(m) von Bigramm-Substitutionen.- 4.2 Spezialfälle von Playfair und Delastelle: tomographische Verfahren.- 4.3 Der Fall V3 --? W(m) von Trigramm-Substitutionen.- 4.4 Der allgemeine Fall V(n) --? W(m):Codes.- 5 Chiffrierschritte: Lineare Substitution.- 5.1 Involutorische lineare Substitutionen.- 5.2 Homogene und inhomogene lineare Substitutionen.- 5.3 Binäre lineare Substitutionen.- 5.4 Allgemeine lineare Substitutionen.- 5.5 Zerfallende lineare Substitutionen.- 5.6 übergreifende Alphabete.- 5.7 n-ziffrige Dezimalzahlen und Dualzahlen.- 6 Chiffrierschritte: Transposition.- 6.1 Einfachste Verfahren.- 6.2 Spalten-Transpositionen.- 6.3 Anagramme.- 7 Polyalphabetische Chiffrierung: Begleitende Alphabete.- 7.1 Potenzierung.- 7.2 Verschobene und rotierte Alphabete.- 7.3 Verschobene Standardalphabete: Vigenère und Beaufort.- 7.4 Unabhängige Alphabete.- 8 Polyalphabetische Chiffrierung: Schlüssel.- 8.1 Frühe Verfahren mit periodischen Schlüsseln.- 8.2 "Doppelter Schlüssel".- 8.3 Vernam-Chiffrierung.- 8.4 Quasi-nichtperiodische Schlüssel.- 8.5 Fortlaufende Schlüssel.- 8.6 Fortlaufende individuelle Schlüssel.- 9 Komposition von Verfahrensklassen.- 9.1 Gruppeneigenschaft.- 9.2 überchiffrierung.- 9.3 ähnlichkeit von Chiffriersystemen.- 9.4 Durchmischung nach Shannon.- 9.5 Tomographische Verfahren.- 9.6 DES.- 9.7 Durchmischung durch arithmetische Operationen.- 10 Chiffriersicherheit.- 10.1 Chiffrierfehler.- 10.2 Maximen der Kryptologie.- 10.3 Shannons Maßstäbe.- 11 Öffentliche Schlüssel.- 11.1 Symmetrische und asymmetrische Chiffrierverfahren.- 11.2 Einweg-Funktionen.- 11.3 RSA-Verfahren.- 11.4 Anmerkungen zur Sicherheit von RSA.- 11.5 Das Verfahren von ElGamal.- 11.6 Authentisierung.- 11.7 Diskussion.- II: Kryptanalyse.- 12 Ausschöpfung der kombinatorischen Komplexität.- 12.1 Monoalphabetische einfache Chiffrierungen.- 12.2 Monoalphabetische polygraphische Chiffrierungen.- 12.3 Polyalphabetische Chiffrierungen.- 12.4 Allgemeine Bemerkungen.- 12.5 Die Exhaustionsmethode.- 12.6 Unizitätslänge.- 12.7 Praktische Durchführung der Exhaustion.- 12.8 Mechanisierung der Exhaustion.- 12.9 Exhaustion mölicher Lagen eines Wortes.- 13 Anatomie der Sprache: Muster.- 13.1 Invarianz der Wiederholungsmuster.- 13.2 Ausschließung von Chiffrierverfahren.- 13.3 Intuitive Mustererkennung.- 13.4 Mustererkennung bei polygraphischer Chiffrierung.- 13.5 Die Methode
Rezensionen
Besprechung von 02.05.1995
Bücher

Entzifferte Geheimnisse. Methoden und Maximen der Kryptologie. Von Friedrich L. Bauer. 391 Seiten, 169 Abbildungen, Verlag Springer, Berlin/Heidelberg/New York, 58 Mark. Auch für den von Mathematik eher abgeschreckten als angezogenen Freund der Verschlüsselungs- und Entschlüsselungstechniken bietet das Buch einen Zugang: Mehr als elementare mathematische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt, und Professor Bauer, Emeritus der TU München, vermag den spröden Stoff durch spaßige und spannende Einschübe unglaublich unterhaltsam zu gestalten. Ein Standardwerk, das einem den Einstieg leichtmacht.

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"... ein wahres Lesevergnügen für jedermann ... Wenn's schwierig wird, hilft die Fülle von ausgiebig behandelten Beispielen." (Thomas von Randow, "Die Zeit") "... the best single book on cryptology today." (David Kahn, "Cryptologia")