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Erscheint vorauss. November 2020
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Putzen Sie selber? Putzen Sie überhaupt? Und wenn ja, warum? Die Philosophin Nicole C. Karafyllis sorgt erstmals für Klarheit. Mit Essigessenz und Schmierseife zeigt sie, wie man Probleme des Alltäglichen heiter und selbstbewusst in Lösung bringt. Vorbei mit der Wisch+Weg-Mentalität! Schluss mit der Putzfrau als Ausrede! Denn Putzen ist eine Kulturtechnik und will gelernt sein, um in der Konsumgesellschaft Bestand zu garantieren. Der Ideologie, dass Putzen sinnlos sei, geht die Autorin mit ihrem philosophischen Universalreiniger ans Leder. Der schöne Schein der Oberfläche muss erst einmal…mehr

Produktbeschreibung
Putzen Sie selber? Putzen Sie überhaupt? Und wenn ja, warum? Die Philosophin Nicole C. Karafyllis sorgt erstmals für Klarheit. Mit Essigessenz und Schmierseife zeigt sie, wie man Probleme des Alltäglichen heiter und selbstbewusst in Lösung bringt. Vorbei mit der Wisch+Weg-Mentalität! Schluss mit der Putzfrau als Ausrede! Denn Putzen ist eine Kulturtechnik und will gelernt sein, um in der Konsumgesellschaft Bestand zu garantieren. Der Ideologie, dass Putzen sinnlos sei, geht die Autorin mit ihrem philosophischen Universalreiniger ans Leder. Der schöne Schein der Oberfläche muss erst einmal erzeugt werden. Schmutz ist nichts, vor dem man Abstand zu halten hat: Schmutz erzählt Geschichten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Kulturverlag Kadmos
  • Limit. Sonderausg.
  • Seitenzahl: 214
  • Erscheinungstermin: November 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm
  • ISBN-13: 9783865992949
  • ISBN-10: 3865992943
  • Artikelnr.: 42950080
Autorenporträt
Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis, geb. 1970, studierte Biologie und Philosophie und ist Professorin für Philosophie an der Technischen Universität Braunschweig. Ihre Schwerpunkte sind Wissenschafts- und Technikphilosophie. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze. Außerdem arbeitet sie auch zu Leben und Werk des Braunschweiger Philosophen Willy Moog (1888-1935).
Inhaltsangabe
I. Putzen als Passion 7Warum selber putzen? Ideologiekritik mit einem Wisch 7 Die Putzfrau als Ausrede 69 Schmutz wohlwollend betrachtet91 Warum überhaupt putzen? 102 Was Sie tun können, wenn Sie wirklich gerne putzen (oder wenn nicht) 114 Für Einsteiger: Die Grundausstattung120II. Philosophische Problemstellungen 123Das Universalismusproblem: Es ist nie alles sauber oder Schmutzen als Menschenrecht 137 Das Reduktionismusproblem: Schmierseife oder Essig?142 Das Individualismusproblem: Ich mische mir mein Putzmittel selbst!147 Das Partikularismusproblem: Erst mal mit einem Zimmer anfangen 150 Das Interdependenzproblem: Wo gibt es überall Fliesen in der Wohnung?155 Der infinite Regress: Das Putzen der Putzgeräte (Meta-Putzen) 155III. Putztypen und ihre Nebeneffekte 159Der Hygieniker: Keimfreiheit als problematisches Ziel159 Der Ästhet: Nur die Oberflächen müssen glänzen 170 Der Funktionalist: Geputzt wird, was gebraucht wird173 Der Psychoanalytiker: Der verborgene Schmutz muss ans Tageslicht 176IV. Die Utopie: Nie wieder putzen! 179Index 207
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nach der Lektüre von Nicole C. Karafyllis "Putzen als Passion" bleibt der Rezensentin Andrea Roedig nichts anderes übrig, als sich vor der "Allmacht des Schmutzes" zu verneigen - und künftig Waschbeckenstöpsel in die Spülmaschine zu packen. Die ausufernden Anekdoten mögen nicht jedermanns Sache sein, und Karafyllis Versuche, den Schmutz zum philosophischen Problem zu erklären, wirken zuweilen etwas gezwungen, aber als Biologin verfügt die Autorin über ein gehöriges Wissen über Mikroben und alles andere, was ungesehen in unseren Wohnung kreucht und fleucht, lobt die Rezensentin.

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