Born to Run - McDougall, Christopher
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Er war ein begeisterter Hobbyläufer, aber irgendetwas lief schief: Nach unzähligen Verletzungen, Kortisonspritzen und immer neuen Hightech-Sportschuhen stand Christopher McDougall kurz davor, die Diagnose der Mediziner ein für alle Mal hinzunehmen: "Sie sind einfach nicht zum Laufen gemacht." Doch dann begab er sich auf eine abenteuerliche Reise zu den sagenumwobenen Tarahumara, den besten Läufern der Welt, um ihr Geheimnis zu lüften. Seine Erkenntnis: In Wahrheit sind wir alle zum Laufen geboren.…mehr

Produktbeschreibung
Er war ein begeisterter Hobbyläufer, aber irgendetwas lief schief: Nach unzähligen Verletzungen, Kortisonspritzen und immer neuen Hightech-Sportschuhen stand Christopher McDougall kurz davor, die Diagnose der Mediziner ein für alle Mal hinzunehmen: "Sie sind einfach nicht zum Laufen gemacht." Doch dann begab er sich auf eine abenteuerliche Reise zu den sagenumwobenen Tarahumara, den besten Läufern der Welt, um ihr Geheimnis zu lüften. Seine Erkenntnis: In Wahrheit sind wir alle zum Laufen geboren.
  • Produktdetails
  • Heyne Bücher Bd.60369
  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 399
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 136mm x 35mm
  • Gewicht: 525g
  • ISBN-13: 9783453603691
  • ISBN-10: 3453603699
  • Artikelnr.: 42686095
Autorenporträt
McDougall, Christopher
Christopher McDougall, geboren 1962, studierte in Harvard, seine journalistische Laufbahn begann er als Auslandskorrespondent der Associated Press, für die er aus Ruanda und Angola berichtete. Er war als Redakteur für Men's Health tätig und schrieb u.a. für Esquire, The New York Times Magazine und Outside. Drei Mal war er für den National Magazine Award nominiert, sein erstes Buch Born to Run (Blessing 2010) wurde ein Welterfolg. McDougall wohnt in Pennsylvania.
Rezensionen
Besprechung von 27.10.2011
Die schnellsten Läufer der ganzen Welt

Warum tut mein Fuß weh? Welcher sportliche Läufer hat sich das nicht schon gefragt. Der Journalist Christopher McDougall gab sich mit den Antworten der Ärzte - Laufen sei nun mal nicht sehr gesund - und ihren Tipps - Kaufen Sie sich ein Fahrrad - nicht zufrieden und fuhr nach Mexiko. Dort leben in den Schluchten der Copper Canyons die Tarahumara, ein Volk, das berühmte Läufer hervorgebracht hat. Darüber hat der Amerikaner ein sehr vergnügliches Buch geschrieben. Die Mexikaner, so findet McDougall heraus, machen alles, was Läufer nicht tun sollten. Sie trinken Maisbier in großen Mengen, ernähren sich ungesund, haben keinen Trainingsplan und rennen in Schlappen aus alten Autoreifen herum. Aber im Vergleich zu ihren Langstreckenrennen sind Marathons eine kurze Tour. Und: Sie laufen leicht und mit Freude und ihnen tut nichts weh. Die Erkenntnisse und Erfahrungen, die der Autor unterhaltsam und uneitel zusammengetragen hat, verpackt er spannend in eine Reportage: in die umständlichen Vorbereitungen zu einem abenteuerlichen Langstreckenlauf in den abgelegenen mexikanischen Canyons, bei dem Tarahumara-Läufer gegen amerikanische Spitzensportler antreten. Ob es zu diesem Lauf kommt und wie er ausgeht, wird zu einem spannenden Leseerlebnis. Aber das Buch beinhaltet auch noch ein Drittes, unseligerweise. Der Autor will uns evolutionsbiologisch beweisen, dass der Mensch zum Laufen beziehungsweise Rennen geboren ist. Dafür führt er abseitige Beweise an wie eine Antilopenjagd, bei der die Tiere bis zur Erschöpfung zu Fuß gejagt werden; bis zur Erschöpfung der Tiere, wohlgemerkt. Diese Passagen nehmen das letzte Drittel des Buches ein, und das zieht sich wie ein Marathon von Kilometer dreißig an. Doch dafür entschädigen immer wieder erstaunliche Tatsachen, etwa dass die Frauen der Tarahumara wesentlich bessere Läufer als die Männer sind.

bär

"Born to Run. Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt" von Christopher McDougall. Übersetzt von Werner Roller. Blessing Verlag, München 2010. 400 Seiten. Gebunden, 19,95 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Die Rezensentin entschuldigt sich und geht erstmal laufen, barfuß natürlich. Nach der Lektüre von Christopher McDougalls Buch übers Laufen auf blankem Fuß offenbar kein Wunder. Als mitreißend und lehrreich beschreibt Manuela Lenzen ihre Leseerfahrung. Das Buch ist für sie Abenteuergeschichte und Lifestylefibel in einem, berichtet der Autor darin doch über Enthnologie, Evolution, aus der Sportschuhindustrie und von den mexikanischen Ureinwohnern der Tarahumara. Verrückte Typen, die wirres Zeug reden, und ein Sportschuh, der krank macht, bringen die Rezensentin nicht aus der Ruhe, wenn sie dem Autor ins Paralleluniversum des Ultralangstreckenlaufs hinterherrennt.

© Perlentaucher Medien GmbH