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Erscheint vorauss. Juli 2021
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Wer "recht erzählt", bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis wählt in diesem Band den Weg über anschauliche Einzelfälle, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen. Der Bogen der an Rhein und Neckar angesiedelten regionalenStudien erstreckt sich von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert. Uns begegnen pfälzische Hochzeitsleute, Frankfurter Juristen,…mehr

Produktbeschreibung
Wer "recht erzählt", bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis wählt in diesem Band den Weg über anschauliche Einzelfälle, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen. Der Bogen der an Rhein und Neckar angesiedelten regionalenStudien erstreckt sich von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert. Uns begegnen pfälzische Hochzeitsleute, Frankfurter Juristen, Seidenbauern, Migrantenschicksale und der obrigkeitliche Umgang mit Bettlern in der Kurpfalz. Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Bayern und der Pfalz entlud sich u.a. im pfälzisch-badischen Aufstand (1849). Dass unter den Revoltierenden ein Neustadter Seiler namens Georg Stolleis auftaucht, ist nur ein überraschendes Detail dieser reichhaltigen Erzählungen vom Recht.
  • Produktdetails
  • Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 341
  • Verlag: Klostermann
  • 2021
  • Seitenzahl: 230
  • Erscheinungstermin: Juli 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 160mm
  • ISBN-13: 9783465045601
  • ISBN-10: 3465045602
  • Artikelnr.: 61160639
Autorenporträt
Stolleis, Michael§Michael Stolleis ist Professor emeritus für Öffentliches Recht und Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Von 1991 bis 2009 war er Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte.