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In den späten 1980er Jahren mussten Künstler, Kritiker und Kunsthändler in Polen und Russland lernen, sich als Akteure eines neu entstehenden, post-sozialistischen Kunstmarktes zu begreifen. Thomas Skowronek rekonstruiert anhand führender Kunstgalerien die Etablierung eines neoliberalen Sorge-Regimes in Ost(mittel)europa, das Marktteilnehmer zur konstanten Selbstoptimierung anhält. Er legt dar, wie die materiale Gestaltung ökonomischen Spielregeln ihre Geltung verschafft. Das Buch zeigt, dass nicht die Abwehr, sondern die Reproduktion einer Krisensituation zum kunstökonomischen Leitmotiv wird.…mehr

Produktbeschreibung
In den späten 1980er Jahren mussten Künstler, Kritiker und Kunsthändler in Polen und Russland lernen, sich als Akteure eines neu entstehenden, post-sozialistischen Kunstmarktes zu begreifen. Thomas Skowronek rekonstruiert anhand führender Kunstgalerien die Etablierung eines neoliberalen Sorge-Regimes in Ost(mittel)europa, das Marktteilnehmer zur konstanten Selbstoptimierung anhält. Er legt dar, wie die materiale Gestaltung ökonomischen Spielregeln ihre Geltung verschafft. Das Buch zeigt, dass nicht die Abwehr, sondern die Reproduktion einer Krisensituation zum kunstökonomischen Leitmotiv wird.
  • Produktdetails
  • Das östliche Europa: Kunst- und Kulturgeschichte 7
  • Verlag: Böhlau
  • Artikelnr. des Verlages: 50772, BVK0012416
  • Seitenzahl: 295
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 177mm x 27mm
  • Gewicht: 714g
  • ISBN-13: 9783412507725
  • ISBN-10: 3412507725
  • Artikelnr.: 47120807
Autorenporträt
Skowronek, Thomas§Mit dieser Arbeit wurde Thomas Skowronek 2013 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Zu seinen aktuellen Arbeitsgebieten zählen Methodiken der Kunstmarktforschung und die polnische Neoavantgarde. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Poetiken der frühen politischen Ökonomie im frühneuzeitlichen Russland.