Es war einmal in einem anderen Leben - Hamid, Mohsin
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Aufgewachsen in Pakistan und den USA, ausgebildet in New York und London, geprägt von zwei Sprachen glaubt Mohsin Hamid nicht an die Notwendigkeit der scharfen Abgrenzung von Kulturen. Seine in zahlreiche Sprachen übersetzten Romane sind ebenso der Tradition des Westens wie der seiner Heimat verpflichtet. Hier verwischen sich die Grenzen. Als Einwanderer und Ausländer jedoch hat er nicht nur erfahren, was Freiheit im westlichen Sinne bedeutet, sondern auch wie schnell diese ihm, dem Pakistaner und Muslim,entzogen werden kann.
Die politische und wirtschaftliche Situation in der muslimischen
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Produktbeschreibung
Aufgewachsen in Pakistan und den USA, ausgebildet in New York und London, geprägt von zwei Sprachen glaubt Mohsin Hamid nicht an die Notwendigkeit der scharfen Abgrenzung von Kulturen. Seine in zahlreiche Sprachen übersetzten Romane sind ebenso der Tradition des Westens wie der seiner Heimat verpflichtet. Hier verwischen sich die Grenzen. Als Einwanderer und Ausländer jedoch hat er nicht nur erfahren, was Freiheit im westlichen Sinne bedeutet, sondern auch wie schnell diese ihm, dem Pakistaner und Muslim,entzogen werden kann.

Die politische und wirtschaftliche Situation in der muslimischen Welt, vor allem in Pakistan, ist neben der Literatur das vornehmliche Thema dieser hochaktuellen Texte. Mohsin Hamid erweist sich als scharfsinniger Kritiker der modernen globalen Lebensbedingungen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • Seitenzahl: 224
  • 2016
  • Ausstattung/Bilder: 2016. 224 S. 210 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 143mm x 25mm
  • Gewicht: 384g
  • ISBN-13: 9783832198015
  • ISBN-10: 3832198016
  • Best.Nr.: 44259132
Autorenporträt
Mohsin Hamid, geb. 1971, wuchs in Lahore, Pakistan, auf, studierte Jura in Princeton und Harvard und arbeitete in New York. Hamid schreibt u.a. für Time, Guardian und New York Times. Er lebt in London.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

In Mohsin Hamids Essays gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken, kein Richtig und Falsch, erklärt Rezensentin Claudia Kramatschek. Hauptanliegen des pakistanischen Autors sei es, gegen Vereinheitlichungen und Pauschalisierungen anzuschreiben und sich für Pluralismus auszusprechen, dafür nimmt er Grauzonen und Mehrdeutigkeiten in Kauf, so die Rezensentin. Seine Textsammlung "Es war einmal in einem anderen Leben" hat er in drei Abschnitte unterteilt: Leben, Kunst, Politik, in denen immer wieder der islamische Terrorismus eine Rolle spielt. Und Erfahrungen hat der Mann damit: sowohl den Anschlag auf das World Trade Center als auch den Bombenanschlag in der Londoner U-Bahn 2007 erlebte er mit. Die Texte variieren zwar in Qualität und Aussagekraft, doch Hamids besonderer Blick von außen macht den gesamten Band lesenwert, lobt die Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Als Essayist verbindet Mohsin Hamid den scharfen Blick eines politischen Kommentators, der die Auswirkungen der Globalisierung auf die westliche Welt und auf Asien nüchtern analysiert, mit der freimütigen Reflexion seiner eigenen prekären und von vielen Seiten angefochtenen, aber dennoch selbstsicheren Existenz zwischen den Kulturen« Sigrid Löffler, RBB KULTURRADIO »Der Band endet […] mit verhaltenem Optimismus: Mehr als ein Jahrzehnt nach 9/11 ›scheint es, als seien wir im Begriff, diesem Impuls ein wenig besser zu widerstehen. Doch es liegt immer noch ein sehr, sehr langer Weg vor uns.‹ Hamids Essays wären dafür nicht der schlechteste Proviant.« Claudia Kramatschek, NZZ »In klugen Essays und literarischen Momentaufnahmen beschriebt der Autor das Leben in den verschiedenen Kulturen, mit all seinen Problemen, aber prinzipiell immer mit großem Respekt vor dem Fremden.« Martin G. Wanko, VORARLBERGER NACHRICHTEN