Alamar - D'Agati, Mauro; Paz, Senel

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In the early 1970s, the workers at a steel smelting factory east of Havana wrote to Fidel Castro describing their housing needs. Out of this exchange a new city called Alamar was born, conceived by the same workers who would build it and live there. Today it is abandoned; Mauro D'Agati's photographs examine its eccentric spaces.…mehr

Produktbeschreibung
In the early 1970s, the workers at a steel smelting factory east of Havana wrote to Fidel Castro describing their housing needs. Out of this exchange a new city called Alamar was born, conceived by the same workers who would build it and live there. Today it is abandoned; Mauro D'Agati's photographs examine its eccentric spaces.
  • Produktdetails
  • Verlag: Steidl / Steidl Gerhard Verlag
  • Seitenzahl: 149
  • Erscheinungstermin: März 2010
  • Englisch
  • Abmessung: 303mm x 258mm x 29mm
  • Gewicht: 1273g
  • ISBN-13: 9783865219541
  • ISBN-10: 3865219543
  • Artikelnr.: 28106463
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Mauro D'Agatis Bildband "Alamar" hat bei Lennart Laberenz offenbar mitten ins Schwarze getroffen. Angeregt teilt der Rezensent mit uns zunächst sein in vielen Gesprächen und eigenen Erfahrungen erworbenes Wissen über die kubanische Neubausiedlung Alamar, die einst als Symbol sozialistischen Lebens geplant war. Die Vorstadt Havannas sollte ein eigenes Zentrum haben, junge Architekten sollten eine Siedlung erschaffen, die Wohnen, Arbeit und Freizeit gleichermaßen verband, berichtet Laberenz. Planungsfehler und zu hohe Kosten bewirkten jedoch, dass sich heute Plattenbauten, verfallene Vergnügungsparks und Palmen aneinander reihen. D'Agati fange diese Eindrücke in "nüchterner und tiefenscharfer Reportagefotografie" ein und schaffe so einen faszinierenden Bildband. Mit subjektivem und zugleich distanziertem Blick erscheinen seine Porträts von Menschen, ihrem Viertel und ihren Wohnungen kraftvoll und bedürfen - abgesehen von den kurzen Schilderungen des kubanischen Autors Senel Paz - keiner weiteren Erklärung, lobt der Rezensent. Die Lebensfreude der Bewohner Alamars, die Laberenz selbst erlebt hat, fehlt ihm allerdings in diesem "melancholischen Bilderreigen".

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