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Ein breit aufgestellter Musikgeschmack gilt heute für viele als Ausweis kultureller Offenheit. Die Kombination von Vorlieben für unterschiedliche Musikstile wie beispielsweise Klassik, Indie und HipHop mit der dazugehörigen Absage an Kultursnobismus bedeutet aber noch nicht, dass symbolische und soziale Abgrenzungen generell an Bedeutung verlieren.Oliver Berli rekonstruiert im Anschluss an Bourdieu die Prozesse und Formen des Ordnens und Wertens von Musik sowie des Abgrenzens mittels Musik. In Auseinandersetzungen mit empirischen Daten schlägt er eine Modifikation bestehender soziologischer…mehr

Produktbeschreibung
Ein breit aufgestellter Musikgeschmack gilt heute für viele als Ausweis kultureller Offenheit. Die Kombination von Vorlieben für unterschiedliche Musikstile wie beispielsweise Klassik, Indie und HipHop mit der dazugehörigen Absage an Kultursnobismus bedeutet aber noch nicht, dass symbolische und soziale Abgrenzungen generell an Bedeutung verlieren.Oliver Berli rekonstruiert im Anschluss an Bourdieu die Prozesse und Formen des Ordnens und Wertens von Musik sowie des Abgrenzens mittels Musik. In Auseinandersetzungen mit empirischen Daten schlägt er eine Modifikation bestehender soziologischer Deutungen vor und untersucht »grenzüberschreitenden Musikgeschmack« auf seine Grenzen hin.
  • Produktdetails
  • Kultur und soziale Praxis
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 296
  • Erscheinungstermin: August 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 152mm x 25mm
  • Gewicht: 468g
  • ISBN-13: 9783837627367
  • ISBN-10: 3837627365
  • Artikelnr.: 40721703
Autorenporträt
Oliver Berli (Dr. phil.) lehrt Soziologie an der Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursoziologie, Wissenssoziologie und Methoden der Qualitativen Sozialforschung.
Rezensionen
Besprochen in: Deutschlandfunk, 24.10.2014, Ina Plodroch Soziologische Revue, 42/2 (2019), Ronald Kurt