Historische Anstöße - Burschel, Peter / Häberlein, Mark / Reinhardt, Volker / Weber, Wolfgang E.J. / Wendt, Reinhard (Hgg.)
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Die vorliegende Festschrift geht von der Auffassung aus, daß die Würdigung eines hervorragenden Repräsentanten einer wissenschaftlichen Disziplin bzw. eines bestimmten wissenschaftlichen Ansatzes umso glaubwürdiger ist, je konsequenter sie auf den einschlägigen Fachdiskurs bezogen wird. Ihre Herausgeber haben sich deshalb darauf verständigt, die üblichen affirmativreputativen Elemente zurückzustellen zugunsten einer Lösung, die man den Versuch einer 'kritischen' Festschrift nennen könnte. …mehr

Produktbeschreibung
Die vorliegende Festschrift geht von der Auffassung aus, daß die Würdigung eines hervorragenden Repräsentanten einer wissenschaftlichen Disziplin bzw. eines bestimmten wissenschaftlichen Ansatzes umso glaubwürdiger ist, je konsequenter sie auf den einschlägigen Fachdiskurs bezogen wird. Ihre Herausgeber haben sich deshalb darauf verständigt, die üblichen affirmativreputativen Elemente zurückzustellen zugunsten einer Lösung, die man den Versuch einer 'kritischen' Festschrift nennen könnte.
Autorenporträt
Wolfgang E. J. Weber ist Geschäftsführender Direktor und Wissenschaftlicher Sekretär des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Die anlässlich des 65. Geburtstages von Wolfgang Reinhard erschienene Festschrift hat den Rezensenten mit dem Kürzel "tth" beeindruckt - zumindest ein darin enthaltener Artikel des Augsburger Professors Johannes Burkhardt. Der zeige nämlich auf, referiert der Rezensent, dass die Unterscheidung zwischen Katholizismus und Protestantismus in eine "alte" und eine "neue" Konfession "geradezu widersinnig" sei. Beide seien, ebenso wie der Calvinismus, erst im 16. Jahrhundert entstanden. Die so nicht haltbare Differenzierung zwischen beiden sei, informiert "tth" weiter, von den Protestanten ausgegangen, die Aufklärung habe dann noch ihr Scherflein dazu beigetragen. Trotz dieser erhellenden Wiedergabe der zentralen Thesen Burkhardts lässt "tth" den Leser seiner kurzen Besprechung im Unklaren über weitere Details und Inhalte dieser Festschrift.

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