Die deutsche Arbeiterbewegung - Kuhn, Axel
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Die deutsche Arbeiterbewegung hat die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgestaltet. Sie begann 1832 mit der Gründung des 'Deutschen Volksvereins'. Und sie endete - jedenfalls als politische Bewegung - in der DDR mit der Niederschlagung des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953, in der Bundesrepublik im Jahr 1959, als sich die SPD mit dem 'Godesberger Programm' von der Arbeiter- zur Volkspartei wandelte.…mehr

Produktbeschreibung
Die deutsche Arbeiterbewegung hat die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgestaltet. Sie begann 1832 mit der Gründung des 'Deutschen Volksvereins'. Und sie endete - jedenfalls als politische Bewegung - in der DDR mit der Niederschlagung des Arbeiteraufstandes am 17. Juni 1953, in der Bundesrepublik im Jahr 1959, als sich die SPD mit dem 'Godesberger Programm' von der Arbeiter- zur Volkspartei wandelte.
  • Produktdetails
  • Reclams Universal-Bibliothek 17042
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Seitenzahl: 367
  • Erscheinungstermin: Dezember 2004
  • Deutsch
  • Abmessung: 149mm x 99mm x 16mm
  • Gewicht: 156g
  • ISBN-13: 9783150170427
  • ISBN-10: 3150170427
  • Artikelnr.: 12705980
Autorenporträt
Axel Kuhn, Jahrgang 1943, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie. Promotion 1969, Habilitation 1975 im Fach Neuere Geschichte. Seit 1981 Professor für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen in den Bereichen Geschichte der demokratischen Bewegungen in Deutschland, Arbeitergeschichte, Alltagsgeschichte, Französische Revolution.
Inhaltsangabe
I Darstellung1 Anfänge der Arbeiterbewegung vor 18482 Die Arbeiterbewegung in der Revolution von 1848/493 Arbeiteralltag zur Zeit der industriellen Revolution4 Neubeginn in der Reichsgründungszeit5 Das Sozialistengesetz und seine Folgen6 Die Arbeiterbewegung im Wilhelminischen Zeitalter7 Spaltung im Ersten Weltkrieg8 Die gescheiterte sozialistische Revolution9 Die Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik10 Widerstand gegen den Faschismus11 Die Arbeiterbewegung im geteilten DeutschlandII Aspekte1 Einheit und Spaltung in der deutschen Arbeiterbewegung2 Der historische Materialismus3 Die Marxsche Revolutionstheorie4 Revisionismus und Orthodoxie5 Der 9. November 19186 Kampf um das kulturelle Erbe7 Theorien über den Faschismus8 Rätedemokratie und Parlamentarismus9 Sozialismus ohne Arbeiterbewegung10 Die SPD nach GodesbergIII Quellen1 Wilhelm Wolff: Das Elend und der Aufruhr in Schlesien. 18442 Marx/Engels: Schlussworte aus: Manifest der Kommunistischen Partei. 18483 Rundschreiben des
Rezensionen
Der Autor Axel Kuhn greift in seinem Buch 'Die deutsche Arbeiterbewegung' die Höhepunkte der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung auf und stellt sie in den größeren Zusammenhang der allgemeinen deutschen Geschichte. Detailliert stellt er eine Auswahl von Ereignissen, die in der bisherigen Geschichtsschreibung umstritten gewesen sind, dar. Es werden Themen aufgegriffen, die epocheübergreifend mehrfach zu Auseinandersetzungen führte. Eine neue Sicht auf die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung.
Der Grundstein - Zeitschrift der IG Bauen

Eine kompakte Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung ... , die trotz ihrer Kürze Raum für Einzelaspekte lässt und durch einen umfangreichen Quellen-Teil besticht. Ein ausführliches Literaturverzeichnis gibt zudem einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand.
Kölnische Rundschau

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Den eigenen Anspruch, eine objektivere und damit innovative Sicht auf die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung zu werfen, hat Axel Kuhn "insgesamt nicht erfüllt", meint Wolfgang Kruse. Zwar sei die Einführung "gut lesbar, informativ und teilweise anregend", doch beschränkt sie sich zu sehr auf die Parteien, die Gewerkschaftsbewegung kommt nur vereinzelt vor, und dann mit "teilweise schiefen Einordnungen". Kruse vermisst etwa ein paar Worte zur Entwicklung der Gewerkschaften von Berufs- zu Industrieverbänden. Kuhn falle mit seinem verengten, parteizentrierten Blick hinter den Forschungsstand zurück, der sich schon länger um eine Verbindung der sozial-, kultur- und politikgeschichtlichen Fragen bemüht, bemängelt der Rezensent. Ärgerlich findet er außerdem, dass der Autor diesen Mangel durch "besonders pointierte" oder auch verallgemeinernde Urteile auszugleichen versucht, was der wissenschaftlichen Genauigkeit nicht eben dienlich ist.

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