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Jedem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne, und tatsächlich liegen den bahnbrechenden Errungenschaften unserer Kultur oft unglaubliche Geschichten zugrunde - man nehme allein das Wunder von der Entstehung der Sprache. Jürgen Kaube gibt in seinem hochgelobten Buch Antworten auf Fragen, die uns bis heute schier unerk lärlich erscheinen, und erzählt in faszinierender Manier von den großen Sternstunden der Menschheit: Seit wann gibt es den aufrechten Gang, und wann begannen die Menschen, ihre Toten zu bestatten? Wie kamen Religion, Recht, Handel, Geld oder Städtebau in die Welt? Ein…mehr

Produktbeschreibung
Jedem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne, und tatsächlich liegen den bahnbrechenden Errungenschaften unserer Kultur oft unglaubliche Geschichten zugrunde - man nehme allein das Wunder von der Entstehung der Sprache. Jürgen Kaube gibt in seinem hochgelobten Buch Antworten auf Fragen, die uns bis heute schier unerk lärlich erscheinen, und erzählt in faszinierender Manier von den großen Sternstunden der Menschheit: Seit wann gibt es den aufrechten Gang, und wann begannen die Menschen, ihre Toten zu bestatten? Wie kamen Religion, Recht, Handel, Geld oder Städtebau in die Welt? Ein spannendes, glänzend geschriebenes Buch über das, was das Menschsein ausmacht.
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher .63071
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 496
  • Erscheinungstermin: 18. Dezember 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 127mm x 38mm
  • Gewicht: 449g
  • ISBN-13: 9783499630712
  • ISBN-10: 3499630710
  • Artikelnr.: 52470671
Autorenporträt
Kaube, Jürgen
Jürgen Kaube, geboren 1962, ist Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Zuvor leitete er dort das Ressort Geisteswissenschaften und war stellvertretender Feuilletonchef. 2012 wurde er vom «medium magazin» als Journalist des Jahres im Bereich Wissenschaft ausgezeichnet, 2015 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis. Seine Max-Weber-Biographie (2014) wurde viel gelobt; über den Bestseller «Die Anfänge von allem» (2017) schrieb die «Süddeutsche Zeitung»: «ein ungemein lesenswertes Buch», «unfassbar interessant».
Rezensionen
Unfassbar interessant ... Wer lieber Bedeutsames liest, ist hier richtig. Süddeutsche Zeitung

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 02.12.2017

Menschen-Werk
Wie kam es zum aufrechten Gang? Wann sprach oder schrieb der Mensch zum ersten Mal? Wie kam er darauf, Geld zu verwenden? Wie fing er an, Ritzzeichnungen an Höhlenwänden anzubringen? Musik zu machen, zu kochen, sich in Ehen zu binden? Und vor allem, warum? Das sind wahrlich große Fragen. Jürgen Kaube geht ihnen separat nach. Damit gibt er eine erste Antwort: Es gibt nicht „den“ Menschen, dem dies alles aufgrund einer einzelnen Schlüsselqualifikation (etwa „Sprache“) zufällt, sondern diese Anfänge ereigneten sich in großen Abständen voneinander, in Hunderttausenden Jahren. Also: nicht Ursprung, sondern viele Anfänge. Aber doch „von allem“, also dem, was Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet, nicht als Technik, sondern als gesellschaftliche Errungenschaft. Das ist unfassbar interessant, Stoff zu endlosem Nachdenken. Und es hat nicht aufgehört: Neues entsteht aus Voraussetzungen, denen man das Neue nicht ansieht, bis heute. Wer lieber Bedeutsames liest, ist hier richtig. „Die Anfänge von allem“, Rowohlt Berlin, 400 Seiten, 24,95 Euro.
GUSTAV SEIBT
Autor und Literatur-
kritiker im Feuilleton
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.08.2017

JÜRGEN KAUBE, der für das Feuilleton dieser Zeitung zuständige Herausgeber, hat ein Buch über die Ursprünge der Zivilisation geschrieben. Zahllose Mythen erzählen von ihnen. Prometheus soll das Feuer gebracht haben, Kain die erste Stadt gegründet, dem ägyptischen Gott Thot wird die Erfindung der Buchstaben zugeschrieben. Was aber wissen wir, was weiß die Forschung heute darüber? Wie kam es zum aufrechten Gang, seit wann kochen Menschen ihre Nahrung, seit wann sprechen sie, und wieso gibt es überhaupt Musik? Worin finden wir die ersten Spuren von Religion, weshalb wurden Menschen sesshaft, und wie entstand die Idee des monogamen Paares? Wer las die ersten Texte, wer nahm die erste Geldmünzen an, wie entstand die Welt der Zahlen? In sechzehn Kapiteln wird erzählt, was wissenschaftliche Detektive aus Spuren der Menschheit über ihre Anfänge herausgefunden haben. (Jürgen Kaube: "Die Anfänge von allem". Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2017. 448 S., geb., 24,95 [Euro])

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