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Um Kinder allein aufzuziehen, braucht man Geld. Da Nelly, Mitte dreißig, Platz hat und gut kochen kann, holt sie sich zahlende Mittagsgäste ins Haus, darunter auch einen ebenso hübschen wie patenten Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Erdnussallergie ... Bald schon wird das Familienleben ebenso turbulent, wie der Menüplan abwechslungsreich ist.…mehr

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Produktbeschreibung
Um Kinder allein aufzuziehen, braucht man Geld. Da Nelly, Mitte dreißig, Platz hat und gut kochen kann, holt sie sich zahlende Mittagsgäste ins Haus, darunter auch einen ebenso hübschen wie patenten Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Erdnussallergie ... Bald schon wird das Familienleben ebenso turbulent, wie der Menüplan abwechslungsreich ist.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Diogenes Verlag AG
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 26.08.2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783257606966
  • Artikelnr.: 42785635
Autorenporträt

Ingrid Noll ist eine der wichtigsten Krimiautorinnen im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 1935 als Tochter eines deutschen Arztes in Shanghai geboren und wuchs in Nanking auf, in einer "chinesischen Familienversion des Gartens Eden", wie sie später mit Blick auf ihre Kindheit schrieb. Mit dem Umzug der Familie nach Deutschland 1949 endete das "Paradies" und wurde von einer "Trockenzeit" in einem katholischen Mädchengymnasium in Bad Godesberg abgelöst. Die junge Ingrid flüchtete in die Literatur und träumte davon, selbst zu schreiben. Nach dem Abitur studierte sie halbherzig Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn, brach das Studium aber ab, um den Arzt Peter Gullatz zu heiraten. Sie bekam drei Kinder, half ihrem Mann in der Praxis - und träumte weiterhin vom Schreiben. Als die Kinder flügge waren, veröffentlichte Ingrid Noll endlich ihren ersten Roman: "Der Hahn ist tot" wurde sofort ein Riesenerfolg - dem viele weitere folgten. Ihre Bücher wurden bereits in über zwanzig Sprachen übersetzt und zum Teil mit prominenten Schauspielern verfilmt. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin lebt heute mit ihrem Mann in Weinheim. Und schreibt.



Das meint die buecher.de-Redaktion: Die mordenden Frauen in Nolls Kriminalromanen sprechen eine große Leserschaft an, weil sie sich oft gar nicht so sehr von ihren braven Geschlechtsgenossinnen unterscheiden. Die Autorin versteht es, ihre Protagonisten stimmig in ihr jeweiliges Umfeld einzubetten, und hat offensichtlich große Freude an schwarzem Humor.

Rezensionen
Die große alte Dame des deutschen Krimis scheint noch ein wenig böser als sonst, freut sich Rezensentin Rose-Maria Gropp nach der Lektüre von Ingrid Nolls neuem Buch "Der Mittagstisch". An eben jenen begibt sich die ebenso gespannte wie entzückte Kritikerin, speist mit der ich-erzählenden, sexuell ausgehungerten Mutter, Mittdreißigerin und Mörderin Nelly und ihren Gästen und kann sich trotz moralischer Bedenken nicht erwehren, Nolls neue Protagonistin in ihr Herz zu schließen. Einmal mehr überzeugt die Autorin durch Raffinesse, eine Portion Sarkasmus und die Kunst, Schuld und Sühne voneinander zu trennen, schließt die hingerissene Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 26.09.2015

Kleine Morde zwischendurch
Ingrid Noll kocht in ihrem neuen Krimi groß auf

Ja, die große alte Dame des deutschen Krimis bleibt schön böse. Das ist die gute Nachricht zuerst, und eine schlechte Nachricht danach gibt es gar nicht - im Gegenteil, Ingrid Noll wird vielleicht immer noch ein bisschen böser. Der Titel ihres neuen, insgesamt zwölften Romans "Der Mittagstisch" klingt ausgesprochen harmlos. Aber an einer solchen Tafel lässt sich eine ganze Menge zusammenkochen; ohne Fleisch, dem das Leben entwichen ist, geht das natürlich nicht (außer am Veggieday). Nein, keines von Menschen wird verzehrt, das wäre ja banal. Die springen anders über die scharfe Klinge von Ingrid Nolls blühender Phantasie.

Diesmal lässt sie eine Nelly die Chose anrichten, im Wortsinn. Nelly ist alleinerziehende Mutter von Simon und Caroline, deren amerikanischer Erzeuger sich vor vier Jahren plötzlich davongemacht hat. Nelly muss sich durchschlagen, sie hat ein abgebrochenes Studium, was ihre recht vermögende Mutter gar nicht goutiert, und sie hat eine Idee: In dem von den Großeltern ererbten Haus an der Bergstraße - Ingrid Nolls Leser wissen längst, dass die sanfte Bergstraße, wo die Autorin selbst auch lebt, ein vermintes Terrain ist - macht sie eine Mittagstafel auf, an der sie täglich eine bunte Gesellschaft gegen Entgelt speist, ohne eine Restaurantkonzession freilich; gemeinsame Mahlzeiten, bei denen alle zusammenhalten, sind ja nicht verboten. Und wie sehr werden da einige zusammenhalten!

Am schönsten böse sind Ingrid Nolls Geschichten, wenn sie die Perspektive einer Ich-Erzählerin einnehmen. "Der Mittagstisch" führt diese Tradition fort, die sie selbst 1991 mit dem Roman "Der Hahn ist tot" eröffnet. Diesmal ist es die Sicht einer Mittdreißigerin, die es durchaus noch, liebende Mutter hin und her, nach dem lang entbehrten Genuss eines geschlechtsreifen Männchens dürstet. Ein solches Exemplar, Markus heißt es, sitzt auch mit an der Tafel, allerdings zunächst besetzt von der völlig falschen Partnerin. Das sollte auf die Dauer natürlich kein Hindernis sein für Nelly. Aber mit der Beseitigung dieses ersten Problems nimmt die Geschichte überhaupt erst Fahrt auf, bevor dann auch noch der abhandengekommene Daddy ihrer Kinder aus Amerika plötzlich wiederauftaucht. Da braucht Nelly dann ganz dringend ihre Verbündeten.

Es ist schon sehr raffiniert, wie Ingrid Noll ihre Leser auf die Seite von Nelly bringt, die in ihren Aktivitäten zwischen Mutterinstinkt, Sexmangel und Selbsterhaltungstrieb keinesfalls moralisch einwandfrei handelt. Das geschieht, wie gewohnt, in jener kunstvoll unkomplizierten, alles andere als naiven Sprache, in der die ärgsten Gemeinheiten, inklusive der Verbrechen, daherkommen. Doch diesmal, am "Mittagstisch", verbirgt sich die Autorin hinter ihrer Heldin; wir wissen bis zum Ende nicht einmal, ob sie selbst ihr Geschöpf Nelly überhaupt richtig mag.

Seit bald einem Vierteljahrhundert schreibt Ingrid Noll solche Geschichten, in denen Schuld kategorisch von Sühne getrennt ist. Sie haben sie zur erfolgreichsten deutschen Krimi-Autorin gemacht. Dann und wann weht ein Hauch von Sarkasmus durchs letale Geschehen, Gerechtigkeit wäre stark übertrieben (und am Ende auch enttäuschend). Deshalb gratulieren wir Ingrid Noll schon heute zu ihrem achtzigsten Geburtstag am kommenden Dienstag und wünschen ihr noch ein langes schöpferisches Leben, samt einem starken Herz für gefährliche Gedanken. Hauptsache, wir geraten nie selbst ins Visier einer ihrer talentierten Mörderinnen.

ROSE-MARIA GROPP

Ingrid Noll: "Der Mittagstisch". Roman.

Diogenes Verlag, Zürich 2015. 224 S., geb., 22,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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