Das übergangene Wissen - Exo, Mechthild
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Afghanische basisdemokratische und feministische Akteure äußern deutlich ihren Widerspruch zum externen Peacebuilding - doch sie werden nicht gehört. Ihre Analysen und Ideen werden von Politik und Wissenschaft weitgehend ausgeschlossen. Darin schlägt sich, so kann Mechthild Exo zeigen, die koloniale, epistemische Gewalt in der Weltpolitik nieder. Anschaulich und lebendig stellt sie das "unerwünschte Wissen" von vier afghanischen Organisationen vor, die in der künstlerischen Menschenrechtsarbeit, der feministischen Frauenorganisierung seit den 1970ern mit RAWA, dem Kampf gegen die…mehr

Produktbeschreibung
Afghanische basisdemokratische und feministische Akteure äußern deutlich ihren Widerspruch zum externen Peacebuilding - doch sie werden nicht gehört. Ihre Analysen und Ideen werden von Politik und Wissenschaft weitgehend ausgeschlossen.
Darin schlägt sich, so kann Mechthild Exo zeigen, die koloniale, epistemische Gewalt in der Weltpolitik nieder. Anschaulich und lebendig stellt sie das "unerwünschte Wissen" von vier afghanischen Organisationen vor, die in der künstlerischen Menschenrechtsarbeit, der feministischen Frauenorganisierung seit den 1970ern mit RAWA, dem Kampf gegen die Straflosigkeit von Kriegsverbrechern beziehungsweise dem besatzungskritischen Aufbau demokratischer Strukturen tätig sind. Die Studie ist eine bahnbrechende Pionierarbeit der dekolonialen Friedensforschung.
  • Produktdetails
  • Global Studies
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 446
  • Erscheinungstermin: August 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 149mm x 32mm
  • Gewicht: 648g
  • ISBN-13: 9783837638721
  • ISBN-10: 3837638723
  • Artikelnr.: 47832080
Autorenporträt
Mechthild Exo (Dr. rer. pol.), geb. 1966, ist Friedens- und Konfliktforscherin sowie antimilitaristische Aktivistin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Dekolonialisierung von Forschungsmethodologien und Präsentationsformen, feministisch-dekoloniale Kritik zentraler Theorien und Konzepte der Weltpolitik, basisdemokratische Selbstorganisation sowie neue Modelle für Friedensordnungen. Sie arbeitet als Dozentin für Transkulturalität an der Hochschule Emden.
Rezensionen
"Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Konflikte in Afghanistan, zur Kritik an der Theorie und Praxis des liberalen peacebuildings und zur Rolle der Wissenschaft sowie für die Weiterentwicklung dekolonialer Forschung." Bettina Barthel, Peripherie, 2 (2018) "Die Studie ist eine Pionierarbeit der dekolonialen Friedensforschung." Wissenschaft & Frieden, 4 (2017) Besprochen in: International Quarterly for Asian Studies, 3-4 (2017), Katja Mielke