Fack Ju Göhte 3 - Elyas M'Barek,Jella Haase,Sandra Huller
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Homo Faber, Kurvendiskussion, Asbest in den Toiletten. An der Goethe-Gesamtschule herrscht Stress: Zeki Müller (Elyas MBarek) will Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen Schüler zum Abitur peitschen, doch die Chaosklasse ist wenig kooperativ, denn die nette Dame vom Berufsinformationszentrum (BiZ) hat ihnen die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Nun erreicht das Frustrationslevel ganz neue Höhen, was sich in maximaler Leistungsverweigerung und Schülereskalation äußert. Kann Herr Müller auch Motivation? Direktorin Gudrun Gerster (Katja…mehr

Produktbeschreibung
Homo Faber, Kurvendiskussion, Asbest in den Toiletten. An der Goethe-Gesamtschule herrscht Stress: Zeki Müller (Elyas MBarek) will Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben), Zeynep (Gizem Emre) und die anderen Schüler zum Abitur peitschen, doch die Chaosklasse ist wenig kooperativ, denn die nette Dame vom Berufsinformationszentrum (BiZ) hat ihnen die Zukunftsaussichten ordentlich vermiest. Nun erreicht das Frustrationslevel ganz neue Höhen, was sich in maximaler Leistungsverweigerung und Schülereskalation äußert. Kann Herr Müller auch Motivation? Direktorin Gudrun Gerster (Katja Riemann) jedenfalls ist keine große Hilfe, seit sie mit dem Bildungsministerium im Clinch liegt und als letzte Gesamtschule des Bundeslandes mit Imageproblemen zu kämpfen hat, an denen die Problemschüler nicht ganz unschuldig sind. Wenigstens bekommt Zeki Müller Unterstützung von Neuzugang Biggi Enzberger (Sandra Hüller), die ihm bei einem Antimobbing-Seminar aushilft.
Nachdem er sichund seinen Stars im zweiten Teil eine Sause in Thailand gegönnt hatte, kehrt Bora Dagtekin zum Abschluss der Saga des unfreiwilligen Lehrers Zeki Müller und seiner Rasselbande buchstäblich unbelehrbarer Problemkids wieder an den Ort zurück, an dem die erfolgreichste deutsche Spielfilmtrilogie aller Zeiten begann: an die Goethe Gesamtschule in München, deren Existenz diesmal auf dem Spiel steht, während Chantal und Co. büffeln müssen, um zum Abitur zugelassen zu werden, auch wenn sie nicht wissen, wie das geschrieben wird. Dem "Final Fack" tut es sichtlich gut, zu den Anfängen zurückzukehren, weil der Lehrlauf in Südostasien doch auch Leerlauf hatte und im Bestreben, den gewohnt respektlosen Humor mit einer gesellschaftlich relevanten Botschaft aufzumotzen, bisweilen bemühter gewirkt hatte, als man es bislang von Mastermind Dagtekin gewohnt war.

Mehr als die alten "Lausbuben"-Filme ist diesmal "Das fliegende Klassenzimmer" Vorbild für diese komischen Kapriolen aus dem Bildungsghetto Deutschland: Die Szene, in der sich ein gehänselter Junge aus großer Höhe in die Tiefe stürzt, um seinen Mut zu beweisen, ist sogar ganz unmittelbar aus Kästners Klassiker übernommen. Mobbing, Perspektivlosigkeit, zerrüttete Elternhäuser, Todessehnsucht und einmal mehr eine verfehlte Bildungspolitik an der Realität Jugendlicher vorbei sind die Zielscheiben von Dagtekins ätzender Kritik, die aber niemals dem Streben nach Spaß und Unterhaltung im Weg steht - wenn "Fack Ju Göhte" draufsteht, soll auch "Fack Ju Göhte" drin sein. Zeki Müllers Vergangenheit als Kleinkrimineller ist hier Vergangenheit wie auch die Romanze mit Karoline Herfurths Figur, die ersatzlos vom Lehrplan gestrichen wurde. An ihrer Stelle erhält Sandra Hüller die Gelegenheit, in ihrer bislang wohl überraschendsten Rolle als unkonventionelle Lehrerin aus Leidenschaft zu zeigen, dass sie auch in einer Comedy eine buchstäblich gute Figur abgibt: Sie ist es, die Elyas M'Bareks geläutertem Pauker den Weg in die Zukunft weist, wie der Film überhaupt auf sympathische Weise die Hoffnung und seine Protagonisten niemals aufgibt. Wenn es sonst schon niemand tut, dann glaubt zumindest er daran, dass bei seinen Kids nicht Hopfen und Malz verloren ist.

Überhaupt rückt diesmal der von Jella Haase traumwandlerisch punktgenau gespielte Publikumsliebling Chantal noch mehr in den Mittelpunkt: Obwohl sie jeden Grund hätte, unentwegt nur leise zu heulen, weil sie unter einer hoffnungslos abgestürzten Mutter zu leiden hat, der schließlich nur mit entschlossenen Judogriffen beizukommen ist, verliert sie auf mitreißend unverdrossene Weise nie den Mut und den Glauben an sich und ihre Freunde. Nebenher teilt der erfrischend undisziplinierte Film noch rotzig aus gegen Trump und Bigotterie (klar!), zwinkert in Richtung "Bibi & Tina" (haha!), singt das Hohelied auf Max Frisch (echt!), gibt der Frauenpower mit Gastauftritten von Lea van Acken, Corinna Harfouch, Irm Hermann und Julia Dietze den Daumenhoch (yay!) und steigert sich zu einem Showdown, der aus einem Abi-Abschluss mit Notenschnitt 4,0 ein emotionales Highlight macht, zu einem würdigen Abschiedsgeschenk für die Fangemeinde. Dafür dürfen zu den bisherigen 15 Mio. Besucher gerne noch einmal sieben dazukommen. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Audiokommentare, Entfallene und erweiterte Szenen, Making of, Featurette, Trailer
  • Produktdetails
  • EAN: 4011976898481
  • Best.Nr.: 50498366
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 22. März 2018
  • Hersteller: Constantin Film
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 00
  • Bildformat: 1:2, 39/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • Gesamtlaufzeit: 115 Min.
Autorenporträt
Elyas M'Barek, geboren 1982 in München, ist ein Schauspieler mit österreichischer Staatsbürgerschaft und tunesischen Wurzeln väterlicherseits. Seinen ersten Auftritt in einem Kino-Film hatte M'Barek noch während seiner Schulzeit in Dennis Gansels Mädchen, Mädchen (2000) als Blaubart. In der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger spielte er den türkischstämmigen Macho Cem Öztürk, dessen Vater mit einer deutschen Frau und deren Kindern zusammenzieht. 2006 wurde er für diese Rolle mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Bester Hauptdarsteller Serie ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Serie selbst den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Serie. 2008 verkörperte M Barek den türkischen Jungen Sinan in der Buchverfilmung Die Welle. Von 2009 bis 2011 spielte M Barek in der Arztserie Doctor's Diary. 2012 war M Barek in den Kinofilmen Türkisch für Anfänger, Fünf Freunde, Offroad und Heiter bis wolkig zu sehen. Am 25. Oktober 2012 erschien der Kinofilm Hotel Transsilvanien in den Kinos, wo er neben Josefine Preuß einer der Hauptrollen seine Stimme geliehen hat. 2013 war er in der Komödie Fack ju Göhte zu sehen und in der Verfilmung des Romans Der Medicus von Noah Gordon.
Rezensionen
Deutschlands erfolgreichste Filmtrilogie aller Zeiten wird zum würdigen Abschluss gebracht: Nachdem Teil zwei zum Urlaub nach Thailand abdüste, geht es jetzt wieder vor Ort in München zurück zur Essenz der Reihe. Bora Dagtekin vereinte erneut das fast komplette Ensemble um Elyas M'Barek und holte noch Sandra Hüller und Lea van Acken dazu, während er seine Geschichte clever häppchenweise in YouTube-tauglichen Episödchen erzählt. Im Kino selbstredend ein Volltreffer mit mehr als 50 Mio. Euro Einspiel.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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