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Eine spannende Zeitreise durch 150 Jahre Bergführergeschichte am Matterhorn. Ohne Bergführer gäbe es für die meisten Alpinisten keine Glücksmomente am Matterhorn. Am Berg erleben sie mit ihren Gästen Glücksmomente und Tragödien, aber auch Lustiges und Skurriles. Kurt Lauber, Bergretter und Hüttenwirt auf der berühmten Hörnlihütte, kennt alle Bergführer aus Zermatt. Die berühmtesten unter ihnen lässt er in diesem attraktiv bebilderten Buch zu Wort kommen. Sie erzählen ihre schönsten, bewegendsten und spannendsten Erlebnisse am "König der Berge".…mehr

Produktbeschreibung
Eine spannende Zeitreise durch 150 Jahre Bergführergeschichte am Matterhorn. Ohne Bergführer gäbe es für die meisten Alpinisten keine Glücksmomente am Matterhorn. Am Berg erleben sie mit ihren Gästen Glücksmomente und Tragödien, aber auch Lustiges und Skurriles. Kurt Lauber, Bergretter und Hüttenwirt auf der berühmten Hörnlihütte, kennt alle Bergführer aus Zermatt. Die berühmtesten unter ihnen lässt er in diesem attraktiv bebilderten Buch zu Wort kommen. Sie erzählen ihre schönsten, bewegendsten und spannendsten Erlebnisse am "König der Berge".
  • Produktdetails
  • Knaur Taschenbücher Nr.78741
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Seitenzahl: 285
  • 2017
  • Ausstattung/Bilder: 2017. 304 S. 210 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 139mm x 23mm
  • Gewicht: 367g
  • ISBN-13: 9783426787410
  • ISBN-10: 3426787415
  • Artikelnr.: 47014442
Autorenporträt
Kurt Lauber, geboren 1961, ist Skilehrer, Bergführer, Hubschrauberpilot und Rettungsspezialist mit Erfahrung in mehr als 1000 Rettungseinsätzen. In den Medien ist er ein gefragter Interviewpartner und gilt als Experte in Sachen Bergsteigung und Bergrettung. Seit 1995 arbeitet er außerdem als Hüttenwart auf der Hörnlihütte am Matterhorn.
Kurt Lauber lebt mit Frau und Sohn in Zermatt.
Rezensionen
"Es ist ein Buch für Menschen, die gern auf Berge steigen oder sich gern in der Bergwelt aufhalten und wissen, dass es ohne die Bergführer nur selten Gipfelglück gibt." Rhein-Neckar-Zeitung, 22.08.2015
Besprechung von 28.01.2016
Die junge Nacht liegt wie ein kühler Duft

Kaum einer kennt sich am Matterhorn besser aus als Kurt Lauber, geboren 1961, Skilehrer, Bergführer, Hubschrauberpilot und Hüttenwart der Hörnlihütte. Seine Erlebnisse an diesem speziellen Berg hat er bereits als Buch veröffentlicht. Nun lässt er Kollegen zu Wort kommen. Er porträtiert Bergführer - und eine Bergführerin -, von denen manche seit Jahrzehnten, andere erst seit wenigen Jahren Gäste aufs Matterhorn führen. Eine gute Idee, was für ein Füllhorn an Geschichten. Will man meinen. Auch hundertfünfzig Jahre nach der Erstbesteigung ist der Berg Magnet, Tausende wollen jedes Jahr hinauf, die meisten gehen im Schlepptau eines Führers. Als Einführung gibt es ein lesenswertes Kapitel über die Entwicklung des Bergführertums. In den Porträts geht es um Schmuggel und Liebe, um alte Bergsteiger und um junge. Und am Ende doch um Geschichten, die sich ähneln. Mal ist hinten am Seil eine kleine, alte Japanerin, die fix hochkommt, mal ein großer Kerl, der sich schwertut. Die Geschichten werden zu Anekdoten, lesen sich amüsant, sind aber erwartbar. Die Krux liegt woanders: Lauber kennt all die Bergführer, Sommer für Sommer sitzen sie bei ihm, warten auf ihre Gäste, schlafen, essen, trinken bei ihm. Und da eine Bergdohle einer anderen kein Auge aushackt, werden alle Kollegen als vielleicht bisweilen etwas grob, aber doch als Sympathiebolzen geschildert. Richard sei eine Seele von Mensch, heißt es über den einen; es gebe wohl kaum eine Situation, die Iwan nicht mit Herz, Humor und Gelassenheit nehme, wird ein Zweiter skizziert, von einem Dritten heißt es, er schrecke vor schwierigen Situationen nicht zurück. Wahre Charakterstudien sind also nicht zu erwarten. Wer vorhat, jemals das Matterhorn zu besteigen, wird das Buch gleichwohl mit Glück oder Grausen lesen, je nach Gemüt. Vielleicht vor allem die Passagen über den Bergführer, an dessen Erfahrung selbst Kurt Lauber noch nicht heranreicht: Ulrich Inderbinen. Er stand 371 Mal auf dem Matterhorn. 1962 wurde in Zermatt ein Bergführerbüro eröffnet. Um Touren zu organisieren, wäre ein Telefon nützlich gewesen, schreibt Lauber. Doch Inderbinen befand, für ihn, einen sechzig Jahre alten Bergführer, lohne sich die Anschaffung nicht mehr. Inderbinen arbeitete noch mit 94 Jahren als Bergführer. Er wurde 104 Jahre alt.

bär

"Matterhorn. Bergführer erzählen. Gipfelgeschichten", gesammelt von Kurt Lauber, mit Sabine Jürgens. Droemer Verlag, München 2015. 288 Seiten, einige Fotos. Gebunden, 22,99 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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