Johannespassion, Klavierauszug - Homilius, Gottfried August
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Die oratorischen Passionen von Homilius gehören zu den letzten Kompositionen dieser Art aus dem 18. Jahrhundert. Die Rolle des Chores ist in den oratorischen Passionen weitgehend auf die Choräle und Volkschöre beschränkt; lediglich die Schlüsse der Passionen bieten Gelegenheit für größer angelegte Chorsätze. In der Johannespassion greift der Schlusschor die herausragende Bedeutung der Kreuzigung im Johannes-Evangelium als Erhöhung auf. Die freien Bestandteile der Komposition bedienen sich der üblichen Formen: es überwiegen die Da-capo-Arien.…mehr

Produktbeschreibung
Die oratorischen Passionen von Homilius gehören zu den letzten Kompositionen dieser Art aus dem 18. Jahrhundert. Die Rolle des Chores ist in den oratorischen Passionen weitgehend auf die Choräle und Volkschöre beschränkt; lediglich die Schlüsse der Passionen bieten Gelegenheit für größer angelegte Chorsätze. In der Johannespassion greift der Schlusschor die herausragende Bedeutung der Kreuzigung im Johannes-Evangelium als Erhöhung auf.
Die freien Bestandteile der Komposition bedienen sich der üblichen Formen: es überwiegen die Da-capo-Arien.
  • Produktdetails
  • Verlag: Carus
  • Artikelnr. des Verlages: CV37.103/03
  • 4., Neuausg., CRI
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 2. Quartal 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 269mm x 191mm x 6mm
  • Gewicht: 355g
  • ISBN-13: 9790007086480
  • Artikelnr.: 20864246
Autorenporträt
Homilius, Gottfried August
Gottfried August Homilius wurde am 2. Februar 1714 in Rosenthal (Sachsen) als Sohn eines Pastors geboren. Im Mai 1735 wurde er als Jura-Student an der Universität Leipzig immatrikuliert. Die durch Johann Adam Hiller bezeugte Schülerschaft bei Johann Sebastian Bach dürfte in diese Zeit fallen. Außer zu Bach bestand Kontakt zu dem Bachschüler und Nicolai-Organisten Johann Schneider, dessen Aufgaben Homilius vertretungsweise übernahm. Nach einer erfolglosen Bewerbung auf eine Organistenstelle in Bautzen erhielt Homilius 1742 eine Anstellung als Organist an der Dresdner Frauenkirche. 1755 trat er schließlich die Nachfolge Theodor Christlieb Reinholds als Kreuzkantor und Musikdirektor der drei Dresdner Hauptkirchen an, ein Amt, das er bis zu seinem Tod am 2. Juni 1785 inne hatte.