17,95 €
Versandkostenfrei*
inkl. MwSt.
Versandfertig in 2-4 Wochen
0 °P sammeln
  • Broschiertes Buch

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Theologische Fakultät), Veranstaltung: Seminar Calvins Institutio christianae religionis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name Johannes Calvin ist maßgeblich mit der Lehre von der Prädestinationverbunden. Doch deren Gestalt und Stellenwert in Calvins Theologie war nicht vonAnfang an deutlich ausgeprägt, sondern hat sich im Laufe der Zeit verändert. In dieserArbeit möchte ich daher die Entwicklung der Prädestinationslehre in der TheologieCalvins untersuchen. Ausgangspunkt wird…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Theologische Fakultät), Veranstaltung: Seminar Calvins Institutio christianae religionis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name Johannes Calvin ist maßgeblich mit der Lehre von der Prädestinationverbunden. Doch deren Gestalt und Stellenwert in Calvins Theologie war nicht vonAnfang an deutlich ausgeprägt, sondern hat sich im Laufe der Zeit verändert. In dieserArbeit möchte ich daher die Entwicklung der Prädestinationslehre in der TheologieCalvins untersuchen. Ausgangspunkt wird dabei die "Institutio christianae religionis"von 1536 mit Calvins erster dogmatischer Äußerung zu diesem Thema sein. In einemersten Arbeitsschritt werde ich die ICR'36 also auf ihre Ausprägung der PLuntersuchen.Als Hauptgrundlage der Arbeit werde ich danach die 1551 im Rahmen desGerichtsprozesses gegen Hieronymus Bolsec entstandene Predigt Calvins - die"Congrégation" - zur Prädestination behandeln. Anhand dieser möchte ich deutlichmachen, dass die theologischen Äußerungen Calvins zunehmend von dessenLebenssituation und biographischer Entwicklung geprägt sind. Daher ist diesemArbeitsschritt ein Abriss von Calvins Leben zwischen 1535 und 1551 vorangestellt. DaCalvins Predigt situationsbedingt in starker Abgrenzung zu den theologischenArgumenten Bolsecs entstand, werde ich diesen und seine theologischen Argumenteebenfalls vorstellen. Mit der Beschreibung des Prozessverlaufs beschreibe ich die Folie,auf der Calvin seine PL weiter ausbaute und solider fundierte. Aus der Predigt, dieCalvin im Pfarrkonvent in Genf gehalten hat, werde ich die theologischen Argumentefür seine Prädestinationslehre im Vergleich zur ICR'36 herausarbeiten.Nach einer knappen Charakterisierung der Folgezeit des Prozesses bis 1559behandle ich als dritten Punkt die ICR'59, die als letzte große dogmatische Äußerung -auch zur Prädestination - gilt und somit die Endgestalt der Lehre darstellt. In einervergleichenden Darstellung mit den vorangegangenen Textgrundlagen werde ich diezentralen, 1559 neu hinzugekommenen Aspekte beleuchten und abschließend einerkritischen Würdigung unterziehen.Durch die Bearbeitung der PL möchte ich zeigen, dass sie sich von einemRandaspekt der Theologie Calvins zu einem zentralen und gut fundierten Lehrstückentwickelt hat. Die zentralen Punkte sind jedoch bereits 1536 angelegt und es geschiehtinhaltlich hauptsächlich eine Akzentverschiebung, während die PL im Wesentlichenkonstant bleibt.