Schwestern - Onnen-Isemann, Corinna / Rösch, Gertrud Maria (Hgg.)
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Schwestern, ob zänkisch und miteinander konkurrierend oder harmonisch einander zugetan - es handelt sich um eine spannungsreiche, lebenslange Beziehung. Ihr gehen die Autorinnen und Autoren hier auf den Grund - den Realitäten wie den Bildern und Mythen, die in Literatur, Film und Kunst vermittelt werden. Sichtbar wird eine Vielzahl kulturell vermittelter Beziehungsmuster, die das Zusammenleben von Frauen wie auch Männern lebenslang prägen. Mit Beiträgen u. a. von Andrea Bartl, Birgit M. Hack, Peter Kaiser, Susanne Knackmuss, Renate Liebold, Claudia Liebrand, Bettina Mielke, Gertrud Maria Rösch, Corinna Onnen- Isemann und Elisabeth Schlemmer.…mehr

Produktbeschreibung
Schwestern, ob zänkisch und miteinander konkurrierend oder harmonisch einander zugetan - es handelt sich um eine spannungsreiche, lebenslange Beziehung. Ihr gehen die Autorinnen und Autoren hier auf den Grund - den Realitäten wie den Bildern und Mythen, die in Literatur, Film und Kunst vermittelt werden. Sichtbar wird eine Vielzahl kulturell vermittelter Beziehungsmuster, die das Zusammenleben von Frauen wie auch Männern lebenslang prägen. Mit Beiträgen u. a. von Andrea Bartl, Birgit M. Hack, Peter Kaiser, Susanne Knackmuss, Renate Liebold, Claudia Liebrand, Bettina Mielke, Gertrud Maria Rösch, Corinna Onnen- Isemann und Elisabeth Schlemmer.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 232
  • Erscheinungstermin: Oktober 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 141mm x 17mm
  • Gewicht: 570g
  • ISBN-13: 9783593378466
  • ISBN-10: 3593378469
  • Artikelnr.: 14114295
Autorenporträt
Corinna Onnen-Isemann, Soziologin, ist Professorin für Gender-Studien an der Universität Regensburg. Gertrud Maria Rösch, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, ist dort Vertretungsprofessorin für Deutsche Philologie.
Inhaltsangabe
Einleitung
Corinna Onnen-Isemann und Gertrud Maria Rösch

I. Sozialwissenschaftliche Perspektiven
Geschwisterbeziehungen aus soziologischer Perspektive
Corinna Onnen-Isemann

Wie erleben Mädchen und Jungen die Geburt eines Geschwisters? Sozialemotionale Kompetenz und Leistungsverhalten aus Elternsicht
Elisabeth Schlemmer

Schwestern im familialen Systemkontext
Peter Kaiser

Zwischen Verbundenheit und Differenz: Zum Mythos Schwesternschaft in weiblichen Zusammenschlüssen
Renate Liebold und Birgit M. Hack

Schwestern und Brüder im Recht
Bettina Mielke

II. Kulturwissenschaftliche Perspektiven
Leibhaftige Klosterschwestern: Schwesternbeziehungen von Nonnen um 1500
Susanne Knackmuß

Ungleiche Zwillinge: Adalbert Stifters Zwei Schwestern - mit einem anthropologischen Seitenblick auf Ernst von Feuchtersleben
Andrea Bartl

Auf der Suche nach der anderen: Schwesternbeziehungen in der deutschen Gegenwartsliteratur
Gertrud Maria Rösch

Schwestern auf der Opernbühne: Mozarts Così fan tutte unter Berücksichtigung der Schwesternkonstellation
Rainer Kleinertz

Zwillingsschwestern: Robert Siodmaks The Dark Mirror
Claudia Liebrand

Autorinnen und Autoren
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Erhellend findet Rezensentin Uta Grossmann diesen Sammelband mit Aufsätzen über die Schwesternbeziehung aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, den die Soziologin Corinna Onnen-Isemann und die Germanistin Gertrud Maria Rösch herausgegeben haben. Überrascht hat sie der Befund des Bandes: Danach gibt es zum einen kaum empirische Erhebungen über Schwestern, zum anderen hat die Literaturwissenschaft das Schwesternmotiv - trotz seiner Häufigkeit in der Literatur seit der Antike, insbesondere aber vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Jahrhundertwende - bisher sträflich vernachlässigt. Diese Lücken kann der Band nach Grossmanns Ansicht zwar nicht schließen. Aber sie sieht darin immerhin erste Ansätze zur Untersuchung einer Beziehung, die weitere Forschung unbedingt verdiene. Zwar erscheint ihr manches Aufsatzthema "reichlich speziell". Doch wer die nüchterne Wissenschaftssprache nicht scheue, erfahre gerade im Sonderfall viel Allgemeingültiges über das Besondere an Schwestern. Besonders interessant findet Grossmann den Beitrag von Susanne Knackmuß über die Beziehung leiblicher Schwestern,die als geistliche Schwestern im selben Klostern lebten. Weiter hebt sie Renate Liebolds und Birgit M. Hacks Unteruchung des "Mythos Schwesternschaft" sowie Aufsätze von Andrea Bartl, Rainer Kleinertz, Claudia Liebrand und Gertrud Maria Röschs hervor, die allesamt zeigen, wie facettenreich Schwesternbeziehungen in den Künsten dargestellt werden.

© Perlentaucher Medien GmbH
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