Ich wünschte - Tellegen, Toon
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Dreiunddreißig nostalgische Portrats von Menschen jeden Alters. Dreiunddreißig Wünsche, Sehnsüchte, Angste, Traume und auch Enttauschungen, die hinter ihren Blicken verborgen liegen. Ingrid Godon und Toon Tellegen entschlüsseln die Ratsel hinter den Kopfen und schaffen so ein unvergleichlichfaszinierendes Werk.…mehr

Produktbeschreibung
Dreiunddreißig nostalgische Portrats von Menschen jeden Alters. Dreiunddreißig Wünsche, Sehnsüchte, Angste, Traume und auch Enttauschungen, die hinter ihren Blicken verborgen liegen. Ingrid Godon und Toon Tellegen entschlüsseln die Ratsel hinter den Kopfen und schaffen so ein unvergleichlichfaszinierendes Werk.
  • Produktdetails
  • Verlag: mixtvision
  • Originaltitel: Ik wou
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 90
  • Erscheinungstermin: September 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 284mm x 230mm x 17mm
  • Gewicht: 796g
  • ISBN-13: 9783939435549
  • ISBN-10: 3939435546
  • Artikelnr.: 35747451
Autorenporträt
Ton Tellegen, geboren 1941, studierte Medizin und praktizierte in Amsterdam. Seit den frühen 80 Jahren schreibt er Lyrik und Prosa für Erwachsene und Kinder. Er gilt als einer der bedeutensten Autoren der Niederlande und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ingrid Godon, geboren 1958 in Flandern, illustrierte zunächst Schulbücher, bevor sie sich Kinderbüchern zuwandte. Inzwischen sind ihre Bilderbücher in zahlreichen Ländern erschienen. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Antwerpen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Nein, Rezensentin Catrin Lorch ist nicht recht überzeugt. Das Buch sei anders als andere Bilderbücher, gewiss. Die Zeichnungen der Figuren in ihrer schwebend altmodischen Art gefallen ihr. Die Texte sind wie Gedichte, oder sehr moderne Kurzprosa. Aber dann sind ihr die Figuren doch zu unverbunden, auf zu unklare Art poetisch. So was eignet sich gut für Kinderbuchpreise, konstatiert sie, aber eignet es sich auch für Kinder?

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 31.05.2013

Nashorn
als Haustier
Eigenwillige Gesichter
zu eigenwilligen Wünschen
Diese Menschen sehen nicht aus wie von heute: Die Jungen und Mädchen tragen scharfe Scheitel, Anzüge und Spitzenblusen. Die Erwachsenen lange Kleider und hohe Kragen. In ausgeblichenen Farben, ein bisschen wie auf alten, kolorierten Fotografien. Doch der Stil ist zeitgenössisch, weil die Gesichter zwar detailgenau, aber auch sehr eigenwillig gemalt sind – vor allem die weit auseinander stehenden Augen und die kleinen Münder irritieren. Es scheint, als kämen einem die Porträtierten zu nahe, zumal auch der Bildausschnitt sehr eng ist. Piero, Carl, Susanne und Leonard sind einzeln abgebildet. Mit Ausnahme der Baby-Zwillinge, hat jeder seine eigene Seite bekommen in dem großformatigen Bilderbuch Ich wünschte, das Ingrid Godon gezeichnet hat.
  Dem Bild steht links jeweils der Name der Figur und eine Seite Text gegenüber: Ein paar Zeilen von Toon Tellegen, die klingen wie lange Gedichte oder sehr moderne Kurzprosa und fast alle anfangen mit „Ich wünschte“, ausnahmsweise auch mal mit „Ich will“ oder „Immer wenn“. Sie klingen wie geheime Geständnisse, innere Monologe, in denen es um die Angst vor dem Tod oder dem Vergessen geht, einer wünscht sich Mut, ein anderer ein schönes Gesicht, viele Liebe. Selten wird es so konkret wie bei „Raf“, der sich ein Nashorn wünscht, als Haustier, auf dem er durch die Grünanlage reiten könnte, und abends würde es neben seinem Bett stehen und Rafs Hose wäre am Horn aufgehängt. So ein konzeptuelles Bilderbuch wird gern als sperrig bezeichnet, ungewohnt – es fällt auf unter den Neuerscheinungen, und weil das künstlerische Bemühen so offensichtlich ist, sympathisiert man schnell damit. Hier wird eben nichts dargeboten, keine fortlaufende Geschichte heruntergerasselt.
  Aber reicht das schon? Die Abgebildeten setzen sich nicht zu einer Familie oder irgendeiner historischen Gruppe zusammen, bleiben unverbunden und einsam. Einer folgt auf den nächsten und die Gedanken, die da ausgespielt werden, sind so ab-strakt, dass sie einen noch ratloser zurücklassen. Für Kinder sind sie nicht allzu spannend und es gibt nicht eben viel zu sehen. Ich wünschte steht auf der Auswahlliste zum Jugendliteraturpreis. Doch reicht es, als Qualitätsmerkmal, anders zu sein? Und wer soll es lesen?
CATRIN LORCH
Toon Tellegen: Ich wünschte. Mit Portraits von Ingrid Godon. Mixtvision 2012. 91 Seiten, 29,90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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Ich wünschte, erschienen bei mixtvision, ist große Kunst in Porträts und knappen Texten - ideal für Kinder, Erwachsene und Sammler.

3sat Kulturzeit

Ein außergewöhnliches Buch. Nicht nur was die edle und liebevolle Ausstattung betrifft, die ganz zum Konzept des Verlags passt, der stets nach besonderen Büchern Ausschau hält, sondern weil es Berührt- und Abgestoßensein bündelt zu einer ganz subtilen Leseerfahrung.
Süddeutsche Zeitung

Ich glaube das ist ein Thema, was Kinder sehr berührt ... so was wie Miniaturen, ein Anlass um immer wieder in bestimmten Momenten mit Kindern ins Gespräch zu kommen.

Deutschlandfunk, Die Besten 7