-18%
12,99 €
Statt 15,90 €**
12,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar
0 °P sammeln
-18%
12,99 €
Statt 15,90 €**
12,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln
Als Download kaufen
Statt 15,90 €**
-18%
12,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar
0 °P sammeln
Jetzt verschenken
Statt 15,90 €**
-18%
12,99 €
inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln
  • Format: ePub


Uber funfzehn Jahre lang hat Ivan Ivanji in den 1970er und 1980er Jahren die Begegnungen von Josip Broz Tito und anderer fuhrender jugoslawischer Politiker mit Staatsmannern des deutschsprachigen Raumes gedolmetscht. Auf diese Weise nahm der Schriftsteller in der Rolle des Ubersetzers unmittelbar am historischen Zeitgeschehen teil. &quote;Titos Dolmetscher&quote; beschreibt Weltgeschichte, gesehen mit den Augen eines Literaten und bersetzers. Als Teilnehmer von drei groen internationalen Konferenzen - der Grndungskonferenz der KSZE (deren Nachfolge die OSZE angetreten hat) 1975 in Helsinki,…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 1.83MB
  • FamilySharing(5)
Produktbeschreibung
Uber funfzehn Jahre lang hat Ivan Ivanji in den 1970er und 1980er Jahren die Begegnungen von Josip Broz Tito und anderer fuhrender jugoslawischer Politiker mit Staatsmannern des deutschsprachigen Raumes gedolmetscht. Auf diese Weise nahm der Schriftsteller in der Rolle des Ubersetzers unmittelbar am historischen Zeitgeschehen teil. "e;Titos Dolmetscher"e; beschreibt Weltgeschichte, gesehen mit den Augen eines Literaten und bersetzers. Als Teilnehmer von drei groen internationalen Konferenzen - der Grndungskonferenz der KSZE (deren Nachfolge die OSZE angetreten hat) 1975 in Helsinki, der Versammlung der kommunistischen und Arbeiterparteien 1976 in Ostberlin und der Gipfelkonferenz der Blockfreien in Havanna 1979 - entwirft Ivan Ivanji ein sehr lebendiges Bild der so genannten multilateralen Diplomatie der 1970er Jahre, als Jugoslawien im Konzert der Staatengemeinschaft eine allseits anerkannte Rolle gespielt hat. Jahrelang verbringt Ivanji an der Seite Titos und lernt dabei die interessantesten und einflussreichsten Persnlichkeiten der westdeutschen, ostdeutschen und sterreichischen Politik kennen: Willy Brandt, Herbert Wehner und Helmut Schmidt; Walter Ulbricht, Erich Honecker und Willy Stoph; Bruno Kreisky, Franz Jonas und Kurt Waldheim. "e;Titos Dolmetscher"e; ist ein Zeitdokument der besonderen Art. Ivanji nimmt darin die Rolle des exakten Beobachters ein, distanziert in der politischen Herangehensweise und dennoch mit groer persnlicher Nhe zu den Reprsentanten der europischen Politik in den 1970er und 1980er Jahren. Am Ende seines Buches drckt der Autor, einem unzeitgemen Bekenntnis gleich, seine Sympathie mit dem in schrecklichen Kriegswirren der 1990er Jahre untergegangenen Vielvlkerstaat Jugoslawien und dessen eindrucksvollstem Politiker, Tito, aus.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Promedia Verlag
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: 15. Dezember 2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783853718483
  • Artikelnr.: 47231831
Autorenporträt
Ivan Ivanji wurde am 24. Januar 1929 in Zrenjanin in eine jüdische Ärztefamilie hineingeboren. Verhaftet in Novi Sad, verbrachte er über ein Jahr in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald. Dem nazionalsozialistischen Grauen entronnen, studierte Ivanji Germanistik in Belgrad. Er war Lehrer, Journalist, Verlagslektor, Dramaturg und Direktor mehrerer Belgrader Theater. Von 1974 bis 1978 arbeitete er als Botschaftsrat Jugoslawiens in Bonn, danach bis 1981 im jugoslawischen Außenministerium. Von 1982 bis 1988 war Ivanji Generalsekretär des jugoslawischen Schriftstellerverbandes. Seit 1992 lebt er in Wien und Belgrad.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Christian Jostmann hat mit dem Schriftsteller Ivan Ivanji in einem Wiener Cafe gesprochen und stellt nun dessen Buch vor, in dem Ivanji seine Erlebnisse als Dolmetscher Titos gesammelt hat. Als Dolmetscher war der Autor zugleich ganz nah dran und dennoch Außenstehender, wodurch sich der besondere und nicht selten "süffisante" Blick auf die Zeit und ihre Protagonisten ergibt, findet der Rezensent. Ivanji sei kraft seines Jobs vielen großen Politikern seiner Zeit begegnet, habe sogar einmal mit Erich Mielke "Bruderschaft" trinken müssen, berichtet der Rezensent, dem es aber mindestens genauso wichtig ist, den Autor als Schriftsteller vorzustellen. Ivanji, im Banat dreisprachig aufgewachsen, wurde 1944 nach Auschwitz und Buchenwald deportiert, seine Eltern ermordet, erklärt der Rezensent. Der Autor habe ein umfangreiches, beachtenswertes Oeuvre von Romanen, Erzählungen, Essays und Gedichten geschaffen und das Dolmetschen lediglich als Nebentätigkeit betrieben, betont Jostmann.

© Perlentaucher Medien GmbH