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Systematische Darstellung der Entscheidungsstrukturen und Thematisierungsstrategien des Journalismus über Journalismus Große Erwartungen und herbe Enttäuschungen prägen die Diskussion um die journalistische Berichterstattung über Journalismus. Einerseits soll sie als "fünfte Gewalt im Staat", als Garant journalistischer Selbstkontrolle und Qualitätssicherung dienen, andererseits wird ihr "Selbstbeweihräucherung", "Cross-Promotion" und "Nachrichtenunterdrückung" vorgeworfen - denn "eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus". Diesen aufgeregten Thesen setzt die vorliegende Arbeit…mehr

Produktbeschreibung
Systematische Darstellung der Entscheidungsstrukturen und Thematisierungsstrategien des Journalismus über Journalismus
Große Erwartungen und herbe Enttäuschungen prägen die Diskussion um die journalistische Berichterstattung über Journalismus. Einerseits soll sie als "fünfte Gewalt im Staat", als Garant journalistischer Selbstkontrolle und Qualitätssicherung dienen, andererseits wird ihr "Selbstbeweihräucherung", "Cross-Promotion" und "Nachrichtenunterdrückung" vorgeworfen - denn "eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus". Diesen aufgeregten Thesen setzt die vorliegende Arbeit eine theoretische und empirische Analyse entgegen, die die Entscheidungsstrukturen und Thematisierungsstrategien zur journalistischen Selbstthematisierung systematisch nachvollzieht. Sie untersucht die Kommunikationsmechanismen des Journalismus über Journalismus im Kontext einer allgemeinen, funktionalen Journalismustheorie, knüpft dabei an kognitionstheoretische und sozialpsychologische Erkenntnisse zur Selbstwahrnehmung und Selbstbeschreibung an und präzisiert den Begriff der Selbstthematisierung innerhalb der Forschung zu Medienjournalismus, Medien-PR und zur medialen Selbstbezüglichkeit. Mit den Befunden einer fokussierten Journalistenbefragung werden verschiedene Typen der journalistischen Selbstthematisierung differenziert und die Leistungspotenziale sowie die -grenzen dieser speziellen Berichterstattungsform diskutiert.
  • Produktdetails
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • 2004
  • Seitenzahl: 436
  • Erscheinungstermin: 15. Juli 2004
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 170mm x 23mm
  • Gewicht: 724g
  • ISBN-13: 9783531142050
  • ISBN-10: 3531142054
  • Artikelnr.: 12931085
Autorenporträt
Maja Malik promovierte am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik und Kommunikaitonswissenschaft der Universität Hamburg.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Vorwort (Miriam Meckel) - Journalistische Selbstthematisierung als Forschungsproblem - Das Selbst der Selbstthematisierung: Das soziale System Journalismus - Die Beobachtung der Beobachtung: Journalistische Reflexivität - Journalismujournalismus - Die Befragung der Beobachter: Eine empirische Analyse der journalistischen Selbstthematisierng - Ergebnisse - Fazit: Journalistische Kommunikation und Kommunkation über Journalismus