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"Tabucchi macht neugierig auf entlegene Orte." WDR3 Mosaik
"Ein Ort ist niemals nur 'dieser' Ort. Auch wir sind ein bisschen dieser Ort. In gewisser Weise haben wir ihn in uns getragen, und eines Tages haben wir ihn zufällig erreicht." Antonio Tabucchi nimmt uns mit in jene fernen, faszinierenden Länder, die wir aus seinen Romanen kennen. In Lissabon sitzt er mit Pessoas Geist im berühmten Literatencafé Brasileira, er reist in Brasiliens Minenregion und in die südfranzösische Küstenstadt Sète zu Valérys "Friedhof am Meer". Und auch Romane anderer Autoren bieten Anlässe, in unbekannte Welten zu reisen, über das Eigene und das Fremde nachzudenken.…mehr

Produktbeschreibung
"Tabucchi macht neugierig auf entlegene Orte." WDR3 Mosaik

"Ein Ort ist niemals nur 'dieser' Ort. Auch wir sind ein bisschen dieser Ort. In gewisser Weise haben wir ihn in uns getragen, und eines Tages haben wir ihn zufällig erreicht." Antonio Tabucchi nimmt uns mit in jene fernen, faszinierenden Länder, die wir aus seinen Romanen kennen. In Lissabon sitzt er mit Pessoas Geist im berühmten Literatencafé Brasileira, er reist in Brasiliens Minenregion und in die südfranzösische Küstenstadt Sète zu Valérys "Friedhof am Meer". Und auch Romane anderer Autoren bieten Anlässe, in unbekannte Welten zu reisen, über das Eigene und das Fremde nachzudenken.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher .14640
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 251
  • Erscheinungstermin: 22. Juni 2018
  • Deutsch, Italienisch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 273g
  • ISBN-13: 9783423146401
  • ISBN-10: 3423146400
  • Artikelnr.: 50065922
Autorenporträt
Tabucchi, Antonio
Antonio Tabucchi, am 23. September 1943 in Vecchiano bei Pisa geboren, verstorben am 25. März 2012 in Lissabon, promovierte an der Universität Pisa in moderner Literatur. Er war Ordinarius für portugiesische Sprache und Literatur an der Universität Genua sowie Leiter des italienischen Kulturinstituts in Lissabon. Lehrtätigkeiten an den Universitäten Pisa und Siena. Er schrieb Romane und Kurzgeschichten, Essays und Bühnenstücke. Sein Werk wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Premio Campiello, dem Premio P.E.N. Club, dem Prix Médicis Etranger und dem Österreichischen Staatspreis für Literatur. Tabucchi war Mitglied und Mitbegründer des International Parliament of Writers.

Fleischanderl, Karin
Karin Fleischanderl (geboren 1960) ist eine österreichische Übersetzerin und Publizistin. 2005 rief sie gemeinsam mit Gustav Ernst die Leondinger Akademie für Literatur ins Leben. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte der Universität Klagenfurt, seit 2009 Jurorin für den Ingeborg-Bachmann-Preis. Gemeinsam mit Gustav Ernst begründete sie 2009 auch den Johann-Beer-Literaturpreis. Karin Fleischanderl lebt in Wien.
Rezensionen
Besprechung von 25.05.2016
Wort und Welt
Gesammelte Reisefeuilletons
von Antonio Tabucchi
Antonio Tabucchi, 1943 in Vecchiano geboren, Professor für Portugiesische Literatur und großer Pessoa-Kenner, war sein Leben lang ein Reisender. Er hielt sich abwechselnd in Vecchiano bei Pisa, Florenz, Paris, Lissabon und im Alentejo auf, und zwischendurch besuchte er Freunde in Griechenland, Ägypten oder Brasilien. Hinzu kamen Einladungen nach Australien, Indien oder in die USA. Seine Romane und Erzählungen, die er in lärmenden Cafés oder inmitten seiner Familie am Küchentisch in Lissabon niederschrieb, mischen häufig Wirklichkeit und Traum: Immer wieder kann ein Déjà-vu die reale Umgebung komplett außer Kraft setzen.
  Dieses poetische Verhältnis zur Realität macht auch die Qualität von Tabucchis Reisefeuilletons aus, die in Tageszeitungen und Anthologien erschienen. 2010 brachte sie der Schriftsteller in einem Band versammeltin Italien heraus. Jetzt, vier Jahre nach seinem Tod, liegt „Reisen und andere Reisen“ auf Deutsch vor. Mit seinem leichtfüßigen Parlando zieht Tabucchi den Leser sofort in seine Art der Welterkundung hinein. Seine Reisen führen rund um den Erdball und steigern sich oft zu ironischen lebensphilosophischen Meditationen, bei denen Hinweise auf besonders gute Gasthäuser nicht fehlen. Die Fremdheitserfahrung wird zum Erkenntnisprinzip. In Australien ist er enttäuscht von der Eintönigkeit Canberras, in Indien verzaubert vom Geheimnis des Nichtverstehens. Auf Spaziergängen durch seine zweite Heimatstadt Lissabon erklärt der Pessoa-Übersetzer, was es mit der Saudade auf sich hat und in welcher Straße zu welcher Uhrzeit man sie begreifen kann. Auch an exotischen Orten wie Rio de Janeiro oder Bombay fühlt sich der Lusitanist sofort zu Hause. In der Miniatur über Bombay erfährt man, dass der Name der Stadt auf das portugiesische Boa Baía, schöne Bucht, zurückgeht. Bemerkungen zu besonderen Gemälden im Kloster des Escorial in Spanien oder im Museum Delacroix in Paris wechseln immer wieder mit Hinweisen auf Lektüren. Antonio Tabucchi hat in Büchern gelebt. Seine Wahrnehmung war davon grundiert – ein Schritt über einen Platz, der Lichteinfall in einer Gasse, der Blick auf das Meer von einem Friedhof, und ein Vers von Drummond de Andrade oder eine Zeile von Paul Valéry blitzen auf. Seine unbändige Literaturlust ist ansteckend. Man sollte auf Reisen gehen und ihn lesen.
MAIKE ALBATH
Antonio Tabucchi: Reisen und andere Reisen. Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl. Carl Hanser Verlag, München 2016. 255 Seiten, 19,90 Euro. E-Book 15,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ein neuer Schatz aus dem Nachlass des italienischen Schriftstellers Antonio Tabucchi ist geborgen, schwärmt Niklas Bender, der sich mit dieser Sammlung von Reiseberichten nach Kairo, Kyoto, Brasilien, Spanien, Indien, Australien, aber auch zu Tabucchis diversen Wohnorten oder in dessen Bibliothek begibt. Diese literarisch anspruchsvollen "Meisterminiaturen" gehen durch "Herz, Verstand und Magen", verspricht der Kritiker, der mit Tabucchi bissig über Robinson-Touristen lacht, an abgelegene Orte wie das Geburtshaus von Eugene Delacroix in einem Vorort von Paris wandert, an der Rua da Saudade "portugiesische Melancholie" erlebt oder in Madrid Kutteln als "Gegenmittel zum Erhabenen" verspeist. Herrlich prosaisch weiß Tabucchi Reisetipps mit Ausflügen anzureichern, lobt der Rezensent, der plötzlich versteht, weshalb die bereisten Orte dem Autor wie "Röntgenbilder" seiner selbst erscheinen. Dass die Übersetzung von Karin Fleischanderl einige grobe Fehler aufweist, findet Bender zwar ärgerlich - der Anblick des prächtigen Bandes, der auch eine Weltkarte mit den Reisezielen beinhaltet, macht dies aber schnell vergessen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 13.08.2016
Kutteln sind das Antidot zum Erhabenen
Erfahrungen, mit Herz, Verstand und Magen gemacht: Antonio Tabucchis Reiseberichte führen den italienischen Schriftsteller nicht zuletzt zu sich nach Hause

Von dem 2012 verstorbenen italienischen Romancier Antonio Tabucchi sind noch Schätze zu entdecken, sie harren ihrer Veröffentlichung oder Übersetzung. Auch Leser, die den kosmopolitischen Pendler - Tabucchi wohnte in Vecchiano bei Pisa, Paris und Lissabon - wenig kennen, wird es nicht überraschen, dass eine der größten Bereicherungen eine Sammlung seiner Reiseberichte ist: "Reisen und andere Reisen" heißt der Band, in dem Tabucchi uns mitnimmt auf Stationen seines mobilen Lebens, nach Kairo und Kyoto, Brasilien und Spanien, Indien und Australien - und sogar in die eigene Bibliothek. Aufregend ist keine der Expeditionen, anregend sind sie alle. Denn Tabucchi gelingt es, alltägliche Erlebnisse in literarisch-ironische Meisterminiaturen zu verwandeln, die dennoch immer das bleiben, worauf sie aufbauen: Erfahrungen, mit Herz, Verstand und Magen gemacht.

Schreiben und Reisen sind weder gleichzusetzen noch zu verwechseln. Eine Niederschrift, das stellt Tabucchi im einleitenden Interview mit Paolo Di Paolo klar, war ursprünglich nicht vorgesehen, die Reisen waren Selbstzweck: "Ich bin ein Reisender, der nie Reisen unternommen hat, um darüber zu schreiben, das habe ich immer für dumm erachtet. Als würde man sich verlieben wollen, um ein Buch über die Liebe zu schreiben." Auch die Grundkonstellationen von Schreiben und Reisen sind grundverschieden: "Beim Schreiben stellt man sich vor, ein anderer zu sein und ein anderes Leben zu führen. Und sich an einem anderen Ort zu befinden. Schreiben ist eine Reise außerhalb von Zeit und Ort. Die geographische Reise ist eine horizontale Reise, bei der man die Erdoberfläche nie verlässt."

Einerseits heißt das nun nicht, dass in Tabucchis Romanen die reine Phantasie herrschen würde, und andererseits nimmt es keinesfalls wunder, wenn auch auf Reisen unwahrscheinliche Dinge geschehen: "Auch kommt es vor, dass man in einem anonymen Hotelzimmer in Singapur, ganz oben im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers, plötzlich die Stimme eines Onkels aus Lucca hört. Was für eine Kraft die Stimme doch haben muss, wenn sie von so weit herkommt, während wir sie aus der Nähe nie gehört haben."

Derart vorgewarnt, bricht der Leser auf zu Tabucchis Orten. In Paris, Pisa und Lissabon, Orte, die als seine Wohnorte wenig Geheimnisse für den Schriftsteller haben, weist er auf Sehenswürdigkeiten abseits der großen Besucherströme hin wie das Geburtshaus des Malers Eugène Delacroix an der Pariser Place de Furstenberg, die Via della Faggiola, eine Straße, in der sich einst Giacomo Leopardi inspirieren ließ, oder die Rua da Saudade, die sowohl einen wunderschönen Ausblick auf die Mündung des Tejo als auch portugiesische Melancholie bietet. Aber an anderen Orten kann Tabucchi ebenfalls überraschen: mit der ältesten Herberge der Vereinigten Staaten etwa oder einer Einführung in die mexikanischen chiles, eine Art Peperoni. Absehbarer sind satirische Betrachtungen zu Club-Urlaubern, "Robinsons", die mit beißendem Spott bedacht werden.

Ihren besonderen Charme verdanken diese Reisebetrachtungen freilich weniger ihren Gegenständen. Er rührt vielmehr vom unaufgeregten Tabucchi-Stil her, der mit gleichbleibender Gelassenheit Kunstschätze präsentiert, literarische oder kulturhistorische Bezüge entwickelt und, wenn es der Anstrengung zu viel wird, Marmorbänke preist - so auf dem Friedhof von Sète, dem Paul Valéry zu Unsterblichkeit verholfen hat: "Diesen Gedanken sollte man sich mit halb geschlossenen Augen überlassen, denn das mediterrane Licht blendet, und die Frage ist kompliziert. Um sie zu lösen, wäre eine Intelligenzbestie wie Monsieur Teste vonnöten, keine Ahnung, wohin er in der Zwischenzeit verschwunden ist. Vielleicht sollten Sie es auch sein lassen, denn inzwischen sitzen Sie auf einem kalten Marmorstein, der das verschwitzte Gesäß angenehm kühlt, so wie auch die Brise kühl ist, und Ihr Blick verliert sich zwischen den kleinen, immer gleichbleibenden Meereswellen. Und vielleicht fühlen Sie sich richtig gut. Und das ist im Grunde das Einzige, das zählt."

In Madrid sind Tabucchi die Kutteln "ein wunderbares Gegenmittel zum Erhabenen". Man sieht, Tabucchis prosaische Pose, die im literarischen Werk wie auch hier nur gelegentlich von indisch-mystischen Anflügen durchbrochen wird, hat in den Reiseberichten eine handfeste Seite: Er gibt dem Reisenden Tipps und erweist sich als ebenso gebildeter wie hedonistischer Cicerone, der das Wohl des ihm Anvertrauten fürsorglich im Auge behält. Wer mit Tabucchi reist, ist auch sein Gast.

Das ist wichtig, denn beim Reisen geht es nie nur um einen Ort, sondern immer auch um die Persönlichkeit des Reisenden: "Es hängt davon ab, wie wir diesen Ort interpretieren, von der Art und Weise, wie wir ihn mit dem Blick und dem Geist aufnehmen, ob wir fröhlich oder melancholisch sind, euphorisch oder dysphorisch, jung oder alt, ob wir uns gut fühlen oder Bauchweh haben. Es hängt davon ab, wer wir in diesem Augenblick sind, an dem wir diesen Ort erreichen. Diese Dinge lernt man mit der Zeit, und vor allem auf Reisen." Tabucchi schließt: "Jeder Ort, den wir auf einer Reise erreichen, ist eine Art Röntgenbild von uns selbst."

Dieses Bild wird aber nicht nur von unseren Launen oder denen der Natur beeinflusst: Tabucchi suggeriert, dass wir es verbessern und vertiefen können - indem wir lesen. Er selbst lässt gerne mal den "Guide Bleu" zu Hause und reist mit den Texten von Sophia de Mello Breyner Andresen nach Griechenland: "Als würden meine Gedanken einer Spirale folgen, begriff ich, dass Sophia in Delphi Portugal verstanden hatte, und ich verstand, dass ich durch sie ihr Portugal und mich besser verstand, mich, der ich Portugal kannte. Und so verstand ich wahrhaftig Delphi, das sich vor mir auftat wie ein Abgrund, der mich verschlingen wollte: Und die riesige dunkle Masse des Olivenhains im Tal darunter, auf dessen im Wind raschelnden Blättern das Mondlicht zitterte, erschien mir wie das unbekannte Meer des Lebens, das ich von einer Klippe aus betrachtete." In diesem Schwindel der Erkenntnis finden Reise und literarische Einsicht zueinander.

Die circa fünfzig kurzen, pointierten Texte liegen in einer Übertragung durch Karin Fleischanderl vor. Diese scheint über weite Strecken solide, weist jedoch ein paar dicke Schnitzer auf, die zur Vorsicht mahnen. Schon Italienisch-Anfängern werden die Eigenheiten der italienischen Geschichtsschreibung vermittelt: Das Settecento ist nicht das siebzehnte, sondern das achtzehnte Jahrhundert, was spätestens auffallen sollte, wenn es um Leben und Werk von Francisco de Goya geht. Dass "ventisei" nicht 27 meint, ist doppelt sinnfällig, wenn die Zahl zu 74 addiert hundert (nämlich Prozent) ergeben sollte; der Fehler wird zweimal gemacht. Auch bei der Übertragung feststehender Ausdrücke holpert es mitunter.

Wenigstens zeitgenössischen Klassikern wie Tabucchi wünschte man ein besseres Lektorat. Aber den positiven Gesamteindruck des schönen Bandes, den eine Weltkarte mit den Reisezielen und eine kleine Bibliographie sinnvoll beschließen, kann das nicht trüben. Es ist schön zu wissen, dass ein japanisches Grab "Schweigen" oder "Nichts" bedeutet - und dass das Schinken-Sandwich im Pariser Jardin des Plantes "über jeden Verdacht erhaben" ist.

NIKLAS BENDER

Antonio Tabucchi: "Reisen und andere Reisen".

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl. Carl Hanser Verlag, München 2016. 256 S., geb., 19,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Tabucchi gelingt es, alltägliche Erlebnisse in literarisch-ironische Meisterminiaturen zu verwandeln, die dennoch immer das bleiben, worauf sie aufbauen: Erfahrungen, mit Herz, Verstand und Magen gemacht. ... Ein schöner Band, den eine Weltkarte mit den Reisezielen und eine kleine Bibliographie sinnvoll beschließen." Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.16 "Antonio Tabucchi hat ein Buch zum Schmökern und Entdecken hinterlassen, es ist sowohl als Reiseanleitung zu nutzen als auch als Anstoß zum Träumen nach der Bettlektüre." Stefan Berkholz, SWR 2 Die Buchkritik, 12.07.16 "Die Lektüre dieser Texte offenbart, wie schmerzlich Tabucchis Stimme heute fehlt, die Wortmeldungen eines wahrhaft freien Schriftstellers." Marko Martin, Literarische Welt, 09.07.16 "Eine hingetupfte Entdeckung: Der italienische Autor Antonio Tabucchi war auch ein begnadeter Reiseschriftsteller. Seine Notizen von unterwegs staunen über das Unscheinbare. ... Tabucchi lässt Ländern, Städten, Dingen und Menschen ihr Geheimnis, er will sie nicht bis ins Innerste ergründen. Nicht das Auffällige, sondern das Unscheinbare und das Verborgene zieht ihn an, das sich oft eher an den Peripherien als in den Zentren findet." Peter Hamm, Die Zeit, 30.06.16 "Tabucchi macht neugierig auf entlegene Orte." Stefan Berkholz, WDR 3 Mosaik, 08.06.16 "In einigen Texten ist Tabucchi ein amüsanter Plauderer, der von seinen Reisen erzählt, in anderen schreibt er mit atemberaubender Wut über das Leben und die zerstörerische Natur des Menschen." Paul Stänner, Büchermarkt, 13.04.16 "Antonio Tabucchi hat in Büchern gelebt. Seine Wahrnehmung war davon grundiert - ein Schritt über einen Platz, der Lichteinfall in einer Gasse, der Blick auf das Meer von einem Friedhof, und ein Vers von Drummond de Andrade oder eine Zeile von Paul Valéry blitzen auf. Seine unbändige Literaturlust ist ansteckend. Man sollte auf Reisen gehen und ihn lesen." Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 25.05.16…mehr