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Avi Shlaim's The Iron Wall: Israel and the Arab World is the outstanding book on Israeli foreign policy, now thoroughly updated with a new preface and chapters on Israel's most recent leaders
In the 1920s, hard-line Zionists developed the doctrine of the 'Iron Wall': negotiations with the Arabs must always be from a position of military strength, and only when sufficiently strong Israel would be able to make peace with her Arab neighbours.
This doctrine, argues Avi Shlaim, became central to Israeli policy; dissenters were marginalized and many opportunities to reconcile with
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Produktbeschreibung
Avi Shlaim's The Iron Wall: Israel and the Arab World is the outstanding book on Israeli foreign policy, now thoroughly updated with a new preface and chapters on Israel's most recent leaders

In the 1920s, hard-line Zionists developed the doctrine of the 'Iron Wall': negotiations with the Arabs must always be from a position of military strength, and only when sufficiently strong Israel would be able to make peace with her Arab neighbours.

This doctrine, argues Avi Shlaim, became central to Israeli policy; dissenters were marginalized and many opportunities to reconcile with Palestinian Arabs were lost. Drawing on a great deal of new material and interviews with many key participants, Shlaim places Israel's political and military actions under and uncompromising lens.

His analysis will bring scant comfort to partisans on both sides, but it will be required reading for anyone interested in this fascinating and troubled region of the world.

'The Iron Wall is strikingly fair-minded, scholarly, cogently reasoned and makes enthralling ... reading' Philip Ziegler, Daily Telegraph

'Anyone wanting to understand the modern Middle East should start by reading this elegantly written and scrupulously researched book' Trevor Royle, Sunday Herald

'A milestone in modern scholarship of the Middle East' Edward Said

'Fascinating ... Shlaim presents compelling evidence for a revaluation of traditional Israeli history' Ethan Bronner, The New York Times Book Review

Avi Shlaim is Professor of International Relations at St. Antony's College, Oxford. His previous books include Collusion Across the Jordan (1988) and War and Peace in the Middle East (1995).


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  • Produktdetails
  • Verlag: Penguin Books Ltd
  • Seitenzahl: 720
  • Erscheinungstermin: 30.07.2015
  • Englisch
  • ISBN-13: 9780141976785
  • Artikelnr.: 43177966
Autorenporträt
Shlaim, Avi
Avi Shlaim was born in Baghdad and grew up in Israel. He is now a Professor of International Relations at St Antony's College, Oxford. His previous books include Collusion Across the Jordan (winner of the 1998 Political Studies Association's W.J.M. Mackenzie Prize); The Politics of Partition; War and Peace in the Middle East; Iron Wall: Israel and the Arab World ('A milestone in modern scholarship of the Middle East' Edward Said); and Lion of Jordan.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.04.2000

Die Beharrlichkeit des eisernen Walls
Israel und die arabische Welt: Eine Geschichte der verpassten Gelegenheiten

Avi Shlaim: The Iron Wall. Israel and the Arab World. W. W. Norton & Company, New York und London 2000. XXV, 670 Seiten, 23,50 Pfund.

Seit den späten achtziger Jahren spricht man in Israel von den neuen oder revisionistischen Historikern, die das bis dahin vorherrschende Bild der eigenen Geschichte in Frage stellen. Der größte Teil dieser Revision betraf den Komplex der israelischen Staatsgründung, des darauf folgenden Kriegs und der palästinensischen Flüchtlingskatastrophe. Avi Shlaim, der in Oxford lehrt und den neuen Historikern zugerechnet wird, behandelt die Politik Israels gegenüber den Nachbarstaaten und den Palästinensern von 1948 bis 1999.

Für die zionistische Bewegung und ihr Siedlungswerk in Palästina stellte sich schon sehr früh die Frage nach ihrem Verhältnis zur einheimischen, also arabisch-palästinensischen Bevölkerung. Teile der Bewegung suchten eine politische Verständigung mit den Palästinensern, aber die politisch maßgeblichen Führer rechneten mit deren unnachgiebiger Opposition und setzten auf die eigene politische und militärische Stärke, um ihr Projekt auch gegen den Willen der Palästinenser zu verwirklichen. Diese Politik kleidete der rechtszionistische Führer Zeev Jabotinsky 1923 in das Bild vom eisernen Schutzwall: Da man nicht erwarten könne, die Palästinenser würden ihr Land freiwillig für fremde Besiedlung öffnen, müsse man einen eisernen Schutzwall errichten, um die Besiedlung zu ermöglichen und zu sichern. Ein Übereinkommen mit den Palästinensern werde erst möglich sein, wenn sie aufgrund militärischer Machtlosigkeit alle Hoffnung aufgegeben hätten, die jüdischen Siedler los zu werden.

Die zionistische Bewegung wurde seinerzeit nicht von Jabotinsky und seiner Partei geführt, sondern von dem Arbeiterzionisten Ben-Gurion. Dennoch verfolgte sie in der Praxis die von Jabotinsky skizzierte Politik des "eisernen Walls". Und dies war wohl - so schmerzlich es sein mag, sich das mit allen Konsequenzen zu vergegenwärtigen - auch realistisch: Wenn die Zionisten an bestimmten Minimalforderungen - dominante politische Positionen im Land und Sicherung zumindest demographischer Expansionsmöglichkeit - festhielten, konnten sie mit freiwilliger Zustimmung der Palästinenser nicht rechnen. Wollten sie ihr Projekt aber nicht aufgeben, konnten sie von diesen Forderungen nicht abgehen. Also mussten sie den Palästinensern das "jüdische Nationalheim" mit Waffengewalt aufzwingen. Freilich sprach Ben-Gurion das nicht so unverblümt aus wie Jabotinsky - mit Rücksicht auf das zionistische beziehungsweise israelische Image in der westlichen Öffentlichkeit, aber auch auf das gute Gewissen der eigenen Bevölkerung.

Jedenfalls hatte dieses Vorgehen Erfolg, und mit der Gründung und militärischen Behauptung des Staates Israel hätte nach der Logik Jabotinskys der eiserne Wall ausgedient haben und Israel auf der Grundlage seiner Stärke Frieden mit den Arabern suchen können. Genau hier setzt die Untersuchung von Avi Shlaim ein. Er fragt, warum eine solche Friedenssuche so lange nicht oder mit so unbefriedigenden Ergebnissen stattgefunden hat. Nach einer weit verbreiteten Auffassung bemühte sich Israel zwar um Kontakte, aber auf der arabischen Seite war niemand da, mit dem es hätte sprechen können. Dem widerspricht Shlaim vehement. Er untersucht die Geschichte der israelisch-arabischen staatlichen Beziehungen seit 1948 und stellt fest, dass im Verhältnis zu den arabischen Nachbarstaaten oft Gesprächskanäle angeboten wurden, die aber von Israel entweder nicht oder nur halbherzig genutzt wurden, jedenfalls nicht zu nennenswerten Konsequenzen führten. Erst 1979 wurde ein israelisch-ägyptischer, 1994 ein israelisch-jordanischer Friedensvertrag geschlossen, die prinzipielle Einigung mit den Palästinensern kam 1993 zu Stande. Es ist diese Geschichte der von Israel allzu lange verpassten Gelegenheiten, die Avi Shlaim präzis und ausführlich nachzeichnet. Er tut das in wohltuend nüchterner und sachlicher Sprache. Er verzichtet auch auf die polemische Auseinandersetzung mit den Vertretern der "alten" Schule und gibt allenfalls sparsame Hinweise auf deren entgegengesetzte Auffassung. Shlaim stützt sich hauptsächlich auf israelisches Archivmaterial, Memoiren und Papiere der beteiligten Politiker sowie eigene Gespräche mit ihnen (darunter ein längeres Gespräch mit König Hussein).

Der Grund für die israelischen Versäumnisse bei der Friedenssuche liegt nach Shlaim darin, dass die verantwortlichen Politiker entweder selbst Parteigänger des "eisernen Walls" waren oder dass sie sich gegen dessen Exponenten nicht durchsetzen konnten. Hinzu kam, das Israel zu substanziellen Gegenleistungen für seine Anerkennung durch die Araber (etwa die Rücknahme palästinensischer Flüchtlinge oder territoriale Konzessionen) nicht bereit war und darum darauf verzichtete, die arabische Gesprächsbereitschaft auszuloten, um nicht zu solchen Gegenleistungen genötigt zu werden.

Dies ist aber nicht nur eine Geschichte der verpassten Gelegenheiten, sondern auch eine des expansiven, gewaltbetonten und oft bewusst provokativen Verhaltens Israels im Verhältnis zu den arabischen Nachbarn. Shlaim weist nach, dass es sich bei diesen Vorgehensweisen nicht um Entgleisungen handelte, sondern um eine systematische Politik zur Abschreckung, zur Aufrechterhaltung der Spannung und zur Mobilisierung der eigenen Bevölkerung und Armee - alles das in der Überzeugung, Israel werde sich auf unabsehbare Zeit vornehmlich militärisch behaupten müssen. Von den zahlreichen hier untersuchten Fällen ist wohl die syrische Beschießung israelischer Grenzdörfer besonders bedeutsam, weil die fortgesetzte israelische Präsenz auf dem Golan oft damit begründet wird. Shlaim stellt fest, dass diese Beschießungen in den weitaus meisten Fällen direkte Reaktion auf israelische Provokationen waren - bewusste Provokationen, wie der Urheber dieser Politik, Moshe Dayan, selbst zu Protokoll gab.

Das Buch behandelt auch die Phase "nach Oslo", das heißt die Einigung Israels mit der PLO und den äußerst mühsamen und noch längst nicht abgeschlossenen Prozess ihrer Verwirklichung. Diese Einigung würdigt Shlaim in ihren positiven Möglichkeiten, ohne doch die Schwierigkeiten und Härten für die Palästinenser zu unterschlagen. Bei aller sonst vorwaltenden Nüchternheit der Behandlung: Wo Shlaim auf die Ermordung Rabins sowie die Regierungszeit Netanyahus und dessen Einfrieren des Friedensprozesses zu sprechen kommt, schlagen Trauer, Bitterkeit und polemische Schärfe durch. Mit Baraks Regierungsantritt sieht er die Dinge wieder auf dem richtigen Gleis. Da er vor allem die Akteure und ihre Absichten sieht und die strukturellen Probleme des Friedensprozesses weniger scharf in den Blick nimmt, zeichnet er die weiteren Perspektiven des Prozesses wohl in zu rosigem Licht.

ALEXANDER FLORES

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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