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Ibn Battuta gilt als der "Marco Polo des Orients": Der große Abenteurer bereiste im 14. Jahrhundert weite Teile der damals bekannten Welt, seine 30-jährige Odyssee führte ihn von Marokko über Mekka, Konstantinopel und Samarkand bis nach China. 700 Jahre später begibt sich der langjährige SPIEGEL-Reporter Erich Follath auf die Spuren Ibn Battutas.…mehr

Produktbeschreibung
Ibn Battuta gilt als der "Marco Polo des Orients": Der große Abenteurer bereiste im 14. Jahrhundert weite Teile der damals bekannten Welt, seine 30-jährige Odyssee führte ihn von Marokko über Mekka, Konstantinopel und Samarkand bis nach China. 700 Jahre später begibt sich der langjährige SPIEGEL-Reporter Erich Follath auf die Spuren Ibn Battutas.
  • Produktdetails
  • Penguin Taschenbuch .10207
  • Verlag: Penguin Verlag München; Spiegel-Verlag
  • Seitenzahl: 528
  • Erscheinungstermin: 11. Dezember 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 122mm x 38mm
  • Gewicht: 422g
  • ISBN-13: 9783328102076
  • ISBN-10: 3328102078
  • Artikelnr.: 48069860
Autorenporträt
Follath, Erich
Erich Follath, 1949 geboren, ist promovierter Politikwissenschaftler und bekannter Sachbuchautor. Lange Jahre war er für den SPIEGEL als Diplomatischer Korrespondent tätig, vor allem im Nahen Osten, in Indien und Ostasien. Über diese Regionen hat er zahlreiche Reportagen und Bücher geschrieben, darunter »Die neuen Großmächte« (2013).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Beeindruckt zeigt sich Sascha Lehnartz von der Wanderlust Ibn Battutas, der dreimal so weit gereist sei wie Marco Polo, den aber hierzulande trotzdem kaum jemand kenne. Dabei habe er im 15. Jahrhundert in 29 Jahren mehr als 40 Länder durchquert, der daraus hervorgegangene Text "Rihla" ist für Lehnartz "die Mutter aller Reiseberichte und der Quellcode aller Auslandskorrespondenten". Der ehemalige "Stern"- und "Spiegel"-Reporter Erich Follath hat ein Jahr lang Orte von Ibn Battutas Route bereist und nun eine "Bestandsaufnahme der Vielschichtigkeit der islamischen Welt von heute" vorgelegt, so Lehnartz. Dem Rezensenten gefällt besonders, dass Follath sowohl mit den Mächtigen als auch mit einfachen Bürgern gesprochen hat, und das ganz ohne Eitelkeit. Dass die Eindrücke wegen des geringen Reisetempos stichprobenhaft bleiben, stört Lehnartz nicht. Der Kritiker lobt zudem, dass Follath mehr Fragen stelle als Antworten gebe, deshalb sei sein Bericht "einfach nur exzellenter politscher Reisejournalismus".

© Perlentaucher Medien GmbH
"Jenseits aller Grenzen liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. Dabei ist es einfach nur exzellenter politischer Reisejournalismus." Die literarische Welt