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Fake News: Es vergeht kaum ein Tag, an dem in den Medien nicht über dieses Phänomen berichtet wird. Doch was steckt überhaupt hinter Begriffen wie »Fake News« oder »Lügenpresse«? Ist damit dasselbe gemeint? Mit welchem Ziel werden Unwahrheiten verbreitet? Und was kann jeder tun, um Fake News von seriösen Nachrichten zu unterscheiden und so ihre Weiterverbreitung zu verhindern?
Carlsen Klartext - Aktuelles aus Gesellschaft und Politik, das uns alle angeht.
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  • Größe: 1.38MB
Produktbeschreibung
Fake News: Es vergeht kaum ein Tag, an dem in den Medien nicht über dieses Phänomen berichtet wird. Doch was steckt überhaupt hinter Begriffen wie »Fake News« oder »Lügenpresse«? Ist damit dasselbe gemeint? Mit welchem Ziel werden Unwahrheiten verbreitet? Und was kann jeder tun, um Fake News von seriösen Nachrichten zu unterscheiden und so ihre Weiterverbreitung zu verhindern?

Carlsen Klartext - Aktuelles aus Gesellschaft und Politik, das uns alle angeht.


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  • Produktdetails
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 192
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahre
  • Erscheinungstermin: 25.09.2017
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783646928181
  • Artikelnr.: 48553993
Autorenporträt
Karoline Kuhla, geboren 1986, hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert und danach die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg besucht. Sie hat unter anderem für die ZEIT, Geo Epoche, Art und den SPIEGEL geschrieben. Heute arbeitet sie fest bei der ZEIT.
Inhaltsangabe
Vorwort 9
EINLEITUNG
Was ist los in der Welt? 13
KAPITEL EINS
Über den Verlust von Vertrauen und die Gefahren von Fake News 15
Die Glaubwürdigkeitskrise 15
Affären und Skandale überall 17 - Politische Krisen 28 - Digitalisierung 37
"Lügenpresse" und andere Vorwürfe 43
Die Geschichte des Begriffs "Lügenpresse" 44 - Wer sagt "Lügenpresse" und warum? 46 - Kritik am Journalismus 49 - Echokammer der sozialen Medien 57 - Verbale und körperliche Angriffe auf Journalisten 61 - "Postfaktisches" Zeitalter 62
Was sind Fake News? 65
Der Fall der verschwundenen Lisa 72 - Der Fall des angeblich toten Flüchtlings 74 - Der Faktor Russland 76 - Der Faktor USA 79 - Der Fall "Pizzagate" 81 - Der Fall der angeblich brennenden Kirche in Dortmund 83
KAPITEL ZWEI
Grundkurs Medien 86
Die Presse ist frei - wer sagt das? 86
Wofür brauchen wir überhaupt Journalisten? 90
Was soll das heißen, die Vierte Gewalt? 92
"Die Medien" - wer ist das? 94
Tageszeitungen 96 - Wochenzeitungen und Magazine 98 - Der öffentlich-rechtliche und private Rundfunk 100
Was bedeutet eigentlich Recherche? 102
Was ist eine Nachricht wert? 106
Welche Regeln gelten für Journalisten? 109
Wie sieht die Realität in einer Redaktion aus? 117
Wer entscheidet, was Journalisten berichten? 121
Wer bezahlt Journalisten? 123
Was also ist "guter Journalismus"? 126
KAPITEL DREI
Aufklärung vs. Fake News: Wissen ist Macht 129
Gibt es mehrere Wahrheiten? 130
Von Wahrheit, Lüge - und Bullshit 133
Informationen - eine Sache der Aufklärung 138
KAPITEL VIER
Der Kampf gegen Fake News 143
Was die Politik tut 143
Was soziale Medien tun 147
Was Journalisten und Redaktionen tun 151
Was Gerichte tun 154
KAPITEL FÜNF
Was könnt ihr von Journalisten erwarten? 155
KAPITEL SECHS
Was könnt ihr selbst ändern? 157
Wenn ihr mehr wissen wollt 162
Quellen 165
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 02.01.2018

Bullshitter im Parallelweltkrieg
Karoline Kuhla erklärt, wie Jugendliche Fake News erkennen und was sie dagegen tun können
Ein Begriff schillert, dabei ist absolut trübe, was er beschreibt: Fake News. Damit sind absichtsvoll in die Welt gesetzte Falschmeldungen gemeint, die den Leser gezielt täuschen sollen. Der Begriff Fake News entstand, um ein im Internet und dort in den sozialen Medien kursierendes Phänomen zu beschreiben. Denn Fake News sind erst einmal keine Nachrichten, die von klassischen Medien verbreitet werden, sondern von den Organisatoren und Betreibern von Webseiten, die in die Irre führen wollen, um die Aufmerksamkeit von arglosen Lesern zu gewinnen. Sei es, um sie über politische Fakten zu täuschen, sei es, um sie zu narren, sei es, um Geld damit zu verdienen, dass möglichst viele Nutzer Seiten mit reißerischen, Aufmerksamkeit heischenden Falschmeldungen aufsuchen und weiterverbreiten.
Fake News sind also ein Mittel der digitalen Propaganda, Waffen in einem von Medienguerillas geführten Parallelweltkrieg. Das war zumindest die Definition – bevor der amerikanische Präsident Donald Trump den auch gegen seine Form der Wahlkampfführung gerichteten Begriff okkupierte und gegen diejenigen klassischen Medien richtete, die nicht wohlwollend über seine Art der Amtsführung berichten.
Damit sind Fake News zu einem Kampfbegriff geworden, der Journalisten diskreditieren soll, der aber gleichzeitig Propagandamethoden und Manipulationen in politischen Auseinandersetzungen beschreibt. Mit anderen Worten: Es ist ein äußerst brennendes, aber auch äußerst schwieriges Unterfangen, diesen Begriff zu fassen – vor allem, wenn man ihn Jugendlichen näherbringen will.
Diesen Versuch unternimmt die ZeitJournalistin Karoline Kuhla. Und er gelingt ihr hervorragend.
Kuhla geht ganz systematisch vor, allerdings verengt sie die Erörterung auf das Metier der Journalistin, fragt also, was sich hinter „Lügenpresse“, „ferngesteuerter und/oder gekaufter Presse“ und dem Vertrauensverlust, den Medien erfahren haben, verbirgt. Sie habe sich gefragt: „Wie konnte es nur so weit kommen?“ Darum analysiert sie zuerst die Vertrauenskrise, welche „die da oben“ in der Regierungselite seit Jahrzehnten befeuern, eine Krise, die Empörung ausgelöst, aber auch zu Medienverdrossenheit geführt hat. Parallel dazu, das analysiert Kuhla zutreffend, entwickelte sich eine Öffentlichkeit im Netz, die auf klassische Medien verzichtet und sich in Erregungsblasen voller Gleichgesinnter/-frustrierter in ihrer Total-Empörung bestätigt und zu „Bullshittern“ werden lässt, die gleichgültig der Frage gegenüberstehen, „wie die Dinge wirklich sind“. In einer Art kleiner Medienkunde zeigt die Autorin dann auf, wie klassische Medien (dagegen) funktionieren und nach welchen Kriterien sie überhaupt veröffentlichen dürfen. Weitere Kapitel zeigen, was Politik, Medien, aber auch soziale Netzwerke im Kampf gegen Fake News tun (letztere: zu wenig). Darum ist ihr Fazit nicht nur gut begründet, sondern auch absolut berechtigt: „Ihr müsst euch als Nutzer eurer Verantwortung stellen.“ Und vor allem erst einmal kritisch sein.
BERND GRAFF
Karoline Kuhla: Fake News. Carlsen Klartext. Carlsen, Hamburg 2017. 192 Seiten, 6,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Es ist ein äußerst brennendes, aber auch äußerst schwieriges Unterfangen, diesen Begriff zu fassen - vor allem, wenn man ihn Jugendlichen näher bringen will. Diesen Versuch unternimmt die Zeit-Journalistin Karoline Kuhla. Und er gelingt ihr hervorragend., Süddeutsche Zeitung, 02.01.2018