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Stefan Marschall gibt eine grundlegende Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Er behandelt die zentralen Akteure und Institutionen sowie die Funktionsweise und Funktionsprobleme der bundesdeutschen Demokratie. Das Buch richtet an Studierende der ersten Semester und bietet einen gut verständlichen Einstieg in eines der Kerngebiete des politikwissenschaftlichen Studiums. Definitionen, Abbildungen und Lernkontrollfragen machen diese 4. überarbeitete Neuauflage auch zum idealen Begleiter für die Prüfungsvorbereitung.
utb basics - Lehrbücher mit einem klaren
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Produktbeschreibung
Stefan Marschall gibt eine grundlegende Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Er behandelt die zentralen Akteure und Institutionen sowie die Funktionsweise und Funktionsprobleme der bundesdeutschen Demokratie. Das Buch richtet an Studierende der ersten Semester und bietet einen gut verständlichen Einstieg in eines der Kerngebiete des politikwissenschaftlichen Studiums. Definitionen, Abbildungen und Lernkontrollfragen machen diese 4. überarbeitete Neuauflage auch zum idealen Begleiter für die Prüfungsvorbereitung.

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  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher .2923
  • Verlag: Utb
  • Artikelnr. des Verlages: 2923
  • 4., bearb. Aufl.
  • Seitenzahl: 293
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 152mm x 22mm
  • Gewicht: 458g
  • ISBN-13: 9783825249786
  • ISBN-10: 3825249786
  • Artikelnr.: 53888430
Autorenporträt
Marschall, Stefan
Prof. Dr. Stefan Marschall lehrt Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Inhaltsangabe
Einleitung 13 1 Die zweite deutsche Demokratie Baupläne und Grundbausteine 20 1.1 Die erste deutsche Demokratie Weimarer Erfahrungen 21 1.2 Die Gründung der Bundesrepublik Druck von außen und von innen 25 1.2.1 Rahmenbedingungen 25 1.2.1.1 Das Besatzungsregime und der Kalte Krieg 26 1.2.1.2 Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Zweiten Weltkrieges 26 1.2.1.3 Die Entnazifizierung 27 1.2.1.4 Die Entstehung politischer Systeme auf Länderebene 28 1.2.1.5 Die Wieder- oder Neuformierung der Parteien 28 1.2.2 Der Pfad zum Grundgesetz 29 1.3 Die Grundprinzipien der deutschen Demokratie und ihr Schutz 31 1.3.1 Grundprinzipien 31 1.3.2 Wehrhafte Demokratie 33 1.3.2.1 Grundgesetzänderungen und Ewigkeitsklausel 33 1.3.2.2 Keine Freiheit für die Verfassungsfeinde 34 1.4 Die deutsche Teilung als "befristete Konstante" 35 2 Die repräsentative Demokratie zwischen Mitmachen und Zuschauen 43 2.1 Entscheidung für eine "super-repräsentative Verfassung" 44 2.2 Wahlen und Wähler 47 2.2.1 Verfahren der Bundestagswahl 47 2.2.2 Entwicklung der Wahlbeteiligung 51 2.2.3 Wahlverhalten Erklärungsversuche 53 2.3 Sonstige Formen der politischen Beteiligung 54 2.4 Politische Kultur in Deutschland: "Pudding" im Wandel 56 3 Die Verbändedemokratie demokratische Teilhabe und/oder unverhältnismäßiger Einfluss? 62 3.1 Rechtliche Grundlagen für Interessengruppen in Deutschland 64 3.2 Die Vielfalt organisierter Interessen in Deutschland 66 3.3 Strategien und Adressaten der Interessenvermittlung 68 3.3.1 Wege interner Beeinflussung 68 3.3.2 Wege öffentlicher Beeinflussung 70 3.4 Tarifautonomie und (neo-)korporatistische Strukturen in Deutschland 74 3.5 Assoziative Demokratie und Zivilgesellschaft 76 4 Die Mediendemokratie "politics goes media" 82 4.1 Das bundesdeutsche Mediensystem rechtliche Grundlagen 83 4.1.1 Die verfassungsrechtliche Rolle der Medien 83 4.1.2 Mediengesetze und Grundstruktur der bundesdeutschen Medienlandschaft 85 4.2 Der bundesdeutsche Medienmarkt Angebot und Nachfrage 88 4.2.1 Angebot 88 4.2.2 Nachfrage 91 4.3 Politik in der Mediengesellschaft 94 4.3.1 "Mediatisierung der Politik" 95 4.3.1.1 Politische Mediatisierung bei den Bürgerinnen und Bürgern 95 4.3.1.2 Mediatisierung politischer Organisationen und der politischen Eliten 96 4.3.1.3 Mediatisierung des politischen Prozesses 97 4.3.1.4 Mediatisierung im Wahlkampf 98 4.3.2 Medien als "politische Akteure" 99 4.3.3 "Herrschaft der Medien"? 101 5 Die Parteiendemokratie Von Schildkröten, Kraken oder Dinosauriern 105 5.1 Rechtliche Grundlagen des bundesdeutschen Parteienstaats 106 5.1.1 Die Erwähnung in der Verfassung 107 5.1.2 Das Parteiengesetz von 1967 110 5.1.2.1 Welche Aufgaben haben Parteien? 110 5.1.2.2 Wie lassen sich Parteien von anderen Organisationsformen abgrenzen? 111 5.1.2.3 Wie müssen Parteien aufgebaut sein? 112 5.1.2.4 Wie werden Parteien finanziert? 113 5.2 Parteiensystem und Parteien im Wandel 115 5.2.1 Herausbildung der Parteien 115 5.2.2 Wandel der Parteiorganisation 118 5.3 Parteienkritik und "Parteienverdrossenheit" 120 5.4 Reform und Zukunft der Parteien 124 6 Die parlamentarische Demokratie Der Bundestag im (nur?) formalen Zentrum 129 6.1 Organisation und Aufbau des Bundestages 130 6.1.1 Vollversammlung 131 6.1.2 Zusammenschlüsse von Abgeordneten 132 6.1.2.1 Ausschüsse 132 6.1.2.2 Fraktionen 134 6.1.3 Die individuellen Abgeordneten 135 6.1.4 Gruppenparlament oder Individualparlament? 137 6.2 Arbeitsweise des Parlaments 139 6.2.1 Zwischen Rede- und Arbeitsparlament 139 6.2.2 Regierungsmehrheit vs. Opposition 140 6.3 Aufgaben des Bundestages 141 6.3.1 Wahl-/Abwahlfunktion 142 6.3.2 Gesetzgebungsfunktion 143 6.3.3 Kontrollfunktion 144 6.3.4 Kommunikationsfunktion 146 6.4 Entparlamentarisierung? 147 7 Die Ka

Einleitung . . . 13

1 Die zweite deutsche Demokratie - Baupläne und Grundbausteine . . . 20
1.1 Die erste deutsche Demokratie - Weimarer Erfahrungen . . . 21
1.2 Die Gründungssituation - Druck von außen und von innen . . . 25
1.2.1 Rahmenbedingungen . . . 26
1.2.1.1 Das Besatzungsregime und der Kalte Krieg . . . 26
1.2.1.2 Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Zweiten Weltkrieges . . . 27
1.2.1.3 Die Entnazifizierung . . . 27
1.2.1.4 Die Entstehung politischer Systeme auf Länderebene . . . 28
1.2.1.5 Die Wieder- oder Neuformierung der Parteien . . . 29
1.2.2 Der Pfad zum Grundgesetz . . . 29
1.3 Die Grundprinzipien der deutschen Demokratie und ihr Schutz . . . 32
1.3.1 Grundprinzipien . . . 32
1.3.2 Wehrhafte Demokratie . . . 33
1.3.2.1 Grundgesetzänderungen und Ewigkeitsklausel . . . 34
1.3.2.2 Keine Freiheit für die Verfassungsfeinde . . . 35
1.4 Die deutsche Teilung als "befristete Konstante" . . . 36

2 Die repräsentative Demokratie - zwischen Mitmachen und Zuschauen . . . 44
2.1 Entscheidung für eine "super-repräsentative Verfassung" . . . 45
2.2 Wahlen und Wähler . . . 48
2.2.1 Verfahren der Bundestagswahl . . . 48
2.2.2 Entwicklung der Wahlbeteiligung . . . 51
2.2.3 Wahlverhalten - Erklärungsmodelle . . . 53
2.3 Sonstige Formen der politischen Beteiligung . . . 54
2.4 Politische Kultur in Deutschland: "Pudding" im Wandel . . . 56

3 Die Verbändedemokratie - Demokratische Teilhabe und/oder unverhältnismäßiger Einfluss? . . . 62
3.1 Rechtliche Grundlagen für Interessengruppen in Deutschland . . . 64
3.2 Die Vielfalt organisierter Interessen in Deutschland . . . 66
3.3 Strategien und Adressaten der Interessenvermittlung . . . 68
3.3.1 Wege interner Beeinflussung . . . 68
3.3.2 Wege öffentlicher Beeinflussung . . . 71
3.4 Tarifautonomie und (neo-)korporatistische Strukturen in Deutschland . . . 75
3.5 Assoziative Demokratie und Zivilgesellschaft . . . 78

4 Die Mediendemokratie - Politics goes media? . . . 83
4.1 Das bundesdeutsche Mediensystem - rechtliche Grundlagen . . . 84
4.1.1 Die verfassungsrechtliche Rolle der Medien . . . 84
4.1.2 Mediengesetze und Grundstruktur der bundesdeutschen Medienlandschaft . . . 86
4.2 Der bundesdeutsche Medienmarkt - Angebot und Nachfrage . . . 89
4.2.1 Angebot . . . 89
4.2.2 Nachfrage . . . 92
4.3 Politik in der Mediengesellschaft . . . 95
4.3.1 "Mediatisierung der Politik" . . . 96
4.3.1.1 Politische Mediatisierung bei den Bürgerinnen und Bürgern . . . 96
4.3.1.2 Mediatisierung politischer Organisation und der politischen Elite . . . 97
4.3.1.3 Mediatisierung des politischen Prozesses . . . 98
4.3.1.4 Mediatisierung im Wahlkampf . . . 99
4.3.2 Medien als "politische Akteure" . . . 100
4.3.3 "Herrschaft der Medien"? . . . 101

5 Die Parteiendemokratie - Von Schildkröten, Kraken oder Dinosauriern . . . 106
5.1 Rechtliche Grundlagen des bundesdeutschen Parteienstaats . . . 107
5.1.1 Die Erwähnung im Verfassungsrecht . . . 108
5.1.2 Das Parteiengesetz von 1967 . . . 110
5.1.2.1 Welche Aufgaben haben Parteien? . . . 111
5.1.2.2 Wie lassen sich Parteien von anderen Organisationsformen abgrenzen? . . . 112
5.1.2.3 Wie müssen Parteien aufgebaut sein? . . . 114
5.1.2.4 Wie werden Parteien finanziert? . . . 114
5.2 Parteiensystem und Parteien im Wandel . . . 116
5.2.1 Herausbildung der Parteien . . . 116
5.2.2 Wandel der Parteiorganisation . . . 119
5.3 Parteienkritik und "Parteienverdrossenheit" . . . 121
5.4 Reform und Zukunft der Parteien . . . 125

6 Die parlamentarische Demokratie - Der Bundestag im (nur?) formalen Zentrum . . . 130
6.1 Organisation und Aufbau des Bundestages . . . 131
6.1.1 Vollversammlung . . . 132
6.1.2 Zusammenschlüsse von Abgeordneten . . . 133
6.1.2.1 Ausschüsse . . . 133
6.1.2.2 Fraktionen . . . 135
6.1.3 Die individuellen Abgeordneten . . . 137
6.1.4 Gruppenparlament oder Individualparlament? . . . 139
6.2 Arbeitsweise des Parlaments . . . 140
6.2.1 Zwischen Rede- und Arbeitsparlament . . . 140
6.2.2 Regierungsmehrheit vs. Opposition . . . 142
6.3 Funktion und Aufgaben des Bundestages . . . 143
6.3.1 Wahl-/Abwahlfunktion . . . 143
6.3.2 Gesetzgebungsfunktion . . . 145
6.3.3 Kontrollfunktion . . . 146
6.3.4 Kommunikationsfunktion . . . 148
6.4 Entparlamentarisierung? . . . 149

7 Die Kanzlerdemokratie - Regierungschef, Minister und Verwaltung . . . 154
7.1 Die "parlamentarische Regierung" . . . 155
7.1.1 Personelle Verflechtungen . . . 155
7.1.2 Koalitionsregierungen . . . 157
7.1.3 Die "Handlungseinheit" und ihre Sollbruchstellen . . . 159
7.1.4 Eine Frage des Vertrauens . . . 161
7.2 Kanzler, Minister, Kabinett . . . 163
7.2.1 Organisationsgewalt des Kanzlers - Theorie und Praxis . . . 163
7.2.2 Kanzler-, Ressort- und Kabinettsprinzip . . . 165
7.3 Eine deutsche Kanzlerdemokratie? . . . 167
7.4 Die Ministerialbürokratie . . . 170

8 Die unpräsidiale Demokratie - der schwache, aber nicht ohnmächtige Bundespräsident . . . 175
8.1 Der Weimarer Reichspräsident als negative Blaupause . . . 176
8.2 Die Wahl des Bundespräsidenten - Verfahren und Ergebnisse . . . 178
8.2.1 Das Wahlverfahren - die Bundesversammlung . . . 178
8.2.2 Die Wahlergebnisse . . . 180
8.3 Die Rolle des Bundespräsidenten . . . 184
8.3.1 Der Bundespräsident als oberster Repräsentant und "Staatsnotar" . . . 184
8.3.2 Der Bundespräsident als "Hüter der Verfassung"? . . . 186
8.3.3 Der Bundespräsident und seine "Reservemacht" . . . 188
8.3.4 Die Macht des Wortes und der symbolischen Tat . . . 190
8.4 "Do Persons Matter"? - Chancen und Grenzen des Amtes . . . 192

9 Die gehütete Demokratie - Die politische Macht des Bundesverfassungsgerichts . . . 196
9.1 Die Wahl der Bundesverfassungsrichter: Verfahren und Ergebnisse . . . 197
9.2 Organisation und Verfahrensarten . . . 201
9.2.1 Aufbau des Bundesverfassungsgerichts . . . 201
9.2.2 Zuständigkeiten . . . 203
9.3 Das Bundesverfassungsgericht als politischer Akteur . . . 205
9.3.1 Parteipolitisch brisante Verfahren . . . 206
9.3.2 Das Damoklesschwert "Karlsruhe" . . . 208
9.4 Das Bundesverfassungsgericht als "Ersatzgesetzgeber"? . . . 209
9.5 Das Bundesverfassungsgericht und seine Integrationsfunktion . . . 213

10 Die föderale Demokratie - Bund, Länder und Kommunen . . . 217
10.1 Der deutsche Bundesstaat - Pfadentwicklung . . . 219
10.2 Die Länder als politische Systeme . . . 222
10.3 Der Bundesrat als "Ländervertretung"? . . . 227
10.3.1 Das Bundesrats-Modell . . . 227
10.3.2 Der Bundesrat und die Gesetzgebung des Bundes . . . 229
10.3.3 Vermittlungsverfahren und Vermittlungsausschuss . . . 231
10.3.4 Der Bundesrat als parteipolitisches Blockadeinstrument? . . . 232
10.4 Politikverflechtung und Politikverflechtungsfallen . . . 234
10.5 Kommunalpolitik . . . 235

11 Die entgrenzte Demokratie - Europäisierung und Globalisierung . . . 241
11.1 Europäisierung und der Wandel der deutschen Demokratie . . . 242
11.1.1 Europäische Integration als Prozess . . . 243
11.1.1.1 Politikfeldbezogene Ausweitung der europäischen Integration . . . 243
11.1.1.2 Ausweitung der Mitgliedschaft der Europäischen Gemeinschaft/Union . . . 245
11.1.2 Das politische System der Europäischen Union . . . 249
11.1.3 Europäisierung deutscher Politik - Wie verändert sich die deutsche Demokratie? . . . 252
11.1.3.1 Europäisierung in der Gesetzgebung und Interessenvermittlung . . . 252
11.1.3.2 Europäisierung in der Gesetzesausführung und Rechtsprechung . . . 255
11.1.3.3 Europäisierung in der deutschen Bundesstaatlichkeit . . . 257
11.1.4 Das Demokratiedefizit der Europäischen Union . . . 259
11.2 "Globalisierung" und der Wandel der deutschen Demokratie . . . 261
11.2.1 "Globalisierung" als diffuser Begriff . . . 261
11.2.2 "Globalisierung" deutscher Politik - Wie verändert sich die deutsche Demokratie? . . . 263

12 Die zukunftsfähige Demokratie - Zwischen Reformfähigkeit und Blockadegefahr . . . 269
12.1 Zwischen Blockade und Konsens - die bundesdeutsche Verhandlungsdemokratie . . . 271
12.1.1 Veto-Spieler und Veto-Punkte in der deutschen Demokratie . . . 271
12.1.2 Konsenspunkte in der deutschen Verhandlungsdemokratie . . . 275
12.1.3 Zwischenfazit: Die deutsche "Konsensusdemokratie"? . . . 277
12.2 Die reformierte Demokratie!? . . . 278
12.2.1 Und sie bewegt sich doch - die Verfassung im Wandel . . . 278
12.2.2 Die Zukunft der Reformen - Reformen der Zukunft . . . 281
12.2.2.1 Reformen als Abbau von Veto-Punkten . . . 281
12.2.2.2 Reformen im Sinne des Auf- und Ausbaus von Veto-Punkten . . . 283
12.3 Die deutsche Schlechtwetterdemokratie? . . . 286

Personenregister . . . 291

Sachregister . . . 293