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Als Matthias Politycki zum ersten Mal vor dem Tadsch Mahal steht, meint er, das schönste Gebäude der Welt zu sehen. Er begibt sich auf eine weitere Reise zum Tadsch Mahal, um dem Geheimnis näher zu kommen, das auch der Touristentrubel nicht zu zerstören vermag. Welche Abenteuer werden riskiert, um am Ende wieder mit dem Glück des reinen Anblicks beschenkt zu werden? Zusammen mit seinem indischen Freund Sanjay reist Politycki weit hinter die Kulissen Indiens. Sie erkunden die Straßenimbisse im Basar und der Maharadscha-Palast, aber auch die Besuche beim Barbar und den winzigen Werkstätten der…mehr

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Produktbeschreibung
Als Matthias Politycki zum ersten Mal vor dem Tadsch Mahal steht, meint er, das schönste Gebäude der Welt zu sehen. Er begibt sich auf eine weitere Reise zum Tadsch Mahal, um dem Geheimnis näher zu kommen, das auch der Touristentrubel nicht zu zerstören vermag. Welche Abenteuer werden riskiert, um am Ende wieder mit dem Glück des reinen Anblicks beschenkt zu werden? Zusammen mit seinem indischen Freund Sanjay reist Politycki weit hinter die Kulissen Indiens. Sie erkunden die Straßenimbisse im Basar und der Maharadscha-Palast, aber auch die Besuche beim Barbar und den winzigen Werkstätten der Marmorschneider sind Teil der Entdeckungsreise. Diese Annäherungen an den indischen Alltag lassen den großen Horizont entstehen, vor dem das Tadsch Mahal erst wirklich sichtbar wird. Es wird auch die berühmte Geschichte der romantischen Liebe erzählt, die sich darum rankt - neu und anders, als man sie bislang kennt.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Hoffmann und Campe Verlag
  • Seitenzahl: 160
  • Erscheinungstermin: 05.11.2018
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783455005370
  • Artikelnr.: 54422856
Autorenporträt
Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 21.02.2019

Im Tempel der Liebe

Der Schriftsteller und Weltreisende Matthias Politycki hat über den Taj Mahal als Sehnsuchtsort seiner Kindheit weniger eine Reiseerzählung als eine Liebeserklärung geschrieben. Dabei nähert er sich, begleitet von einem fachkundigen Einheimischen, dem marmornen Mausoleum und Zeugnis der Liebe zwischen Großmogul Shah Jahan und seiner Lieblingsgemahlin Mumtaz Mahal über eine "Aneinanderreihung von Umwegen" an. Zunächst lernt er Vorbilder wie die von Shah Jahans Großvater Akbar gegründete einstige Hauptstadt des Mogulreichs Fatehpur Sikri, das Akbar-Mausoleum und die als "Baby-Taj" bekannte Grabanlage Itimad-ud-Daula des Großvaters von Mumtaz Mahal und den Alltag Indiens als "Rahmenbedingungen des Traums" kennen, und er besucht in Jaipur lichtdurchflutete Werkstätten der Marmorschneider oder in Agra auf Blumenintarsien in der "Pietra dura"-Tradition spezialisierte Handwerker. Der Taj, dessen Aufrisspläne den Dichter an die Metrik eines Sonetts erinnern, gibt ihm Anlass für Gedanken über die selbstverständliche Schönheit und Wucht einer Kunst, die sich als "Meisterwerk vieler Meister" im Moment ihrer Vollendung vom menschlichen Schaffensakt gelöst habe. Bei der Inspektion am Ort, gemeinsam mit täglich bis zu achtzigtausend touristischen Nebenbuhlern, entgehen Politycki jedoch keineswegs die historischen wie gegenwärtigen Risse im marmornen Mythos: Auch wenn das Mausoleum laut Narrativen der Tourismusindustrie Zeugnis unverbrüchlicher Liebe von Shah Jahan und Mumtaz Mahal war, klärt ihn sein Begleiter über die arrangierte Ehe und das ausschweifende Leben des Großmoguls auch nach dem Tod der Lieblingsfrau auf. Ferner ließ Shah Jahan Hindu-Tempel zerstören, und heute ist das muslimische Taj der hinduistischen Regionalregierung ein Dorn im Auge. Enttäuscht von Marmorfraß durch Umweltverschmutzung, Trivialisierung, Trillerpfeifen wachhabender Soldaten zwecks Regulierung des stromlinienförmigen Tourismus und Disneyfizierung, sucht der Schriftsteller und Restromantiker Politycki, der die Illusion vom "märchenhaften Indien" nicht begraben will, nach Wegen, dem Bauwerk seine Würde wiederzugeben, verlässt die "ästhetische Versuchsanordnung" und den auratisierenden Rahmen und findet das Erhabene ausgerechnet im touristenbereinigten Anblick des Taj Mahal von einem Müllberg aus. Indien, schließt der Autor, sei zwischen Makel und Magie, Schauerromantik und Dekonstruktion "schrecklich schön".

sg

"Meine Reise zum Tadsch Mahal" von Matthias Politycki. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2018. 160 Seiten. Gebunden, 20 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Ein inspirierender Text voll kluger Einsichten, nie geschwätzig, nie kitschig eine Mischung aus persönlicher [...] Liebesgeschichte, philosophischem Pilgerjournal und Lob der Schönheit.« Nicole Strecker WDR 3 Mosaik, 19.12.2018