Als Weltbürger zu Hause in Sachsen - Jinah, Hussein
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Der Anti-Sarrazin. Ein Sachse berichtet aus seinem Leben: wieso er 1985 von Indien nach Dresden kam und warum er nach 1989 von Elektrotechnik auf Sozialpädagogik umlernte. Wie er seitdem als Streetworker mit Jugendlichen arbeitete und auch schon zwischen Neonazis und Dönerladenbesitzern vermittelte. Wie sich seiner Meinung nach Vorurteile gegen Muslime und allgemein gegen Menschen nicht-deutscher Herkunft nach 9/11 und nach Thilo Sarrazins Buch verhärtet haben. Warum er dennoch in Dresden bleibt, lebt und arbeitet und immer noch ruhig und überzeugt sagen kann: "Ich gebe nie auf." Eine…mehr

Produktbeschreibung
Der Anti-Sarrazin. Ein Sachse berichtet aus seinem Leben: wieso er 1985 von Indien nach Dresden kam und warum er nach 1989 von Elektrotechnik auf Sozialpädagogik umlernte. Wie er seitdem als Streetworker mit Jugendlichen arbeitete und auch schon zwischen Neonazis und Dönerladenbesitzern vermittelte. Wie sich seiner Meinung nach Vorurteile gegen Muslime und allgemein gegen Menschen nicht-deutscher Herkunft nach 9/11 und nach Thilo Sarrazins Buch verhärtet haben. Warum er dennoch in Dresden bleibt, lebt und arbeitet und immer noch ruhig und überzeugt sagen kann: "Ich gebe nie auf." Eine ostdeutsche, migrantische Sicht auf Sachsen und die beiden Deutschlands vor und nach 1989. Ein engagiertes Leben, geführt mit unbeirrbarer Menschlichkeit, klaren Werten und mit wichtigen Forderungen an die gesamte Gesellschaft.
  • Produktdetails
  • Verlag: Talos Verlag; Mikrotext
  • Seitenzahl: 88
  • Erscheinungstermin: 7. Februar 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 173mm x 108mm x 9mm
  • Gewicht: 82g
  • ISBN-13: 9783944543727
  • ISBN-10: 3944543726
  • Artikelnr.: 52732570
Autorenporträt
Jinah, Hussein
Hussein Jinah wurde 1958 auf einem britischen Dampfer, der aus Indien kam, kurz vor der Küste von Daressalam geboren. Er wuchs in Tansania und Südafrika auf, schloss in Indien die Schule ab und kam 1985 zum Studium der Elektrotechnik nach Dresden als Zusatzstudent der DDR. Er promovierte in Elektrotechnik an der Uni Dresden, arbeitete später als Sozialarbeiter/Streetworker. Mittlerweile ist er Vorsitzender des Integrations- und Ausländerbeirates Dresden, sitzt im Vorstand des Bundesmigrationsausschusses von Ver.di und ist Vorstandsvorsitzender des Landesmigrationssauschuss (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) von Ver.di. Hussein Jinah ist ebenfalls im Vorstand vom Dachverband Sächsischer Migrantenorganisationen und ehrenamtlich tätig als Gemeindedolmetscher. Er war der Vorstandsvorsitzende des Sächsischen Flüchtlingsrates e.V.

Christ, Sebastian
Sebastian Christ ist Journalist und Autor. Er veröffentlichte zuletzt als Ko-Autor "Meine falschen Brüder" bei Kiepenheuer und Witsch über einen IS-Aussteiger. Bei mikrotext erschienen bisher "Mein Brief an die NSA", die Radelprosa "Berliner Asphalt" und die Ukraine-Reportage "Ich bin privat hier". Für seine Arbeit erhielt er 2005 und 2009 den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten. Derzeit arbeitet er als Digitalredakteur beim Tagesspiegel.