Als Weltbürger zu Hause in Sachsen - Jinah, Hussein
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Ein Sachse berichtet aus seinem Leben. Hussein Jinah erzählt davon, wie er die letzten Jahre der DDR aus Sicht eines »Ausländers«, der mittlerweile ein Dresdner durch und durch ist, wahrnahm. Warum er von Elektrotechnik auf Sozialpädagogik umlernte. Wie er seit 19 Jahren als Streetworker mit Jugendlichen arbeitet. Wegen der Liebe bleibt er in der Stadt: Angebote aus den USA schlägt er aus. Und das in einer Stadt, in der ihn einmal Skins sogar vor seiner Haustür verprügeln. Er bleibt und sagt in seiner ruhigen, überlegten Art: »Ich gebe nie auf.« Er kann sowohl die Wendejahre, als auch aktuelle…mehr

Produktbeschreibung
Ein Sachse berichtet aus seinem Leben. Hussein Jinah erzählt davon, wie er die letzten Jahre der DDR aus Sicht eines »Ausländers«, der mittlerweile ein Dresdner durch und durch ist, wahrnahm. Warum er von Elektrotechnik auf Sozialpädagogik umlernte. Wie er seit 19 Jahren als Streetworker mit Jugendlichen arbeitet. Wegen der Liebe bleibt er in der Stadt: Angebote aus den USA schlägt er aus. Und das in einer Stadt, in der ihn einmal Skins sogar vor seiner Haustür verprügeln. Er bleibt und sagt in seiner ruhigen, überlegten Art: »Ich gebe nie auf.« Er kann sowohl die Wendejahre, als auch aktuelle politische Entwicklungen aus eigener Erfahrung einschätzen und ist auf alle Pegida-Demos gegangen. Ein Buch über ein großes Herz und die vielen Möglichkeiten, die Menschen haben. Wenn sie sie ergreifen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Talos Verlag; Mikrotext
  • Seitenzahl: 88
  • Erscheinungstermin: 7. Februar 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 173mm x 108mm x 9mm
  • Gewicht: 82g
  • ISBN-13: 9783944543727
  • ISBN-10: 3944543726
  • Artikelnr.: 52732570
Autorenporträt
Jinah, Hussein
Hussein Jinah wurde 1958 auf einem britischen Dampfer, der aus Indien kam, kurz vor der Küste von Daressalam geboren. Er wuchs in Tansania und Südafrika auf, schloss in Indien die Schule ab und kam 1985 zum Studium der Elektrotechnik nach Dresden als Zusatzstudent der DDR. Er promovierte in Elektrotechnik an der Uni Dresden, arbeitete später als Sozialarbeiter/Streetworker. Mittlerweile ist er Vorsitzender des Integrations- und Ausländerbeirates Dresden, sitzt im Vorstand des Bundesmigrationsausschusses von Ver.di und ist Vorstandsvorsitzender des Landesmigrationssauschuss (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) von Ver.di. Hussein Jinah ist ebenfalls im Vorstand vom Dachverband Sächsischer Migrantenorganisationen und ehrenamtlich tätig als Gemeindedolmetscher. Er war der Vorstandsvorsitzende des Sächsischen Flüchtlingsrates e.V.

Christ, Sebastian
Sebastian Christ ist Journalist und Autor. Er veröffentlichte zuletzt als Ko-Autor "Meine falschen Brüder" bei Kiepenheuer und Witsch über einen IS-Aussteiger. Bei mikrotext erschienen bisher "Mein Brief an die NSA", die Radelprosa "Berliner Asphalt" und die Ukraine-Reportage "Ich bin privat hier". Für seine Arbeit erhielt er 2005 und 2009 den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten. Derzeit arbeitet er als Digitalredakteur beim Tagesspiegel.