How to be German in 50 easy steps (eBook, ePUB) - Fletcher, Adam
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  • Format: ePub

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Breakfast lavishly, pre-book all your holidays years in advance, dress sensibly and obey the red man! «How to be German» presents all the little absurdities that make living in Germany such a pleasure. It's required reading for all Ausländer and for Germans who sometimes have the feeling they don't understand their own country. We learn why the Germans speak so freely about sex, why they are so obsessed with «Spiegel Online» and why they all dream of being naked in a lake of Apfelsaftschorle. At the end, the only thing left to say to Adam Fletcher's love letter to Germany is «Alles klar!» This…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
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Produktbeschreibung
Breakfast lavishly, pre-book all your holidays years in advance, dress sensibly and obey the red man! «How to be German» presents all the little absurdities that make living in Germany such a pleasure. It's required reading for all Ausländer and for Germans who sometimes have the feeling they don't understand their own country. We learn why the Germans speak so freely about sex, why they are so obsessed with «Spiegel Online» and why they all dream of being naked in a lake of Apfelsaftschorle. At the end, the only thing left to say to Adam Fletcher's love letter to Germany is «Alles klar!» This e-book is also available in German: «Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten. Eine Anleitung von Apfelsaftschorle bis Tschüss». The printed edition has been published as a bilingual turn-around book.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Beck C. H.
  • Seitenzahl: 69
  • Erscheinungstermin: 10.07.2013
  • Deutsch, Englisch
  • ISBN-13: 9783406656835
  • Artikelnr.: 39067655
Autorenporträt
Adam Fletcher is a thirty-year-old, bald Englishman living in Berlin. When not writing books and articles, he mostly spends his days dreaming up a whole range of largely unsuccessful products for his business «The Hipstery», eating chocolate and napping. He dedicates this book to his Ossi girlfriend Annett, since she dropped about 18,000 hints that he should do so and he'd really just like a little peace and quiet now. «How to be German» started its life as an online blog series, which much to Adam's surprise has been read more than one million times, generating thousands of comments, both saying how right and how wrong he was (this directly resulted in the addition of Step 29: Klugscheißen). Adam has written about thirty new steps, expanded some old ones, had everything nicely illustrated and the result is this book. Find out more about Adam and how you can also contact him to tell him how right/wrong he is at http://hipstery.com. About the illustrator Robert M. Schöne is a German freelance graphic designer and hermit. Formerly a mayoral candidate for the city of Pirna, he now mostly spends his time collecting obscure fonts and dolphin-themed clipart. He has successfully completed 37 of «How to be German's» 50 steps, but flat out refuses to wait at the red Ampelmännchen or get a «real» job.
Rezensionen
"Adams saukomischer Liebesbrief an Deutschland bietet eine wahrlich erfrischende Perspektive auf unsere niedlichen Absurditäten - nicht verpassen!' Philipp Möller, Autor des Bestsellers "Isch geh Schulhof"

"Der beste Beitrag zur Klärung der Frage, warum uns die Briten nach Jahrzehnten hingebungsvoll gepflegter Feindschaft plötzlich so mögen." Focus

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als nahezu assimiliert bezeichnet Rezensent Jürgen Kaube den Autor. Ob der das gern hört? Im Buch jedenfalls stellt Adam Fletcher, seines Zeichens Engländer in Berlin, erst einmal die Unsitten der Deutschen aus, Hausschuhetragen, Apfelschorletrinken, Tatortgucken. Wenn's weiter nichts ist, denkt sich Kaube, der das Buch seiner Zweisprachigkeit sei Dank auch Zugezogenen empfehlen kann. Ach so, das Herziehen über deutsche Küche verbittet sich Kaube dann doch - von einem Engländer jedenfalls.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 19.12.2013

Schlager hassen, aber alle auswendig können
Was macht jemanden zum Deutschen? Der Engländer Adam Fletcher findet plausible Antworten auf diese Frage

Reisen verengt den Horizont, sagt Gilbert K. Chesterton. Weshalb? Weil einem an den Fremden vor allem die Seltsamkeiten auffallen und nicht, wie ähnlich sie einem doch sind. Man lache über den Kopfschmuck der Indianer, aber warum man selber - Chesterton schrieb das vor hundert Jahren - einen Zylinder trage, vergesse man dabei. Der Tourismus trenne die Völker, schrieb Chesterton, der Heidelberg und Benidorm nicht einmal kannte.

Adam Fletchers Indianer sind die Deutschen. Zwar ist er kein Reisender, sondern lebt in Berlin. Wo er, rein statistisch gesehen, nicht Deutschen, sondern vor allem Schwaben, Rheinländern und Restberlinern begegnet. Aber die normalisierende Wirkung des Bleibens wird bei ihm wieder wettgemacht durch die ausdrückliche Absicht, Deutsche merkwürdig zu finden. Das ist natürlich sehr schmeichelhaft, wenn ein Engländer so etwas sagt.

Wie also sind wir, was macht jemanden zum Deutschen? Eine Liste: Hausschuhe, langes Frühstücken, Versicherungen gegen alles, Outdoor-Klamotten, geschlechtsanzeigende Artikel vor Substantiven, Worte wie "geschlechtsanzeigend", Apfelsaftschorle und überhaupt eine Sucht nach Wasser, das sprudelt, kartoffelbasierte Gerichte und dunkles Brot, Bierflaschen mit Feuerzeugen oder Handkanten aufmachen können, "Tatort", das Ernstnehmen von Pkws und von Geburtstagen, Fenster auf Kippe stellen, den sächsischen Dialekt hassen, energisch reisen, "alles klar" und "ach so" und "tschüüüs" sagen, Schlager hassen und alle auswendig kennen.

So weit eine Auswahl aus diesem Bändchen, das denselben Text einmal auf Deutsch, einmal auf Englisch enthält, insofern auch als Geschenk an Zuzügler geeignet ist. Manche der Schritte im Annäherungskurs sind witzig, der mit dem Bierflaschenöffnen etwa, der wie andere nahelegt, dass sich Fletcher unter Deutschen vor allem Männer vorstellt. Manche treffen bitter, etwa das Frösteln Fletchers vor Worten wie "Brustwarze" und "Antibabypille" oder die auch von ihm noch einmal festgestellte Unfähigkeit zu Ironie, die wir an völlig humorlose Schriftsteller outgesourct haben, die dann ihrerseits ständig für ihre Ironie gelobt werden müssen. Andere Kurselemente wie das Herziehen über die deutsche Küche sind aber nur vor dem Hintergrund einer sehr viel höher stehenden Kultur verständlich, der wir den Versuch verdanken, jedwedes Fleisch und Gemüse mit Kartoffelbrei zu überbacken.

Interessant in diesem Zusammenhang, dass für Fletcher die Eszet-Schnitte, also die Erlaubnis, Schokolade und Brot zu kombinieren, eine Offenbarung war. An solchen Stellen denkt man unwillkürlich, dass der Mann kurz vor der Assimilation steht. Anderseits hat er die Kehrwoche, den Hundebesitzer und den Geist des Ingenieurseins ganz offenkundig noch so wenig kennengelernt wie das Sichschämen für Deutsche im Ausland. Wer das nicht mitunter hat, das Bedürfnis, kein Deutscher zu sein, wird nie Deutscher.

JÜRGEN KAUBE

Adam Fletcher: "Wie man Deutscher wird". In 50 einfachen Schritten.

Aus dem Englischen von Ingo Herzke. Verlag C. H. Beck, München 2013. 73 S., Abb., br., 8,95 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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