KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Vatertage
  • Produktbild: Vatertage
  • Produktbild: Vatertage
Vorbesteller Neu

Vatertage Auf der Suche nach einem Unbekannten — Roman

2

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.07.2027

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

13,5/20,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Finistère

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32351-2

Beschreibung

Rezension

»berührende Auseinandersetzung des eigenen Verhältnisses zu ihrem Vater«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.07.2027

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (B/H)

13,5/20,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Finistère

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32351-2

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, spannend

    Auch der zweite Teil dieser ungewöhnlichen Familie und ihrer mit der Zeitgeschichte so besonders verwobenen Geschichte ist einfach packend und berührend geschrieben. Die Einblicke in Frankreichs Bauernkämpfe und Studentenrevolution in den 1960er Jahren sind sehr nah und mit ungewöhnlichen Perspektiven geschrieben. Hatte eine sehr gute Zeit mit dem Buch.

  • seitenmusik

    4/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wir von unseren Vätern erben

    Manchmal brauchen Geschichten Zeit, um mich in ihren Bann zu ziehen. „Vatertage“ war so eine Geschichte. Doch je weiter ich in Anne Berests Roman, erschienen im Mai 2026 beim Berlin Verlag und übersetzt von Amelie Thoma & Michaela Meßner, eintauchte, desto mehr fesselten mich die Generationenkonflikte und die Verbindungen zwischen persönlicher Familiengeschichte und historischen Umbrüchen. An mein Jahreshighlight „Die Postkarte“ reicht das Buch für mich zwar nicht heran, lesenswert ist es dennoch. Worum geht’s? Nach Büchern über ihre mütterliche Familiengeschichte widmet sich Anne Berest diesmal der väterlichen Linie. Die Bretagne, in die die Familie über Generationen hinweg zurückkehrt, ist dabei weit mehr als ein Sehnsuchtsort. Sie prägt Identitäten, Beziehungen und Lebenswege. Anne Berest erzählt von einer Familie, deren Geschichte eng mit der Geschichte der Region verwoben ist: von den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg über die Zerstörung Brests bis zu gesellschaftlichen Umbrüchen und der Frauenbewegung. Meine Meinung Was Anne Berest meiner Meinung nach supergut gelingt, ist aufzuzeigen, dass Herkunft nicht einfach etwas Vergangenes ist. Sie wirkt in uns weiter, oft ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind. Schon zu Beginn beschreibt die Erzählerin im Buch die Distanz, die durch ihren Geburtsort außerhalb der Bretagne entsteht: „Ich fühlte mich deswegen meinem Vater auf kaum merkliche Weise fremd.“ (S. 9) In diesem Satz steckt für mich viel von dem, worum es in diesem Roman geht: um Zugehörigkeit, Entfremdung und die Frage, wie sehr uns unsere familiären Wurzeln bestimmen. Dabei geht es nicht nur um das, was weitergegeben wird, sondern auch um das, worüber geschwiegen wird. „Nein. Die Logik des Schweigens gilt ein Leben lang.“ (S. 229) Dieser kurze Satz bringt für mich auf den Punkt, wie lange unausgesprochene Konflikte und Familiengeheimnisse auch über Generationen (!) nachwirken können. Apropos Generationen: Auch die Generationenkonflikte haben mir gefallen, ebenso wie die Einblicke in die Frauenbewegung und in die Erwartungen, mit denen Frauen verschiedener Generationen konfrontiert waren. Anne Berest verbindet persönliche Erinnerungen mit historischen Ereignissen und macht dabei auch deutlich, dass Familiengeschichte nie losgelöst von gesellschaftlichen Verhältnissen erzählt werden kann. Fazit „Vatertage“ hat mich nicht so mitgerissen wie Anne Berests „Die Postkarte“, bietet aber einen vielschichtigen Blick auf Herkunft, Erinnerung und die Spuren, die frühere Generationen in uns hinterlassen. Eine lesenswerte Familien- und Generationengeschichte, die zugleich auf spannende Weise ein Stück bretonische Geschichte erzählt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Vatertage
  • Produktbild: Vatertage
  • Produktbild: Vatertage