Kritik der algorithmischen Vernunft Zur Transformation von Lernen und Subjektivität im digitalen Zeitalter
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.12.2026
Abbildungen
VI, 227 S. 2 Abb.
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHSeitenzahl
227
Maße (L/B)
21/14,8 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-658-53410-3
Dieses Buch entwickelt eine kritische Theorie von Bildung im Zeitalter Künstlicher Intelligenz. Aus sozialontologischer und sozio-epistemologischer Perspektive untersucht es, wie algorithmische Systeme Wissen, Subjektivität und pädagogische Praxis transformieren. KI reorganisiert epistemische Autorität und verändert die Bedingungen von Lernen, Urteilskraft und Bildung. Ausgehend von Hegel, Marx, Lukács, Freire sowie zeitgenössischer Medien- und Machttheorie entwickelt das Buch eine „konfrontative Hermeneutik“, die klassische Theorieformationen mit gegenwärtigen KI-Phänomenen verbindet. KI erscheint dabei als Teil algorithmischer Gouvernementalität, zugleich aber als möglicher Gegenstand und Medium kritischer Bildung. Eine reflexive Didaktik begreift KI nicht als Ersatz des Denkens, sondern als dialogischen Spiegel, der Reflexion über Wissensproduktion, Macht und die Bedingungen des eigenen Urteilens ermöglicht.
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