Mit Hans-Jost Freys «Lesen und Schreiben» begann der erste der Engeler Verlage 1998 die Herausgabe einer Reihe von Büchern, deren Anspruch es war, Praxis und Theorie zeitgenössischer Poesie zu vereinigen. Freys Buch "Lesen und Schreiben" stand grundlegend für diese Programmatik.«Hans-Jost Frey», schrieb Marco Baschera in der NZZ, «spürt elementaren Grundformen des Umgangs mit Texten nach. In kurzen Kapiteln handelt es vom Wiederholen, vom Abschreiben, von der Kalligraphie, vom laut und leise Lesen, vom Gebrauch der Tastatur im Gegensatz zur Handschrift, vom Rhythmus, von der Zerstreutheit des Lesers usw. Klar und allgemein verständlich geschrieben, vermag es den Leser dennoch immer wieder an schwierige Sachverhalte heranzuführen. Die fundamentalen Formen von Lesen und Schreiben verlieren dabei ihre scheinbare Einfachheit und öffnen den Blick auf Abgründe, die in der Sprache angelegt sind.»
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