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Der Symbiont Roman | Politische SciFi vom Erfolgsautor von »Kinder der Zeit«

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

69962

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/4 cm

Gewicht

556 g

Farbe

Avocado

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Alien Clay

Übersetzt von

Andreas Decker

Sprache

Deutsch

EAN

2710005766648

Beschreibung

Rezension

»'Der Symbiont' zeigt einmal mehr, dass Tchaikovsky ohne Zweifel zu den größten Sci-Fi Autoren der Gegenwart zählt.« (A) Presse Play - Die Bücherei 20260805

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

69962

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.07.2026

Verlag

Piper

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/4 cm

Gewicht

556 g

Farbe

Avocado

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Alien Clay

Übersetzt von

Andreas Decker

Sprache

Deutsch

EAN

2710005766648

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Recensio

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einer der besten Science-Fiction-Romane der letzten Jahre

    Es gibt Bücher, die man liest. Und dann gibt es Bücher, die einen langsam verschlingen, so wie die Welt, in der sie spielen. Genau das ist mir mit „Der Symbiont“ passiert. Anfangs war ich ehrlich gesagt noch etwas skeptisch. Die Geschichte startet düster, die politischen Hintergründe nehmen viel Raum ein, und ich brauchte einen Moment, um wirklich hineinzufinden. Doch je tiefer ich gemeinsam mit dem verbannten Exobiologen Arton Daghdev in diese lebensfeindliche Gefängniswelt eintauchte, desto stärker zog mich der Roman in seinen Bann. Irgendwann gab es kein Zurück mehr. Aus “Ich lese nur noch ein Kapitel” wurde eine halbe Nacht … und ich bereue keine Minute! Was mich völlig umgehauen hat, ist die Art, wie Adrian Tchaikovsky außerirdisches Leben entwirft. Kiln ist kein 08/15-Planet mit ein paar exotischen Pflanzen, seltsamen Tieren usw. bla blubb, sondern fühlt sich wirklich fremd an. Bedrohlich, faszinierend und gleichzeitig erschreckend plausibel. Die Exobiologie steht hier nicht bloß als schmückendes Beiwerk im Hintergrund, sondern bildet das Herz der Geschichte. Jede neue Entdeckung wirft mehr Fragen auf, jede Antwort verändert den Blick auf alles, was vorher selbstverständlich schien. Selten habe ich ein Science-Fiction-Buch gelesen, das mich so sehr zum Staunen gebracht hat. Und der Erzählstil ist wooow! Daghdev berichtet mit der trockenen, analytischen Art eines Wissenschaftlers, was perfekt zu seiner Figur passt. Sein Humor ist eher subtil und ironisch als laut, und gerade weil er vieles zunächst mit wissenschaftlicher Distanz betrachtet, wirken die Momente umso stärker, in denen diese Fassade zu bröckeln beginnt. Dadurch entsteht eine ganz eigene Dynamik zwischen nüchterner Beobachtung und wachsendem Entsetzen. Dabei ist „Der Symbiont“ vor allem ein Ideenroman. Wer tief ausgearbeitete Figuren über alles andere stellt, wird vielleicht kleinere Abstriche machen müssen, denn hier stehen ganz klar die wissenschaftlichen Konzepte, philosophischen Fragen und das außergewöhnliche Worldbuilding im Mittelpunkt. Tchaikovsky beweist einmal mehr, warum er für mich zu den spannendsten Science-Fiction-Autoren unserer Zeit gehört. Auch der Spannungsaufbau hat mich begeistert. Ständig hatte ich das Gefühl, einer gewaltigen Enthüllung entgegenzulaufen, ohne auch nur ansatzweise zu wissen, wohin die Reise letztlich führen würde. Das Mysterium wächst Seite für Seite, entwickelt sich immer weiter und überrascht selbst dann noch, wenn man glaubt, die Richtung erkannt zu haben. Einige Abschnitte im letzten Drittel hätten für meinen Geschmack sogar noch etwas ausführlicher sein dürfen, weil ich diese außergewöhnliche Welt am liebsten noch länger erkundet hätte. Neben all den wissenschaftlichen Spekulationen verwebt Tchaikovsky ganz selbstverständlich Fragen nach Macht, Ideologie, Evolution, Veränderung und Empathie in die Handlung. Das geschieht manchmal durchaus deutlich, ohne für mich jemals belehrend zu wirken. Vielmehr entstehen daraus Denkanstöße, die noch lange nach dem Ende nachhallen. Fazit: Für mich ist dieses Buch die Quintessenz dessen, was Adrian Tchaikovsky so außergewöhnlich macht: faszinierende wissenschaftliche Ideen, originelles außerirdisches Leben, intelligentes Worldbuilding und eine Geschichte, die gleichermaßen Staunen wie Beklemmung auslöst. Wer kreative Science-Fiction liebt und sich auf fremdartige Lebensformen einlassen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich gehört es ohne Frage zu den besten Science-Fiction-Romanen der letzten Jahre.

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