Heinrich Heine international Chinesisch-deutscher Literaturtransfer seit dem 19. Jahrhundert
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.11.2026
Abbildungen
XI, 353 S. 49 Abb., 48 Abb. in Farbe.
Herausgeber
Christoph auf der Horst + weitereVerlag
Springer BerlinSeitenzahl
353
Maße (L/B)
23,5/15,5 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-662-74494-9
Heinrich Heine lässt sich kaum aus einer rein nationalen Perspektive beschreiben. Sein Werk entstand zwischen Deutschland und Frankreich, richtete sich an verschiedene Öffentlichkeiten und wurde früh über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg gelesen. Der vorliegende Band setzt hier an. Er fragt, auf welchen Wegen Heines Texte übersetzt, verbreitet, politisch gedeutet und in unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen neu gelesen wurden.
Ein besonderer Akzent liegt auf der deutsch-chinesischen Heine-Forschung. Mehrere Beiträge widmen sich der chinesischen Rezeption: den wechselnden Heine-Bildern seit dem frühen 20. Jahrhundert, der Rolle Feng Zhis als Übersetzer und Vermittler, der Übersetzung einzelner Werke sowie der Stellung Heines in der chinesischen Germanistik. Auch China als Projektionsfigur der deutschen Vormärzliteratur und Heines Präsenz in chinesischen sozialen Medien werden behandelt.
Daneben richtet der Band den Blick auf europäische Kontexte: auf Heine als europäischen Schriftsteller, auf seine Briefnetzwerke, auf Italienbilder, Polenbilder und Märchenmotive, auf politische Lyrik, Maskerade, Tanz und sozialistische Rezeptionslinien. So entsteht ein vielstimmiger Zugang zu einem Autor, dessen Werk in verschiedenen Zeiten, Sprachen und Medien immer wieder neu lesbar geworden ist.
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