Als der Zorn der Götter die Erde aufriss und die Welt im Feuer unterging!Iny Lorentz' dramatischerhistorischer Roman Priesterin von Thera spielt im minoischen Griechenland zur Zeit des verheerenden Ausbruchs des Thera-Vulkans auf Santorin.Die griechische Insel Santorin um 1.600 vor Christus:Als ein Erbeben die Insel verheert, beschuldigt die eigene Tante die junge Priesterin Atala, den Zorn der Götter erregt zu haben. Als Sühne muss Atala ihre Heimat verlassen und wird für drei Jahre in ein fernes und kaum bekanntes Land nördlich der Alpen verbannt.Dort gerät sie in eine üble Intrige gegen Beran, den jüngeren Sohn des Stammesfürsten, und muss ihr ganzes Wissen und Können aufwenden, um Beran vor seinen Feinden zu retten. Die gemeinsam bestandene Gefahr bringt die beiden einander näher. Beran hat jedoch einen heiligen Eid geschworen, Atala nach dem Ende ihrer Verbannung wieder in ihre Heimat zurückzubringen. Als sie dorthin kommen, geraten sie in die größte Katastrophe der Menschheit und danach ist nichts mehr so, wie es vorher war ...Mitreißendes historisches Drama über eine der größten Natur-Katastrophen der Menschheit.Iny Lorentz lässt die faszinierende Welt der Minoischen Kultur lebendig werden. Durch sie erleben wir mit Atala und Beran zusammen den gewaltigsten Vulkanausbruch Europas mit gewaltigen Lavamassen, verheerenden Tsunamis und Aschewolken, die jahrelang die Sonne verdunkelten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Witch-Journal
5/5
19.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine wunderbare Reise in die Geschichte.
Schon das prachtvoll gestaltete Cover fängt die geheimnisvolle und erhabene Atmosphäre der Antike perfekt ein. Es passt hervorragend zur Story, versprüht auf den ersten Blick den Zauber der ägäischen Welt und zieht den Leser magisch in ein längst vergangenes Zeitalter. Es ist das Tor zu einem Epos, das in seiner Brillanz und Großartigkeit seinesgleichen sucht.
Im Zentrum dieses überwältigenden historischen Romans steht eine starke, vielschichtige und faszinierende Hauptfigur, deren Schicksal dem Leser tief unter die Haut geht. Als Priesterin auf der sagenumwobenen Insel Thera ist sie nicht nur den Launen der Götter und der gewaltigen Naturkräfte ausgesetzt, sondern auch den Intrigen, politischen Machtspielen und gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit. Ihre Entwicklung von einer pflichtbewussten jungen Frau zu einer mutigen, entschlossenen Persönlichkeit wird mit einer erstaunlichen emotionalen Tiefe gezeichnet. Man leidet mit ihr, hofft mit ihr und bewundert ihre unbeugsame Stärke, wenn sie inmitten von Umbrüchen und Gefahren für ihren Weg und ihr Herz kämpft. Sie ist das strahlende Herzstück einer außergewöhnlichen Geschichte.
In diesem Werk zeigt sich einmal mehr die absolute Ausnahmeklasse des Erfolgs-Autorenpaares. Das fundierte historische Wissen von Iny Lorentz fließt so spielend leicht und virtuos in die Handlung ein, dass die antike Welt vor dem inneren Auge in farbenprächtiger Pracht neu ersteht. Ob es die religiösen Riten, das alltägliche Leben auf Thera, die Architektur oder die Seefahrt jener Epoche sind – jede Beschreibung ist mit einer meisterhaften Präzision und Detailtreue ausgearbeitet. Man spürt förmlich den Wind der Ägäis, riecht das Salz des Meeres und sieht die strahlenden Tempel vor sich.
Die Großartigkeit und Brillanz dieser Story liegt in ihrer perfekten Balance: Neben dramatischer Spannung, historischen Umbrüchen und fesselnden Wendungen haben Iny Lorentz auch diesmal wieder eine tief empfundene, berührende Liebe in das Geschehen eingewoben. Diese Liebe ist kein bloßes Beiwerk, sondern der emotionale Kompass, der die Handlung durch stürmische Zeiten trägt. Sie gibt der Geschichte Wärme, Hoffnung und eine Woge von Gefühlen, die den Leser tief im Herzen berühren.
Der Schreibstil des Autorenpaares ist gewohnt unverkennbar und erreicht hier eine absolute Glanzleistung. Eine stilistisch elegante Sprache, die ohne Mühe komplexe Zusammenhänge und tiefe Emotionen transportiert. Die Wortwahl ist so farbenfroh und bildgewaltig, dass beim Lesen ein wahrer Kinofilm im Kopf abläuft. Die Seiten gleiten harmonisch dahin, und der Lesefluss ist von der ersten bis zur letzten Zeile ein purer Genuss.
Dieses Buch ist ein absolut wunderbares, monumentales Leseerlebnis! Iny Lorentz haben erneut bewiesen, warum sie zur absoluten Spitze der historischen Unterhaltungsliteratur gehören. Dieses Buch verbindet akribische historische Genauigkeit mit einer tief berührenden Liebesgeschichte und einer mitreißenden Dramatik. Vielen Dank, liebe Iny, lieber Elmar.
Shilo
aus Ulm
4/5
18.09.2026
eBook (ePUB)
Wenn die Götter zürnen
Die junge Priesterin Atala lebt auf Thera, bis ein schweres Erdbeben ihr bisheriges Leben verändert. Ausgerechnet ihre eigene Tante gibt ihr die Schuld an dem Unglück. Atala wird deshalb für drei Jahre in ein weit entferntes Land geschickt. Dort muss sie sich in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden und gerät bald in eine gefährliche Sache hinein. Beran, der jüngere Sohn des Stammesfürsten, wird dabei immer wichtiger für sie.
Atalas Leben als Priesterin fand ich interessant, weil dadurch auch die Vorstellungen der Menschen dieser Zeit eine große Rolle spielen. Die Götter bestimmen ihren Alltag und viele Entscheidungen werden von den religiösen Regeln beeinflusst. Gleichzeitig ist Atala aber keine Frau, die einfach hinnimmt, was andere für sie bestimmen. Sie denkt mit und versucht, aus schwierigen Situationen wieder herauszukommen.
Auch die fremde Welt, in die Atala durch ihre Verbannung kommt, wird ausführlich beschrieben. Beim Lesen musste ich mich erst einmal auf diese andere Lebensweise einlassen. Die Menschen leben nach ihren eigenen Regeln und auch Beran hat seine Pflichten und Vorstellungen. Zwischen ihm und Atala entwickelt sich die Beziehung nicht plötzlich, sondern wächst nach und nach. Durch die Gefahren, die sie gemeinsam erleben, lernen sie einander besser kennen. Diese Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen.
Immer wieder gibt es Situationen, in denen Atala ihr Wissen und ihren Mut braucht. Dadurch bleibt die Handlung abwechslungsreich. Gleichzeitig merkt man, dass sie selbst nicht genau weiß, was ihre Zukunft bringen wird. Besonders dieser Teil ihrer Geschichte hat mich immer wieder beschäftigt.
Über allem liegt von Anfang an das Wissen um den Vulkanausbruch auf Thera. Je näher die Ereignisse diesem Punkt kommen, desto gespannter war ich darauf, wie es weitergeht. Die Katastrophe selbst wird eindringlich geschildert. Beim Lesen war die Vorstellung beklemmend, dass für die Menschen dort innerhalb kurzer Zeit nichts mehr so sein wird wie vorher. Besonders bedrückend fand ich den Gedanken, dass sie kaum eine Möglichkeit haben, dem Geschehen zu entkommen.
Nicht jede Stelle konnte mich gleich stark fesseln. Zwischendurch gab es Abschnitte, bei denen mir die Handlung etwas zu langsam voranging. Das hat den Gesamteindruck aber nicht kaputt gemacht, denn gerade die Ereignisse rund um Atala und Beran haben mich immer wieder zurück in die Geschichte gezogen.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Verbindung zwischen dem persönlichen Schicksal der beiden und den großen Ereignissen dieser Zeit. Dadurch geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte oder um eine historische Katastrophe. Es wird auch gezeigt, wie einzelne Menschen mit Veränderungen umgehen müssen, auf die sie keinen Einfluss haben.
Insgesamt war es für mich eine interessante Reise in eine sehr weit zurückliegende Zeit. Atala ist eine Hauptfigur, deren Weg nicht immer einfach ist und bei der sich vieles erst nach und nach entwickelt. Dazu kommen die fremde Lebensweise, die Bedeutung der Götter und schließlich der gewaltige Vulkanausbruch. Einige Längen gab es für mich zwar, trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und vergebe dafür 4 Sterne.
Philiene
aus Süsel
4/5
03.09.2026
eBook (ePUB)
Antike Welt
Die Priesterin von Thera ist die junge Atala, der Roman erzählt von ihren Anfängen als Priesterin, ihrer Verbannung und Uhren Heimkehr. Gleichzeitig wird die Geschichte von Beran erzählt der viele Ragesreisen weiter nördlich lebt. Die beiden treffen während Atalas Verbannung aufeinander und kehren schließlich gemeinsam nach Thera zurück, doch hier erleben sie eine Katastrophe...
Der Roman führt uns tief in die Antike zurück und gibt einen Eindruck von den sehr unterschiedlichen Leben, zum einen auf einer Insel im Süden und zum Anderen einem Stamm nördlich der Alpen. Er erzählt von Intriegen, Eifersucht und der Sehnsucht nach Macht. Gibt einen Einblick in die Gesellschaftsschichten der Zeit und erzählt von großen Naturkatastrophen und dem Umgang damit.
Mich hat vor allen Atala sehr beeindruckt. Eine starke junge Frau die durch Intriegen und Verleumdung verbannt wird, und doch nur die Hoffnung und ihre Stärke verliert. Gut gefallen haben mir auch die zwei völlig unterschiedlichen Welten die in dem Buch erzählt worden. Dazu die Geschichte von Beran und Atala, voller Spannung und Abwechslung.
Ein Buch das uns in die Welt der Antike blicken lässt.
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