Krisenkommunikation und Parteienwettbewerb im Deutschen Mehrebenensystem Eine Analyse von Diskursnetzwerken zur Pandemiepolitik und ihrer Bestimmungsfaktoren
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89,99 €
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.10.2026
Abbildungen
XV, 295 S. 55 Abb.
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbHSeitenzahl
295
Maße (L/B)
21/14,8 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-658-53019-8
Die Corona-Pandemie stellte Politik und Gesellschaft vor nie dagewesene Herausforderungen – und machte Krisenkommunikation zum zentralen Schauplatz politischer Aushandlungsprozesse. Dieses Buch untersucht, wie politische Akteur*innen im deutschen Verbundföderalismus während der Pandemie öffentlich Verantwortung, Autorität und Deutungshoheit beanspruchten oder delegierten. Auf Grundlage einer Diskursnetzwerkanalyse der Berichterstattung zweier überregionaler Tageszeitungen in den ersten 14 Pandemiemonaten rekonstruiert die Studie die Dynamiken politischer Krisenkommunikation unter Bedingungen radikaler Unsicherheit. Sie zeigt, wie kommunikative Strategien zwischen Blame Avoidance und persönlicher Profilierung als Krisenmanager*innen oszillierten und welche Rolle Expert*innen, parteipolitischer Wettbewerb sowie mediale Selektionslogiken dabei spielten. Durch die Verbindung quantitativer und qualitativer Methoden liefert die Arbeit neue empirische Erkenntnisse über die Funktionsweise föderaler Krisenpolitik und die öffentliche Strukturierung politischer Verantwortung in Ausnahmesituationen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung über Krisenmanagement, politische Kommunikation und Föderalismus in modernen Demokratien.
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