Allem antinationalen Furor zum Trotz, der Mensch bleibt das in seiner Nation verwurzelte Wesen. Die herrschende Kulturpolitik ist hierfür blind, sie weicht vor dem Nationalen ins Regionale und Internationale aus. Sie redet die Nationalkultur klein und übersieht, dass Regionen immer nur Regionen von Nationen sind und auch das Internationale ohne Nationen nichts mehr wäre. „Kulturpolitik – Wie es ist deutsch zu sein“ nimmt dieses Offenkundige zu ihrem Ausgangspunkt und baut darauf eine neue identitätsbejahende Kulturpolitik. Vom Hauptautor des Regierungsprogramms der AfD Sachsen-Anhalt ist es so etwas wie das Grundlagenbuch zum politischen Programm.
Kundinnen und Kunden meinen
1.0/5.0
Bewertung
1/5
26.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Gefahr vermeintlich intellektueller Ausschmückung von Menschenfeindlichkeit
Man sollte sein inhaltliches Gegenüber nie verklären, indem man ihm seinen Verstand und sein rhetorisches Geschick in Abrede stellt. Das macht man bei Joseph Goebbels retrospektiv genau so wenig. So kann man Tillschneider seine akademische Laufbahn und strategische Überlegungen zu Gesellschaft und ihren Zusammenhängen in einer bestimmten Finesse zugestehen. In der Pointe seiner Ausführungen und hinter der Nutzung seiner Imponiervokabeln, steht am Ende runtergebrochen dennoch ein zutiefst Ethnien und Personengruppen pauschalisierendes und menschenfeindliches Weltbild, das alles zuvor wohlwollend Platziertes Nichtig werden lässt. Ich hoffe wir entwickeln uns als Gesellschaft wieder dahin, dass die politischen Gegenangebote die verbale Ästhetik eingeübter Intellektualität, die qua Ihrer modernen Rassifizierung aus soziologischer Sicht gar nicht intellektuell sein kann, maximal klein hält.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.