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Das Rad der Welt Der fesselnde historische Roman über die größte Weltkarte des Mittelalters

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

124336

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/4,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005325630

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

124336

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/4,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005325630

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierende Zeitreise ins 14. Jahrhundert!

    Das Rad der Welt von Hendrik Lambertus ist ein hervorragend recherchierter historischer Roman, der die Leser*innen direkt ins Mittelalter entführt. Der damalige Alltag auf einer Burg und im Kloster wird sehr anschaulich beschrieben. Im Mittelpunkt der Geschichte steht dabei die Herzogstochter Agnes, die nach der Liaison mit einem Fahrenden von ihrer Familie verstoßen wird. Sie lässt sich jedoch nicht unterkriegen, hofft auf ein Wiedersehen mit ihrem Geliebten Liudger und widmet sich im Kloster einem einzigartigen Projekt: dem Zeichnen einer ganz besonderen Weltkarte. Ein klarer Pluspunkt des Buches ist die Verwebung von Fiktion und Realität, denn wahre Figuren und Ereignisse wurden meisterhaft in die Geschichte eingeflochten. Wie das gelungene Nachwort offenbart, gab es z.B. die Ebstorfer Weltkarte tatsächlich. Zudem sorgen die wechselnden Handlungsstränge zwischen Agnes, Liudger und weiteren Charakteren für eine enorme Dynamik und viel Abwechslung. Fazit: Insgesamt empfehle ich diesen Roman allen Leser*innen, die eine spannende Geschichte suchen und die Vergangenheit erkunden wollen. Absolut verdiente 5 von 5 Sterne!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte der beeindruckendsten Weltkarte des Mittelalters

    Mir war die “Mappa Mundi ” kein Begriff. Nach der  Lektüre dieses mitreißenden Romans weiß ich, was die Nonnen des Kloster Ebstorf  für ein wunderbares Werk geschaffen haben. Verpackt wird der historische Kern in die Lebensgeschichte der jungen Herzogstochter Agnes  aus Lüneburg. Agnes wollte schon als kleines Mädchen, die Welt erforschen, was ein Traum bleiben würde, denn für ihren Vater war sie nur eine Figur in seinen Machtspielen. Durch Zufall lernt Agnes den fahrenden Händler Liudger kennen. Die beiden verlieben sich und planen , gemeinsam in die Welt hinaus zu ziehen. Als die beiden gegensätzlichen  Lebensentwürfe  für Agnes aufeinander treffen , erhält ihr Leben eine unerwartete Wendung. Ihr Vater verbannt sie ins Kloster Ebstorf. Was Agnes zuerst als das Ende ihrer Träume empfindet, eröffnet ihr die Möglichkeit, ihren größten Wunsch zu erfüllen - eine Karte der Welt zu erschaffen, die mit Bildern und Erläuterungen zeigt, wie wunderbar die Schöpfung ist, die Gott in seinen Händen hält. Auf den ersten Blick klingt das vielleicht wenig unterhaltsam, aber der Eindruck täuscht. Da im Vordergrund Agnes Schicksal erzählt wird, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren. ich habe Anteil an ihren Träumen und Wünschen, erlebe ihre erste Liebe, teile ihre Enttäuschung über die Verbannung ins Kloster und die Begeisterung, die manchmal an Besessenheit grenzt, die Karte zu erstellen. Und ich hege mit ihr die Hoffnung auf ein gemeinsames Lebensglück mit Liudger .  Darüber hinaus erhalte ich eine Fülle interessanter Informationen über das Klosterleben und die beschämende Situation der Frauen,  die rechtlos und von jeder weitergehenden Bildung ausgeschlossen sind. Auch die Herstellung der Karte selbst war spannend und lehrreich. Unglaublich welche logistischen Probleme die Nonnen gegenüber standen und wie geschickt sie sie gelöst  haben. Hinzu kam, dass sie das Wissen über das Aussehen der Welt erstmal zusammen suchen mussten. Eine Herkulesaufgabe ! Bezeichnenderweise  wurde lange vermutet, die Karte sei von Männern geschaffen worden. Mein persönlicher Schluss - und Höhepunkt  des Romans war, dass ich mir Bilder der Karte im Internet angesehen habe. Ich war sprachlos und voller Bewunderung ob der Details und der Farbenpracht . Da ist es keine Überraschung, dass ich das Buch jedem ans Herz lege, der  unterhaltsame und gut recherchierte Bücher liebt.

  • Jasika

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Rad der Fortuna

    Die Ebstorfer Weltkarte zählt zu den bemerkenswertesten kartografischen Zeugnissen des Mittelalters. Entstanden vermutlich im 13. Jahrhundert im Kloster Ebstorf, verband sie geografisches Wissen mit religiösem Weltbild in einer Form, die bis heute Fragen offenlässt. Das Original ist im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen, doch Beschreibungen und Rekonstruktionen machen deutlich, welche Bedeutung dieses Werk gehabt haben muss. Genau dieser historische Kern bildet den Ausgangspunkt für den Roman von Hendrik Lambertus. Die Originalkarte umfasste fast 12 Quadratmeter Fläche. Geografische Gegebenheiten, biblische Geschichten, Sagen und Legenden sowie Vorstellungen von Orten, Menschen und Tieren fügten sich zu einem umfassenden Werk. Die Geschichte setzt bei Agnes ein, die als Tochter eines Herzogs in Lüneburg um 1300 aufwächst. Sie leidet unter den Machtspielen ihres Vaters Otto, der entschlossen ist, ihre Zukunft durch eine standesgemäße Heirat festzulegen. Agnes interessiert sich jedoch für Wissenschaft, studiert Werke der Naturkunde und Geografie und beginnt Skizzen für eine eigene Darstellung der Welt zu entwerfen, in die ihr gesamtes Wissen einfließen soll. Bei ihrer Suche begegnet sie Liudger, einem Krämer, der ihre Leidenschaft teilt. Zwischen beiden entsteht eine Verbindung und der Plan, gemeinsam zu fliehen und den Standeszwängen zu entkommen. Als der Vater davon erfährt, wird Agnes zur Buße für den Rest ihrer Tage ins Heidekloster Ebstorf geschickt. Im Kloster beginnt für Agnes eine neue Phase. Sie ist zunächst verzweifelt, entdeckt dann jedoch die Bibliothek als zentralen Ort des Wissens. Der Wunsch nach der eigenen Karte bleibt bestehen und wird dort weiterentwickelt, auch wenn der äußere Handlungsspielraum deutlich enger wird. Agnes und Liudger sind fiktive Figuren, ebenso wie die meisten anderen Personen der Geschichte. Der Autor orientiert sich dennoch eng an den überlieferten Umständen der Entstehung der Weltkarte im klösterlichen Alltag. Ich war schnell in der Geschichte. Lüneburg und seine Umgebung zur Zeit des Mittelalters werden atmosphärisch dicht beschrieben. Man findet sich schnell in dieser Zeit zurecht. Die vielen alten Begriffe werden in einem Glossar erklärt und erleichtern damit den Zugang. Der Autor verbindet historische Überlieferung und erzählerische Fiktion nachvollziehbar miteinander. Agnes wirkt in ihrem Wissensdrang und ihrer Situation sehr greifbar. Auch das Klosterleben mit seinen festen Abläufen und der Eintönigkeit ist gut dargestellt und erklärt ihre Entwicklung nachvollziehbar. Die Entstehung der Karte bleibt interessant und zugleich ein historisches Rätsel, das bis heute nicht endgültig geklärt ist, auch wenn es Hinweise auf das Kloster Ebstorf gibt. Die Ebstorfer Weltkarte ist im Original zerstört, erhalten geblieben sind jedoch Nachbildungen, die in Ausstellungen und Museen gezeigt werden. Die Vorstellung, dieses riesige, detailreiche Weltbild in Originalgröße betrachten zu können, ist beeindruckend. Fazit: Spannend, interessant und atmosphärisch dicht erzählter Roman, der historische Überlieferung und erzählerische Fiktion überzeugend miteinander verbindet. Für mich fühlt es sich wie ein Abtauchen in die Vergangenheit rund um die Entstehung der Ebstorfer Weltkarte an.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Rad der Welt

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Historische Romane können manchmal etwas zäh sein, doch hier war das Gegenteil der Fall: Die Geschichte verbindet auf wunderbare Weise Geschichte, Wissenschaft, Liebe und den Mut einer außergewöhnlichen Frau. Agnes ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihre Neugier, ihr Wissensdurst und ihr Wunsch, sich nicht den Erwartungen ihrer Zeit zu beugen, haben mich tief beeindruckt. Gerade weil Frauen damals kaum die Möglichkeit hatten, ihren eigenen Weg zu gehen, fiebert man bei jedem ihrer Schritte mit. Besonders faszinierend fand ich die Einblicke in das mittelalterliche Leben und die Bedeutung von Wissen in einer Zeit, in der Bücher und Bildung kostbare Schätze waren. Die Szenen im Kloster und in der Bibliothek haben eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Man spürt förmlich Agnes' Leidenschaft für ihre Weltkarte und ihren Traum, etwas Bleibendes zu erschaffen. Auch die Liebesgeschichte mit Liudger ist gefühlvoll erzählt, ohne jemals kitschig zu wirken. Sie verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe und macht Agnes' Schicksal umso bewegender. Für mich ist dieser Roman weit mehr als eine historische Erzählung. Er handelt von Selbstbestimmung, von der Kraft des Wissens und davon, niemals aufzuhören, an seine Träume zu glauben. Ein wunderschön geschriebener, atmosphärischer Roman, den ich allen Fans historischer Geschichten uneingeschränkt empfehlen kann.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    mitreißender historischer Roman

    Wir befinden uns in Lüneburg um 1300. Agnes leidet unter ihrem Vater, der sie mit einem Adligen verheiraten will. Sie ist nicht an ihm interessiert und möchte außerdem mehr aus ihrem Leben machen. Besonders interessiert sie die Geografie und sie möchte gerne eine besondere Weltkarte erstellen. Als sie zufällig den Krämer Luidger kennenlernt ist es um ihr Herz geschehen. Doch diese Liebe darf nicht sein. Agnes wird in das Kloster Ebstorf geschickt und von ihrem Vater verstoßen. Dort ist sie zuerst sehr unglücklich. Aber dann findet sie einen Weg um an ihrem Traum weiterzuarbeiten. Für mich war es das erste historische Buch dieser Art. Die damalige Sprache ist anders als die heutige. Doch dank des Glossar und den Erklärungen im Buch habe ich nach kurzer Eingewöhnungszeit mit voller Spannung gelesen. Es gibt viele historische Hintergrundinfos, die ich sehr interessant fand. Das Klosterleben, das Leben auf der Lüneburg und auch die damalige Geografie. Diese Geschichte braucht Agnes, die mich so wunderbar durch diese Zeit geführt hat. Eine Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst. Dazu eine Liebesgeschichte mit Luidger, der auch eine ganz besondere Figur ist. Für mich war dies ein ganz besonderes Buch und wenn ich die Gelegenheiit habe werde ich das Kloster Ebstorf besuchen.

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