New Found Haven ist in Ringe aus Reichtum und Elend geteilt und wird von einer maskierten Elite beherrscht. Greyson Serel gibt sich als perfekter Sohn des Präsidenten - doch er hütet Geheimnisse, die das System zu Fall bringen könnten. Das letzte, was er jetzt braucht, ist eine arrangierte Ehe mit einer Frau, die ebenso gefährlich wie attraktiv ist. Rebellin Shadera hatte den Auftrag, ihn zu töten. Aber seit ihr Attentat misslang, sitzt sie im Herzen jenes Regimes fest, das sie abgrundtief hasst - festgekettet an ihren größten Feind! Doch was als erzwungene Verbindung begann, wird bald zu einem Spiel aus Misstrauen, Macht und Verlangen, das eine Revolution auslösen könnte. Denn Liebe jenseits des eigenen Rings bedeutet den sicheren Tod!
» DAGGERMOUTH hat mich in seinen Bann gezogen. Dieses Buch hat ALLES, was man sich von einer düsteren Dystopie nur wünschen kann!« Sable Sorensen
Band 1 der neuen Dilogie von H. M. Wolfe !
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
17.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Daggermouth
Das Cover:
Das Cover ist ein echter Hingucker. Die dunkle, düstere Gestaltung passt perfekt zu einer Welt, in der Masken nicht nur ein Accessoire, sondern ein Symbol für Macht und Kontrolle sind. Es vermittelt direkt dieses Gefühl von Gefahr, Geheimnissen und einer Gesellschaft, in der man niemandem uneingeschränkt vertrauen kann. Genau die Atmosphäre, die ich mir von einer düsteren Dystopie wünsche.
Meine Meinung:
Daggermouth hat mich wirklich gepackt! Ich liebe Geschichten, in denen eine Liebesgeschichte nicht einfach neben der eigentlichen Handlung herläuft, sondern mitten in einem Konflikt steckt, der weit über die beiden Hauptfiguren hinausgeht und genau das bekommen wir hier. Eine grausame Regierung, eine Gesellschaft voller Ungerechtigkeit, gefährliche Geheimnisse und zwei Menschen, die eigentlich auf unterschiedlichen Seiten stehen sollten. Für mich eine Kombination, die von Anfang an funktioniert.
Shadera Kael ist eine Auftragskillerin, die in den ärmlichen Außenbezirken von New Found Haven aufgewachsen ist. Der Tod ihrer Eltern hat sie geprägt und ihren Hass auf das herrschende Regime tief verwurzelt. Sie ist hart, gefährlich und weiß, wie sie überlebt. Dabei ist sie aber keine eindimensionale Badass-Protagonistin, die einfach alles wegsteckt. Hinter ihrer Stärke steckt eine Frau, die viel verloren hat und sich in einer Welt behaupten muss, die ihr kaum eine andere Wahl lässt. Besonders mochte ich, dass sie sich nicht einschüchtern lässt und ihre Überzeugungen nicht einfach über Bord wirft, nur weil sich ihre Situation verändert.
Greyson Serel ist der Sohn des Präsidenten und der öffentliche Vollstrecker seiner Todesurteile. Nach außen verkörpert er genau das System, das Shadera bekämpft. Doch hinter dieser Fassade steckt deutlich mehr. Greyson lebt in einem Netz aus Erwartungen, Gewalt und Kontrolle und hat gelernt, seine Gefühle zu verbergen. Gleichzeitig ist er selbst Teil dieses Systems und kann sich nicht einfach als unschuldiges Opfer seiner Umstände betrachten. Genau das macht ihn für mich so interessant: Seine Vergangenheit erklärt vieles, nimmt ihm aber nicht die Verantwortung für seine Entscheidungen ab.
Als Shadera den Auftrag erhält, Greyson zu töten, scheitert das Attentat. Statt sie einfach hinzurichten, zwingt Präsident Maximus die beiden in eine arrangierte politische Ehe. Plötzlich sitzt Shadera mitten im Herzen des Regimes, das sie zerstören will, und ist ausgerechnet an den Mann gebunden, den sie töten sollte.
Und hier wird es richtig gut. Die Beziehung zwischen Shadera und Greyson ist kein Enemies to Lovers, bei dem aus ein paar bissigen Dialogen plötzlich große Liebe wird. Ihr Misstrauen hat echte Gründe, ihre Weltanschauungen prallen aufeinander und zwischen ihnen stehen Gewalt, Schuld und politische Interessen. Beide müssen sich immer wieder fragen, ob sie dem anderen überhaupt trauen können und was sie bereit sind, für ihre Ziele zu opfern. Die Anziehung ist da, aber sie macht ihre Konflikte nicht einfach ungeschehen. Genau diese Entwicklung hat mich überzeugt.
Was Daggermouth für mich besonders macht, ist die Verbindung aus Dark Romance und einer Dystopie, die ihre politischen Themen ernst nimmt. New Found Haven ist in Ringe unterteilt, die über Reichtum, Armut und Lebenschancen entscheiden. Die maskierte Elite kontrolliert die Bevölkerung, während Überwachung, Unterdrückung und brutale Strafen dafür sorgen, dass kaum jemand gegen das System aufbegehrt. Selbst die Liebe zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ringen kann tödliche Konsequenzen haben.
Die Masken sind dabei ein besonders starkes Element. Sie stehen für die Kontrolle über die eigene Identität und darüber, was Menschen zeigen dürfen. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie viel von einem Menschen übrig bleibt, wenn andere bestimmen, wer er zu sein hat. Die Geschichte zeigt außerdem, wie schwer es ist, sich aus einem System zu lösen, von dem man selbst profitiert oder an dessen Gewalt man beteiligt war.
Auch die Nebenfiguren und die verschiedenen Perspektiven geben der Geschichte zusätzliche Tiefe. Es geht nicht nur um Shadera und Greyson, sondern auch um Loyalität, Familie, Rebellion und die Menschen, die im Hintergrund versuchen, etwas zu verändern. Die Handlung hält dabei immer wieder neue Geheimnisse und Wendungen bereit, ohne dass die Liebesgeschichte ihren Platz verliert.
Daggermouth ist der erste Band der The Heart Dilogie und nach diesem Auftakt bin ich definitiv gespannt, wie es weitergeht. Denn hier ist längst nicht alles geklärt und die Entwicklung der Figuren und der politischen Situation bietet noch reichlich Potenzial.
Mein Fazit:
Eine düstere Welt, eine starke und vielschichtige Protagonistin, ein moralisch komplizierter Gegenpart und ein Enemies to Lovers, das seinen Namen wirklich verdient. Daggermouth verbindet eine intensive Liebesgeschichte mit politischen Konflikten, schwierigen Entscheidungen und einer Rebellion, bei der es um weit mehr als persönliche Gefühle geht. Für mich ein absolutes Highlight und eine klare Empfehlung für alle, die Dark Romance mit echter Handlung und einer dystopischen Welt suchen.
Bianka
Thalia Book Circle Community
5/5
15.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
5 Sterne – ein absolutes Lesehighlight
5 Sterne – ein absolutes Lesehighlight
Ich habe Daggermouth heute beendet und weiß jetzt schon, dass dieses Buch für mich ein absolutes Lesehighlight ist. Dabei wollte ich die ganze Zeit unbedingt wissen, wie es weitergeht, und gleichzeitig wollte ich gar nicht, dass die Geschichte schon vorbei ist. Ich hätte gerne noch länger in dieser Welt verbracht. Genau dieses Gefühl habe ich bei Büchern, die mich wirklich begeistern.
Ich muss weiterlesen, weil ich wissen will, was passiert, aber am liebsten würde ich mir noch ganz viel von der Geschichte aufheben.
Die Geschichte spielt in New Found Haven, einer dystopischen Gesellschaft, in der die Menschen in verschiedene Ringe aufgeteilt sind. Während die Elite im inneren Ring ein privilegiertes Leben führt, müssen die Menschen außerhalb unter schwierigen Bedingungen zurechtkommen. Medizinische Versorgung ist für viele kaum erreichbar, und wer nicht dazugehört, wird von den Mächtigen verachtet. Dazu kommen die Masken, die jeder trägt und die dafür sorgen, dass das Gesicht eines anderen Menschen zu sehen alles andere als harmlos ist.
Shadera Kael, Codename Shade, gehört zu den Rebellen und erhält den Auftrag, Greyson Serel zu töten. Er ist der Sohn des Präsidenten und steht für genau das System, gegen das Shadera kämpft. Doch das Attentat misslingt und plötzlich findet sie sich mitten im Machtzentrum ihrer Feinde wieder. Als sie dann auch noch gezwungen wird, Greyson zu heiraten, wird die Situation erst richtig kompliziert.
Ich war ziemlich schnell in der Geschichte drin. Mich haben vor allem die politischen Intrigen, die Machtverhältnisse und die ganzen Geheimnisse gepackt. Man bekommt nach und nach neue Informationen, stellt Vermutungen an und versucht, die Zusammenhänge zu verstehen. Und dann erfährt man wieder etwas, das die eigene Sicht auf bestimmte Figuren verändert. Ich habe ständig überlegt, wer hier eigentlich welches Spiel spielt und was noch dahintersteckt. Manchmal hatte ich eine Vermutung, manchmal lag ich daneben, aber langweilig wurde es für mich nie.
Ich mag solche Geschichten, bei denen nicht jeder einfach nur das ist, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. Wenn unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen, Menschen ihre eigenen Ziele verfolgen und man nie ganz sicher sein kann, wem man eigentlich vertrauen darf. Hinter den Kulissen wird taktiert, manipuliert und so manches Geheimnis gehütet. Ich wollte wissen, wie alles zusammenhängt und was ich vielleicht noch nicht durchschaut hatte. Und wenn ich dachte, jetzt hätte ich einen besseren Überblick, kam wieder etwas dazu, das mich weitergrübeln ließ.
Dabei sind es nicht nur die politischen Zusammenhänge, die mich bei der Stange gehalten haben. Auch die Figuren und ihre Beziehungen zueinander haben mich beschäftigt. Man erfährt nach und nach mehr über ihre Hintergründe, ihre Beweggründe und das, was sie antreibt. Ich habe mitgefiebert, gehofft und mich über manche Entscheidungen geärgert. Und obwohl ich immer wissen wollte, wie es weitergeht, gab es auch diese Momente, in denen ich am liebsten kurz innegehalten hätte, weil ich nicht wusste, ob ich wirklich schon erfahren wollte, was als Nächstes passiert.
Die Liebesgeschichten gehören natürlich ebenfalls zum Buch. Für mich persönlich waren sie allerdings nicht der Hauptgrund, weshalb mich die Geschichte so begeistert hat. Ich lese sehr gerne Romance, auch Dark Romance, aber Daggermouth hätte mich tatsächlich auch ohne den Romance-Anteil überzeugt. Mich haben die dystopische Welt, das ungerechte System und vor allem die politischen Verwicklungen viel mehr beschäftigt. Ich wollte wissen, was hinter all dem steckt und wie sich die Machtverhältnisse entwickeln. Die Romance gehört für mich zur Geschichte, war aber nicht das, was sie für mich zu einem Fünf-Sterne-Buch gemacht hat.
Was ich vorher vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte: dass mich eine solche dystopische Geschichte so fesseln würde. Ich lese querbeet und bin durchaus für düstere Geschichten zu haben, aber Daggermouth hat mich neugierig auf weitere Bücher gemacht, in denen politische Intrigen, Machtkämpfe und Geheimnisse eine große Rolle spielen. Da werde ich mich wohl noch ein bisschen umsehen müssen.
Was soll ich sagen? Ich wollte während der gesamten Lektüre wissen, wie es weitergeht. Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, Vermutungen angestellt, meine Meinung über bestimmte Zusammenhänge wieder geändert und mich immer wieder gefragt, was wohl noch alles ans Licht kommen wird. Und als ich das Buch beendet hatte, war ich zwar froh, endlich zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber eben auch traurig, dass meine Zeit in New Found Haven fürs Erste vorbei ist.
Für mich ist Daggermouth deshalb ein absolutes Fünf-Sterne-Highlight. Nicht, weil die Romance für mich alles ausgemacht hat, sondern weil mich die Geschichte als Ganzes so mitgenommen hat. Die Intrigen, die Geheimnisse, die Wendungen und dieses ständige Gefühl, dass ich noch längst nicht alles durchschaut habe, haben für mich einfach funktioniert.
Ich hätte gerne noch länger in dieser Welt verbracht. Und jetzt hätte ich natürlich gerne die Fortsetzung.
Am liebsten sofort.
tkmla
Thalia Book Circle Community
5/5
14.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düster
„Daggermouth“ von H. M. Wolfe ist ein düstere und dystopische Dark Romance, in der Todfeinde überraschend zusammenfinden.
New Found Haven ist in verschiedene Ringe geteilt, die über Leben und Tod, Armut und Reichtum entscheiden. Liebe ist verboten und über Ringgrenzen hinaus sogar mit dem Tode bestraft. Eine maskierte Elite herrscht mit brutaler Hand über New Found Haven und eine der wichtigsten Personen ist dabei Greyson Serel, tödlicher Vollstrecker des Regimes und der einzig verbliebene Sohn des Präsidenten. Seine Position macht ihn zur Zielscheibe der Rebellion und die Auftragskillerin Shadera nimmt diese Mission nur zu gern an. Sie hat ein persönliches Interesse am Tod der Serels, doch dann geht der Auftrag schief und Shadera wird als Alternative zu Hinrichtung nur eine Möglichkeit geboten. Aufgrund der strengen Maskengesetze soll sie Greyson heiraten und damit gleichzeitig ihre Unterwerfung demonstrieren. Doch Shadera würde sich nie unterwerfen.
Diese grausame und dystopische Welt von H. M. Wolfe ist absolut düster und brutal. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren und Mächtigeren. Wobei Macht hier mit Reichtum gleichzusetzen ist.
Ich wurde in kürzester Zeit in den dunklen Sog dieser fesselnden Romantasy gezogen, denn allein Shadera ist das Lesen wert. Sie ist eine unglaublich starke Hauptfigur, die für das kämpft, wofür jeder Kampf wert ist. Verletzliche Momente gönnt sie sich anfangs nur versteckt und ganz selten, aber mit Greyson findet sie einen überraschenden Verbündeten.
Greyson ist nicht der, den er für seinen despotischen Vater und die Außenwelt spielt. Sein Leben ist alles andere als glücklich und er bewahrt seine Menschlichkeit, obwohl tausendmal versucht wurde, ihn zu brechen. Ausgerechnet die Frau, die ihn töten wollte, gibt ihm nun neue Hoffnung, dass sich die Gesellschaft und sein Schicksal ändern könnten.
Mir hat unter anderem gefallen, dass hier verschiedene Charaktere mit ihrer Perspektive zu Wort kommen. Das gibt der Handlung oft eine neue Richtung und formt das Gesamtbild. Zugleich sind die Charaktere aber auch tiefgründig genug, dass man mit ihnen mitfühlen kann und zu einigen tiefe Sympathien aufbaut. Gänsehautmomente gibt es jede Menge, ob wegen emotionaler Momente oder verstörend grausamer Szenen. Allzu empfindlich darf man nicht sein, denn der Kampf um den Umbruch wird hart geführt.
Die Twists, vor allem am Schluss, sind teils schockierend und lassen die Spannung stets hoch bleiben und ich bin neugierig, wie es weitergehen wird.
Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!
Bewertung
5/5
13.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Richtig nicer Vibe
Das hier ist genau die Art von Buch, die ich bei dystopischer Fantasy lesen will: düster, atmosphärisch, am Rande von Moran und Menschlichkeit. Das Worldbuilding war, obwohl eher simpel gehalten, sehr stimmungsvoll und hat mir gut gefallen.
Das Leben in den Ringen ist brutal, absolut grausam und verstörend. Die überkochenden Emotionen der Figuren wirken gut platziert, die Verzweiflung ist stellenweise mit Händen greifbar. Generell gibt es so viele coole Charaktere, über deren Leben ich gerne noch mehr erfahren hätte. Man fiebert mit den einzelnen Schicksalen richtig mit.
Shadera ist genau die Art von geplagter, rachedürstender Badass-Protagonistin, die so eine Geschichte braucht. Dass sie trotz allem eine weiche Seite hat, hat ihr Bild für mich stark abgerundet. Ich hab richtig mit ihr mitgefiebert.
Greyson ist eine privilegierte, aber geplagte Figur. Seine Entwicklung innerhalb er Geschichte hat mir gut gefallen. Mein Herz hat allerdings Callum gestohlen, muss ich ehrlich sagen.
Das Ende war der Wahnsinn- ich hab echt den Atem angehalten vor Spannung. Ich will jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Bewertung
5/5
08.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolles Worldbuilding
New Found Haven ist gespalten. Es gibt die Reichen und es gibt das Elend. Greyson als Sohn des Herrschers gehört zu denen, die an der Macht sind. Shadera ist eine Auftragskillerin. Ihr Ziel? Greyson. Doch als ihr Plan scheitert findet sie sich in einer Ehe mit ihrer Zielperson wieder. Ob das gut gehen kann?
Die Geschichte ist fesselnd und hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Das Worldbuilding ist stark und durch den lebendigen Schreibstil kann man sich die Welt swhr gut vorstellen.
Die beiden Protagonisten sind schön ausgearbeitet und die toughe Shadera hat es mir auf jeden Fall angetan.
Eine tolle dystopische Welt mit einer spannenden Geschichte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf den nächsten Teil.
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