Jenseits der Küsten sprach nur Gewalt Freibeuter, Handelsprivilegien und Seerecht im frühen atlantischen Großbritannien
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
08.06.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
228
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,4 cm
Gewicht
699 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-48493-5
Dieses Buch analysiert die Entwicklung des englischen Seerechts während der Tudorzeit im Zusammenhang mit Atlantikhandel und imperialer Konkurrenz. Royal Charters regelten Monopole und Handelsrechte, während privateering den Angriff auf gegnerische Schiffe unter staatlicher Genehmigung legalisierte. Dadurch verschwammen die Grenzen zwischen Piraterie, Wirtschaftspolitik und militärischer Strategie.
Besonderes Augenmerk gilt den politischen Folgen dieser Entwicklung. Der Zustrom amerikanischen Silbers sowie der Handel mit Zucker und Tabak stärkten neue wirtschaftliche Akteure, deren Interessen eng mit maritimer Expansion verbunden waren. Hafenstädte gewannen an Einfluss, und die Krone begann, ihre Macht zunehmend über Seewege und Handelskontrolle zu definieren.
Die atlantische Welt entstand damit nicht nur durch Entdeckungsfahrten, sondern durch eine neue Verbindung aus Recht, Kapital und organisierter Gewalt auf dem Meer.
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