Gesellschaftstheorie als Wissenschaft und Utopie
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Sprache:Deutsch
10,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.06.2026
Verlag
Unrast VerlagSeitenzahl
108 (Printausgabe)
Dateigröße
631 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783954052578
Was wir heute >Gesellschaftstheorie< nennen, entstand aus der Entdeckung all jener störrischen, widerspenstigen Elemente im menschlichen Sozialleben, die von Reform oder Revolution nicht einfach aus dem Weg geräumt oder integriert werden konnten - wodurch die soziale Realität nicht nur zu einem Studienobjekt und Problem, sondern auch zu etwas Formbarem wurde. Durch die sogenannte Globalisierung und die vermeintliche Allmacht des Neoliberalismus ging diese Vorstellung allerdings verloren. Ist heute trotzdem noch eine Gesellschaftstheorie möglich, die auf die Revolution abzielt?
David Graeber erkundet in den drei Essay dieses Bandes die Frage, wie eine herrschaftskritische Wissenschaft aussehen könnte, die mehr an der Imagination, der Störrigkeit, einer Ethik der Vielfalt und den gesellschaftlichen Möglichkeiten ansetzt. Der Essay "Darum" beginnt mit einer biografischen Skizze und der Frage, warum der Autor überhaupt Anarchist geworden ist. "Gesellschaftstheorie als Wissenschaft und Utopie" führt die titelgebende Problematik aus, während Graeber in "Die eigentümliche Idee des Konsums seine ideologiekritische Methode" vorführt, die Welt begrifflich auf den Kopf zu stellen, um den Gebrauch der Metapher >Konsum< zu hinterfragen.
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