Produktbild: Die Träume, die wir hatten

Die Träume, die wir hatten Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

66

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1809 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843808

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1809 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843808

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  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte privat

    Als ich den Titel " Die Träume, die wir hatten" las, stellte ich mich auf ein rein persönliches Buch ein. Es hat aber einen Untertitel - Meine Freundin. Russland, die Ukraine und ich-, und dieser Titel passt perfekt. Die Geschichte Russlands und der Ukraine werden sehr detailliert, sachlich, aber auch emotional dargestellt. Wenn man sich dafür interessiert, ist es ein sehr empfehlenswertes Buch. Möchte man aber nur unterhalten werden, weniger! Ich konnte mich gut darin finden ,besuchte ich doch vor ca. 40 Jahren mit einer Touristengruppe Russland. Schon damals war ich beeindruckt von der uns gezeigten Lebensweise. Nun aus Sicht von Ch. Hoffmann Hintergrundwissen , und das sehr fachlich fundiert, zu bekommen, machte das Buch für mich lesenswert. Die traurige Geschichte ihrer Freundin lockert den doch ernsten Inhalt etwas auf.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschichte und das eigene Leben

    Der Roman "Die Träume, die wir hatten" von Christiane Hoffmann verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Weltpolitik und persönliches Schicksal. Der Leser kann der Erzählerin auf dem Weg in die Vergangenheit folgen, in die Hoffnung die sie zu Zeiten ihres Studiums gespürt hat und die sie zu vielen Kontakten in der Ukraine, in Russland und auch in anderen ehemaligen Sowjetstaaten geschlossen hat. Gleichzeitig überlagert die Gegenwart die Ernüchterung der älteren Frau, deren sehr gute, langjährige Freundin sich das Leben genommen hat, mit der Gleichzeitigkeit des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine. Allein die Themenauswahl macht das Buch sehr dicht und vielschichtig und der persönliche Bezug lässt die Autorin vorsichtig nach Worten tasten. Gleichzeitig verwebt sie den Text mit vielen Zitaten hauptsächlich der Dichterin Anna Achmatowa, die ihre Freundin studiert und die ihre Freundschaft begleitet hat. Alles zusammen macht den Text gut lesbar, aber emotional sehr dicht und auch wenn die Freundin dem Leser unbekannt war, als er das Buch aufgeschlagen hat, so legt ihm das Buch diese Person nicht nur mit Fakten, sondern viel mehr auf emotionaler Ebene ans Herz. Des diskontinuierliche Schreibstil passt zur Aussage des Textes, aber im letzten Drittel fühlte sich das Lesen für mich etwas langatmig an, da durch viel Voraussicht bereits vieles vorher angedeutet war, was dann noch mal auserzählt wurde.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Christiane Hoffmanns Buch Die Träume, die wir hatten ist ein außergewöhnlich intimes und zugleich politisches Leseerlebnis. Das Buch verbindet den schmerzhaften Verlust einer engen Jugendfreundin mit dem Erschüttern über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dieser doppelte Abschied – von einem geliebten Menschen und den Hoffnungen auf ein friedliches, demokratisches Osteuropa – verleiht dem Werk eine enorme Dichte und emotionale Tiefe. Das vermittelte Gefühl ist geprägt von einer tiefen, wehmütigen Melancholie, aber auch von sehr reflektierter Klarheit seitens der Protagonistin. Man spürt auf jeder Seite die Trauer über zerbrochene Träume, die Sehnsucht nach einer vergangenen Aufbruchsstimmung und die ohnmächtige Suche nach Antworten. Ein leises und feinfühliges Buch, das noch lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Persönlich, politisch, präzise

    Christiane Hoffmann ist mit "Die Träume, die wir hatten" ein meiner Meinung nach zutiefst bewegendes Werk gelungen, das auf bisher einzigartige Art und Weise die Brücke zwischen brennender Aktualität und tiefem persönlichen Erleben zu schlagen. Der Titel fängt die wehmütige Essenz des Buches bereits ein und begeistert mich nach Vollenden des Lesens nun umso mehr. Bereits der Gebrauch des Präteritums signalisiert den umumkehrbaren Verlust und den schmerzhaften Bruch der Realität, dem der Leser während seiner eigenen kleinen Reise durch den Roman begegnen wird. Der schmerzhafte Abschied von weltpolitischen und persönlichen Illusionen. So bringt C. Hoffmann hochaktuelle Thematik und persönliches Erleben dieser nah. Besonders finde ich dabei den verwendeten Sprachstil. Trotz einer Menge an Informationen, sorgt dieser für Ordnung und Klarheit. Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Analyse des Unausweichlichen

    Dieses Buch ist keine einfache Lektüre. Manchmal braucht es Pausen, tiefer gehende Recherche und historische Verortung, sowie auch eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Geschriebenen. Christiane Hoffmann verarbeitet in "Die Träume, die wir hatten" den Suizid ihrer Freundin. Zeitgleich beginnt der Krieg in der Ukraine. Die Freundin und die Autorin haben sich in der Sowjetunion kennengelernt, dort haben sie studiert, gefeiert; jede hat sich ein Leben aufgebaut. Beide haben tief in die Seele Russlands geschaut. Doch nun scheinen alle Seelen auf Selbstzerstörungskurs - die Freundin tot, Russland wütet unbarmherzig. Hoffmann, so wird schnell klar, ist Analytikerin. Sie sammelt Informationen, definiert, zerlegt in Teile, vergleicht, prüft kritisch und verzweifelt zunehmend an dem Nicht-Fassen-Können. Gibt es Konstrukte, die so sprunghaft und inkonsistent sind, dass keine Strategie zu einer Annäherung führen wird oder kann doch irgendwie von außen Einfluss genommen werden auf diese Eigengesetzlichkeit? Besonders beeindruckt an diesem Buch hat mich die klare Darstellung der Zusammenhänge und Entwicklungen in der Sowjetunion und nach deren Zerfall. Ein Stück Geschichte wird hier pointiert mit viel Sachkenntnis und authentischen Bildern wieder lebendig. Als Eindruck bleibt die ganz persönliche und intensive Auseinandersetzung von Frau Hoffmann mit zwei persönlichen Tragödien; eine Art Trauerprozess auf verschiedenen Ebenen, der mich selbst nicht kalt gelassen hat. Wir erleben sie als Mensch, der verstehen und lernen will und sich selbst und alle Anderen in Verantwortung sieht - selbst wenn jegliche Berührung aussichtslos erscheint. Für mich ein Plädoyer für jegliche aktive Auseinandersetzung, gerade dann, wenn es schwierig wird. Für politisch und historisch interessierte Leser ein Muss!

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