In "Die Rechtlosen" beschreibt Walter Hasenclever seine mehrwöchige Gefangenschaft im Fort-Carré in Antibes, Frankreich, wohin er vor den Nazis geflüchtet war. Nach der Kriegserklärung sperrte die französische Republik alle männlichen deutsch-jüdischen Flüchtlinge als "feindliche Ausländer" ein, ein heute vergessenes Kapitel der Flüchtlingsgeschichte des letzten Jahrhunderts. In dem Roman schildert Hasenclever diese Tage voller Angst und Ungewissheit, aber stets mit leidem Humor; seine Eindrücke, das Aufbegehren, die Verzweiflung, den Streit der Gefangenen und die Stimmung in Frankreich kurz vor dem Einmarsch, den niemand antizipierte.
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