Produktbild: Besser als nie
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Stephan Thome

1. Besser als nie

Besser als nie

2

29,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

4540

Gesprochen von

Claudia Michelsen + weitere

Spieldauer

14 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742442383

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

4540

Gesprochen von

Spieldauer

14 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742442383

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  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    03.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Multiperspektivisch

    Im Jahr 2009 hat der Autor Stephan Thome sein Romandebüt "Grenzgang" veröffentlicht, in dem er anhand des Anlasses des Grenzgang-Festes in einer hessischen Kleinstadt aktuelle gesellschaftliche Themen und Konfliktfelder aufgezeigt hat. Nun folgt 17 Jahre später eine Art Fortsetzung: auch in "Besser als nie" geht es wiederum um eine Grenzgang-Fest in einer hessischen Kleinstadt und die gesellschaftlichen Herausforderungen, die der Umgang damit aufzeigt. Da geht es zum Beispiel um die Frage, inwieweit es legitim ist, alte Traditionen zu bewahren, wenn diese bedeuten, dass Frauen keine Reiterinnen sein dürfen. Und so etwas im Jahr 2026! Obwohl sich kaum genug Männer für die Tradition finden! Aus den Perspektiven verschiedener Figuren entwickelt sich das Geschehen. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Audioverlag bei der Erstellung des Hörbuches keine Kosten und Mühen gescheut hat, und nicht etwa, wie bei vielen anderen Hörbüchern, alles von einer Person mit teilweise verstellter Stimme eingelesen wird, sondern tatsächlich verschiedene Sprecher die verschiedenen Perspektiven lesen. Dadurch gewinnt das Hörbuch sehr an Authentizität und wird zu einem umso größeren Hörvergnügen. Inhaltlich ist es eine interessante Geschichte, die auch gut verstanden werden kann, ohne das Vorgängerwerk zu kennen.

  • Jürg K.

    4/5

    21.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Interessantes Thema, gut verarbeitet

    Von diesem Hörbuch wurde ich sehr schnell in den Bann gezogen. Wegen der Pandemie musste das Fest verschoben werden. Doch jetzt soll im oberhessischen Bergenstadt wieder Grenzgang gefeiert werden, doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Der Konflikt um den Grenzgang zeigt, wie Traditionen zu Identitätsankern werden aber auch, wie schnell sie zu Ausschlussmechanismen versteinern, wenn man sie nicht weiterentwickelt. Der Streit um den Grenzgang wirkt wie ein Brennglas für ein grösseres Problem. Wenn Traditionen wichtiger genommen werden als Menschen. Dass Linda Preiss als Reiterin ausgeschlossen werden soll, nur weil sie eine Frau ist, zeigt eine Haltung, die nicht bewahrend, sondern rückwärtsgewandt ist. Ein Fest, das angeblich Gemeinschaft feiern will, verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn es Menschen aus genau dieser Gemeinschaft ausschliesst. Gleichzeitig zeigt Jürgen Bambergers Situation, wie schwer es ist, zwischen Tradition, öffentlicher Erwartung und persönlicher Überzeugung zu vermitteln. Dass ihm der Ort fremd wird, ist für mich nachvollziehbar. Wer sein Leben lang Teil einer Gemeinschaft war, erlebt es als schmerzhaft, wenn diese Gemeinschaft sich nicht weiterentwickeln will. Für mich ist klar, eine Tradition, die Frauen ausschliesst oder rassistische Symbole verteidigt, ist keine Tradition, sondern ein Anachronismus. Heimat entsteht nicht durch Rituale, sondern durch Menschen, die sich respektieren. Wenn ein Fest, das nicht schafft, muss es sich ändern oder es verliert seinen Sinn.

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