Schattengerichte der Gewissheit Historische Justizirrtümer unschuldige Menschen von zuversichtlichen Gerichten hingerichtet
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
25.05.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
188
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,1 cm
Gewicht
581 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-45944-5
Indizienprozesse webten Netze aus Zeugenaussagen und Falschgeständnissen, wie bei Josef Jakubowski 1926 in Mecklenburg, wo ein späteres Täterbekenntnis die Hinrichtung als Irrtum enthüllte; fehlende Forensik ließ Kettenreaktionen aus unbelegten Motiven entstehen. Dreyfus-Affäre 1894 in Frankreich verstrickte Antisemitismus in falsche Dokumente, bis Revisionen die Unschuld bewiesen – gesellschaftliche Spaltung verstärkte Justizdruck, während Zeitzeugenirrtümer und Suggestivbefragungen Urteile zementierten. US-Fälle wie Kirk Bloodsworths Todessentenz 1985 basierten auf fehlerhaften Zeugen, bis DNA 1993 Klarheit schuf; systemische Voreingenommenheit gegen Minderheiten verlängerte Haft bis zur Freilassung nach Jahrzehnten.
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