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Gebraucht Band 1

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Band 1 Auf dem Weg zu Swann

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2013

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

694

Maße (L/B/H)

19,5/12,6/3,8 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Anthrazit

Übersetzt von

Bernd-Jürgen Fischer

Sprache

Deutsch

EAN

2710004903563

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2013

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

694

Maße (L/B/H)

19,5/12,6/3,8 cm

Gewicht

560 g

Farbe

Anthrazit

Übersetzt von

Bernd-Jürgen Fischer

Sprache

Deutsch

EAN

2710004903563

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: [email protected]

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Durch die Vielzahl

Bewertung am 24.11.2016

Bewertungsnummer: 982677

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

an Kommentaren, die man zu der Suche nach der verlorenen Zeit liest, hatte ich eine Menge Respekt vor dem Lesestoff, fürchtete mich, mich auf 4000 Seiten im Stile eines abschweifenden Hugo zu verlaufen. Nichts da! Proust liest sich flüssig, ist leicht verständlich, baut neue Charaktere über ausgedehnte, detaillierte Erlebnisse ein, wodurch diese dem Leser auch in Erinnerung bleiben und ihn keinesfalls durch ihre Vielzahl überfordern. Ein Genuss! Ich lese den Proust in der Reclam-Ausgabe, also in einer neueren Übersetzung, da ich mir einen festen Einband wünschte, kann daher keine Vergleiche zu der ursprünglichen Suhrkamp-Übersetzung anstellen. 4000 Seiten im Taschenbuchformat mochte ich mir nicht geben. Das Buch selbst ist sehr handlich, beinhaltet zwei Bändchen, damit man sich sowohl die aktuelle Textstelle wie auch die aktuelle Seite bei den ausführlichen Anmerkungen im hinteren Teil markieren kann. Dazu gibt es ganz zum Abschluss noch eine Inhaltsübersicht, in der thematisch angeordnet die wichtigsten Ereignisse mit zugehöriger Seitenzahl stichpunktartig aufgelistet sind. Ein grossartiger Service, kann sich der Leser so die Handlung immer wieder schnell zurückrufen. Und falls einem ein Punkt doch mal völlig in Vergessenheit geraten ist findet man die betreffende Passage schnell wieder. Nach ein par Zeilen kommt dann der "ach ja"-Effekt. Tolle Ausgabe! Ich habe mir schon längere Zeit überlegt, nach den alten Russen und Franzosen den Proust vorzunehmen, es aber immer wieder aufgrund der angeblich schwierigen Verständlichkeit seiner Texte aufgeschoben. Dass ich jetzt endlich angefangen habe war die absolut richtige Entscheidung, ich bin glücklich. Ich lese ihn daher bewusst langsam, sinniere gerne über das mir erlesene; was hätte ich auch davon, ihn in nur zwei Nächten durchzunehmen?

Durch die Vielzahl

Bewertung am 24.11.2016
Bewertungsnummer: 982677
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

an Kommentaren, die man zu der Suche nach der verlorenen Zeit liest, hatte ich eine Menge Respekt vor dem Lesestoff, fürchtete mich, mich auf 4000 Seiten im Stile eines abschweifenden Hugo zu verlaufen. Nichts da! Proust liest sich flüssig, ist leicht verständlich, baut neue Charaktere über ausgedehnte, detaillierte Erlebnisse ein, wodurch diese dem Leser auch in Erinnerung bleiben und ihn keinesfalls durch ihre Vielzahl überfordern. Ein Genuss! Ich lese den Proust in der Reclam-Ausgabe, also in einer neueren Übersetzung, da ich mir einen festen Einband wünschte, kann daher keine Vergleiche zu der ursprünglichen Suhrkamp-Übersetzung anstellen. 4000 Seiten im Taschenbuchformat mochte ich mir nicht geben. Das Buch selbst ist sehr handlich, beinhaltet zwei Bändchen, damit man sich sowohl die aktuelle Textstelle wie auch die aktuelle Seite bei den ausführlichen Anmerkungen im hinteren Teil markieren kann. Dazu gibt es ganz zum Abschluss noch eine Inhaltsübersicht, in der thematisch angeordnet die wichtigsten Ereignisse mit zugehöriger Seitenzahl stichpunktartig aufgelistet sind. Ein grossartiger Service, kann sich der Leser so die Handlung immer wieder schnell zurückrufen. Und falls einem ein Punkt doch mal völlig in Vergessenheit geraten ist findet man die betreffende Passage schnell wieder. Nach ein par Zeilen kommt dann der "ach ja"-Effekt. Tolle Ausgabe! Ich habe mir schon längere Zeit überlegt, nach den alten Russen und Franzosen den Proust vorzunehmen, es aber immer wieder aufgrund der angeblich schwierigen Verständlichkeit seiner Texte aufgeschoben. Dass ich jetzt endlich angefangen habe war die absolut richtige Entscheidung, ich bin glücklich. Ich lese ihn daher bewusst langsam, sinniere gerne über das mir erlesene; was hätte ich auch davon, ihn in nur zwei Nächten durchzunehmen?

Auch für einen langjährigen…

MaWiOr aus Halle am 10.11.2013

Bewertungsnummer: 2702985

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch für einen langjährigen und lesehungrigen Literaturfreund gibt es manchmal Hemmschwellen, gibt es Bücher, um die er wie die Katze um den heißen Brei schleicht. Mir ging es so mit dem Jahrhundertroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922). Die vorliegende Reclam-Ausgabe des ersten Bandes (auch als E-Book erhältlich) war nun für mich endlich Anlass, Versäumtes nachzuholen. Zunächst ist ein mehr als 4000 Seiten umfassendes Werk eine Zumutung. Doch wie eigentlich schon der Titel verrät, muss man auch bei der Lektüre Zeit mitbringen. Es ist kein Buch, in dem man stundenlang oder das man in einem Ritt liest. Gewinnbringender war es für mich, in kleinen Etappen zu lesen, jeden Tag einige Seiten. Aus früheren, zaghaften Lektüreversuchen kannte ich ansatzweise nur die deutsche Übersetzung von Eva Rechel-Mertens aus den 1950er Jahren. Nun also eine neue Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, die einen Proust-Neuling auch gleich gefangen nimmt. Im dreigeteilten ersten Band „Auf dem Weg zu Swann“ sind es die Erinnerungen an die Sommer, die Marcel als Kind bei Verwandten auf dem Land verbracht hat (Dorf „Combray"). Hier beobachtet der hochsensible Knabe seine Umwelt, die Menschen, ihre Rituale und die Natur. Im anschließenden Binnenroman „Eine Liebe von Swann“ schildert Proust die obsessive und von Eifersucht geprägte Liebesgeschichte zwischen dem Lebemann Swann und der halbseidenen Madame Odette. Die Handlung des ersten Bandes ist eine Reise (mit vielen Rückblenden) zwischen den Bildern der Erinnerung. Immer wieder werden Eindrücke, Gefühle und Wahrnehmungen der Kindheit und Jugend (im dritten Teil „Ländliche Namen: Der Name“) wachgerufen und einer peniblen Analyse unterworfen. Da sich der Roman trotz sorgfältigem Lesen nur langsam und schichtweise erschließt, sind die umfangreichen Anmerkungen (immerhin 75 Seiten) des Übersetzers sehr hilfreich. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die Fortsetzung der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover auch sehr ansprechend ist.

Auch für einen langjährigen…

MaWiOr aus Halle am 10.11.2013
Bewertungsnummer: 2702985
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch für einen langjährigen und lesehungrigen Literaturfreund gibt es manchmal Hemmschwellen, gibt es Bücher, um die er wie die Katze um den heißen Brei schleicht. Mir ging es so mit dem Jahrhundertroman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922). Die vorliegende Reclam-Ausgabe des ersten Bandes (auch als E-Book erhältlich) war nun für mich endlich Anlass, Versäumtes nachzuholen. Zunächst ist ein mehr als 4000 Seiten umfassendes Werk eine Zumutung. Doch wie eigentlich schon der Titel verrät, muss man auch bei der Lektüre Zeit mitbringen. Es ist kein Buch, in dem man stundenlang oder das man in einem Ritt liest. Gewinnbringender war es für mich, in kleinen Etappen zu lesen, jeden Tag einige Seiten. Aus früheren, zaghaften Lektüreversuchen kannte ich ansatzweise nur die deutsche Übersetzung von Eva Rechel-Mertens aus den 1950er Jahren. Nun also eine neue Übersetzung von Bernd-Jürgen Fischer, die einen Proust-Neuling auch gleich gefangen nimmt. Im dreigeteilten ersten Band „Auf dem Weg zu Swann“ sind es die Erinnerungen an die Sommer, die Marcel als Kind bei Verwandten auf dem Land verbracht hat (Dorf „Combray"). Hier beobachtet der hochsensible Knabe seine Umwelt, die Menschen, ihre Rituale und die Natur. Im anschließenden Binnenroman „Eine Liebe von Swann“ schildert Proust die obsessive und von Eifersucht geprägte Liebesgeschichte zwischen dem Lebemann Swann und der halbseidenen Madame Odette. Die Handlung des ersten Bandes ist eine Reise (mit vielen Rückblenden) zwischen den Bildern der Erinnerung. Immer wieder werden Eindrücke, Gefühle und Wahrnehmungen der Kindheit und Jugend (im dritten Teil „Ländliche Namen: Der Name“) wachgerufen und einer peniblen Analyse unterworfen. Da sich der Roman trotz sorgfältigem Lesen nur langsam und schichtweise erschließt, sind die umfangreichen Anmerkungen (immerhin 75 Seiten) des Übersetzers sehr hilfreich. Sie verstehen sich nicht als literaturwissenschaftliche Kommentare, sondern verfolgen das bescheidene Ziel, dem Leser Verständnishilfen zu bieten. Mit Neugierde warte ich nun auf die Fortsetzung der Reclam-Ausgabe, die als Hardcover auch sehr ansprechend ist.

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Band 1

von Marcel Proust

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  • Produktbild: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Band 1
  • Auf dem Weg zu Swann

    Erster Teil:
    Combray

    Zweiter Teil:
    Eine Liebe von Swann

    Dritter Teil:
    Ländliche Namen: Der Name

    Anhang

    Zur Textgrundlage
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Inhaltsübersicht
    Namenverzeichnis