Produktbild: Ich nannte ihn Krawatte
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Ich nannte ihn Krawatte Prüfungskonforme Schulausgabe

Aus der Reihe Selbst(er)findungen
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

61477

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.2014

Verlag

Klett Sprachen GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,8/12,6/1 cm

Gewicht

183 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004881939

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

61477

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.10.2014

Verlag

Klett Sprachen GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,8/12,6/1 cm

Gewicht

183 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004881939

Herstelleradresse

Klett Sprachen GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: kundenservice@klett-sprachen.de

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unter meinen TOP 5 Büchern OF ALL TIMES!

    Flašar spielt mit dem Sinn des Lebens, der Wahrheit, der Einsamkeit, dem Konzept Familie und dem Bedürfnis gebraucht zu werden. Ein Buch, das erschüttert, einen in den Bann zieht, sich selbst hinterfragt. Erzählt werden die Geschichten zweier Personen, die sich gegenüber auf Parkbänken sitzen und beobachten.

  • Lia48

    5/5

    11.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine leise, traurig-schöne und einfühlsame Geschichte über eine zarte Freundschaft - Highlight!

    INHALT: In „Ich nannte ihn Krawatte“ begegnen sich zwei Menschen, deren beider Leben gerade stillzustehen scheint. Der 20-jährige Taguchi Hiro lebt seit zwei Jahren völlig zurückgezogen in seiner Wohnung – als sogenannter Hikikomori, ein Mensch, der sich von der Gesellschaft isoliert hat und nur noch die Wände anstarrt. Eines Tages wagt er sich nach draußen, um die Sonnenstrahlen wieder auf der Haut zu spüren, und kehrt auf eine Parkbank seiner Kindheit zurück. „Wenn man klein ist, so klein, dass man glaubt, es wird ewig so bleiben, ist die Welt ein freundlicher Ort. Das war mein Gedanke, als ich sie wiedererkannte. Die Bank meiner Kindheit. Diese Bank, auf der ich lernen sollte, dass nichts so bleibt, wie es ist, und dass es sich trotzdem lohnt, auf der Welt zu sein.“ Begegnen möchte er zunächst niemandem. „Es wird ein unsichtbarer Faden geknüpft. Von Mensch zu Mensch. Lauter Faden. Kreuz und quer. Jemandem zu begegnen bedeutet, Teil seines Gewebes zu werden, und dies galt es zu vermeiden.“ Als sich schließlich ein 58-jähriger Mann im grauen Anzug, mit rot-grau gestreifter Krawatte und Aktentasche auf eine ihm gegenüberliegende Bank setzt, spürt Hiro dessen tiefe Müdigkeit: „Ich fühlte, das ist einer, der des Lebens müde ist. Die Krawatte schnürte ihm die Kehle zu.“ Ab sofort nennt er ihn für sich „Krawatte“. Sie begegnen sich von nun an häufiger bei den Parkbänken. Und ganz langsam entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft: Zunächst tauschen sie nur Blicke aus, dann setzen sie sich zueinander, schließlich beginnen sie zu sprechen. „Wir sahen beide dabei zu, wie uns alles entglitt, und fühlten beide eine heimliche Erleichterung darüber, nicht in der Lage zu sein, die Dinge geradezubiegen. Vielleicht war das der Grund, warum wir aufeinandergetroffen waren.“ ----- MEINUNG: Schon mit „Oben Erde, unten Himmel“ konnte mich die Autorin überzeugen, aber mit „Ich nannte ihn Krawatte“ konnte sie mich nun begeistern! Für mich ist dieses eines der schönsten leiseren Bücher, welches ich für mich entdecken durfte. Die vorsichtige Annäherung der beiden gesellschaftlichen Außenseitern wird wunderbar dargestellt, wobei der Fokus auf Hiros Innenleben liegt. Man erfährt auch einiges aus der Vergangenheit der beiden Figuren. Geschichten von Tod, Trauer, Schuld und Schmerz. 
Obwohl in der Gegenwart der Schauplatz und die Figuren die gleichen bleiben und gar nicht viel geschieht, wirkt die Geschichte dicht erzählt. Und trotz der lediglich etwas über 130 Seiten ist sie thematisch intensiv und geht in die Tiefe. Flašar schreibt wunderschön, einfühlsam, melancholisch, traurig, gespickt mit einer Prise Hoffnung. Besonders eindrucksvoll werden gesellschaftliche Themen Japans aufgegriffen, wie Leistungsdruck, Angst vor Gesichtsverlust oder die Tabuisierung von Gefühlen. 
 Eine Szene, in der sich eine Figur extrem für die Tränen ihres Gegenübers schämt (nach dem Motto: Wie kann er es wagen, einfach zu weinen und den anderen dadurch so zu beschämen? Und das in der Öffentlichkeit?), zeigt z. B., wie sehr in dieser Kultur Weinen als Schwäche gilt. Oder mit wie viel Aufwand die äußere Fassade aufrechterhalten wird. Für mich wirkte das zum Teil beinahe befremdlich, doch es macht die inneren Konflikte deutlich. ---- FAZIT: Eine leise, traurig-schöne und einfühlsame Geschichte über die zarte Freundschaft zweier ungleicher Menschen, die sich in ihrer Einsamkeit und in ihrem Schmerz begegnen und aneinander wachsen, bis sie schließlich neuen Lebensmut schöpfen. Ein Buch, das bleibt, in Herz, Kopf & Regal! 5/5 Sterne und ein Highlight! ---- (C. N.: u. a. Hikikomori, Sui*id & Sui*idgedanken, Dep*essionen, Mo*bing, Sterben & Tod)

  • Lesesaite

    5/5

    14.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    gegensätzliche Verbundenheit

    Wir begegnen auf einer Parkbank zwei Menschen: einem Salaryman und einem Hikikomori. Ein Salaryman ist ein in Japan männlicher Firmenangestellter. Als Hikikomori werden in Japan Personen bezeichnet, die sich weigern, das Haus ihrer Eltern zu verlassen und sich in ihrem Zimmer einschließen und jeglichen Kontakt zu allem auf ein Minimum reduzieren (und das über Monate, Jahre, Jahrzehnte oder ein Leben lang). Der Salaryman und der Hikikomori: eine Begegnung zwischen einem rauchenden „Durchschnitt, typisch in ihrer Unauffälligkeit“ (Seite 13) und einem „Gefühl, ein niemand und weniger noch als niemand, ein Nichts zu sein.“ (Seite 112). Beide, gegensätzlicher sie nicht sein könnten, erzählen sich gegenseitig, jeweils dem Fremden gegenüber, ihr Leben. Sie nähern sich an, stärken sich, aber doch trennen sich ihre Wege. Was ist passiert? Das lasse ich euch offen … Eine bewegende Geschichte über das Leben und Dasein in einer starren und wirren Gesellschaft. „Die Aktentasche. Darin eine Notiz: Man lebt nur einmal, heißt es, warum stirbt man so oft.“ (Seite 124) „Er hat mich gelehrt, aus fühlenden Augen zu schauen.“ (Seite 126) ist eine wundervolle Zusammenfassung. Flašar schreibt auf einer einfachen Ebene, aber gleichzeitig mit solch einer inhaltlichen Wucht, dass bei jedem Augenblinzeln ein kribbelnder Impuls durch mein Körper geht. Eine selten so gelesene Schreibweise, in der ich persönlich den Blick und die Empfindungen der Protagonisten eingenommen habe.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist lange her das er sein Zimmer...

    Es ist lange her das er sein Zimmer verlassen hatte. Seine Geschichte mit seiner großen liebe war genauso weg gesperrt wie er ...

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    29.09.2013

    eBook (ePUB 3)

    unbedingt lesen

    Beinahe täglich begegnen sich ein verwahrlost aussehender, junger Mann und ein sehr viel älterer Geschäftsmann im Park. Anfangs jeder für sich und ohne sich gegenseitig Beachtung zu schenken sitzen sie sich gegenüber. Irgendwann beginnen sie einander aus ihrem Leben zu erzählen. Die Parkbank wird tagsüber für beide zum Zufluchtsort. ......."Diese Bank, auf der ich lernen sollte, dass nichts so bleibt, wie es ist..........Ich meine, es sind meine Augen, die zuallererst krank geworden sind. Mein Herz ist ihnen lediglich gefolgt. Und so saß ich in viel zu dünnem Gewand. Noch dünner die Haut, unter der ich fröstelte.".......... Unbedingt lesen - großes Leseerlebnis

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